Konditionsanpassungen bei der Barclaycard Gold Visa

Barclaycard passt zum 01. Oktober 2016 die Preise und Leistungen der Barclaycard Gold Visa an.

Die VisaCard kostet bisher 49 € pro Jahr, die bei einem jährlichen Kreditkartenumsatz von mindestens 3.000 € im Vorjahr komplett erstattet werden.

Ab 01. Oktober 2016 beträgt die Jahresgebühr für die Barclaycard Gold Visa dann 59 €. Die Erstattung der Jahresgebühr bei einem jährlichen Kreditkartenumsatz von 3.000 € bleibt allerdings unverändert bestehen. Wer die Karte also bisher bereits nutzte und die Erstattung der Jahresgebühr bekam, für den ändert sich zumindest in dieser Hinsicht nichts.

Die bisher kostenlos erhältliche Partnerkarte kostet zukünftig 29 € pro Jahr.

Anders sieht es bei den integrierten Versicherungsleistungen der Barclaycard Gold Visa aus. Hier kommen auf alle Karteninhaber ab 01. Oktober 2016 größere Veränderungen zu.

Folgende Versicherungsleistungen entfallen:

  • Verkehrsmittel-Unfallversicherung zum 01. Oktober 2016
  • Geldautomaten-Raubversicherung zum 01. Januar 2017
  • Folgende Versicherungsleistungen wurden erweitert:

  • Internet-Lieferschutz zum 01. Juli 2016
  • Folgende Versicherungsleistungen kommen neu dazu:

  • Reiserücktrittskosten-Versicherung bis zu 5.000 €, sofern die Reise mit der Barclaycard Gold Visa bezahlt wurde ab 01. Oktober 2016
  • Folgende Versicherungsleistungen bleiben unverändert bestehen:

  • Auslandsreise-Krankenversicherung
  • Assistance Service
  • Desweiteren neu enthalten:

  • 5 % Rückvergütung bei Buchung mit der Barclaycard Gold Visa über reiseserviceplus.ptgtravel.de
  • Ob die Barclaycard Gold Visa mit diesen Änderungen für den einen oder anderen noch attraktiv bleibt oder gerade erst attraktiv wird, bleibt natürlich die Entscheidung eines Einzelnen. Inhaber der Karte können, sofern sie mit den neuen Konditionen nicht einverstanden sind, kostenfrei und fristlos kündigen. Aber vielleicht ist die neue Reiserücktrittskostenversicherung für den einen oder anderen auch gerade ein Grund sich für diese Karte zu entscheiden.

    Wer die 3.000 € Kartenumsatz pro Jahr nicht schafft, die Versicherungsleistungen nicht wirklich benötigt und dennoch wert auf eine kostenlose Kreditkarte legt, dem sei als Alternative die Barclaycard New Visa oder die Advanzia Mastercard Gold empfohlen.

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    Geld sparen bei Paypalzahlungen in fremden Währungen

    Paypal dürften die meisten kennen und die Zahl derer, die den Zahlungsdienstleister nutzen, wächst von Tag zu Tag. Die Zahl der Einkäufe deutscher Nutzer in ausländischen Onlineshops steigt auch beständig an.

    Solange diese Shops in der Eurozone angesiedelt sind, ist alles okay. Doch was, wenn der Shop zum Beispiel in Großbritannien sitzt und somit in Produkte in britische Pfund ausweist? Dann rechnet Paypal standardmäßig den Rechnungsbetrag in Euro um und belastet damit die Kreditkarte oder das Girokonto. Diese Umrechnung geschieht aber in der Regel zu einem Kurs der bedeutend schlechter ist als jener, den Visa oder Mastercard oder die Hausbank verwenden.

    Paypal bietet aber die Möglichkeit dies dauerhaft zu ändern. Allerdings ist diese Einstellungsmöglichkeit recht versteckt.

    So stellt ihr bei Paypal ein, daß bei Fremdwährungskäufen die Referenzkurse verwendet werden:

    Zuerst loggt ihr euch über die Webseite ein, klickt oben rechts auf das Zahnrad, auf der sich dann öffnenden Seite auf „Zahlungen“ und dann auf PaypalZahlungen per Händlerbuchung.

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    Da öffnet sich eine neue Unterseite und dort klickt ihr dann auf „Verfügbare Zahlungsquellen festlegen“.

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    Bei der Seite die sich nun öffnet, werden alle eure Kreditkarten angezeigt. Bei American Express könnt ihr keine Einstellungen vornehmen, nur bei Visa und Mastercard. Für jede Karte müsst ihr die nun folgenden Einstellungen separat vornehmen. Dafür klickt ihr auf „Umrechnungsoptionen“ hinter eurer jeweiligen Karte.

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    Nun öffnet sich wieder ein neues Fenster und das sieht dann so aus.

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    Hier müsst ihr den unteren Auswahlpunkt „Die Rechnung in der Währung ausstellen, die auf der Rechnung des Verkäufers angegeben ist.“ Das klingt zwar etwas seltsam, sagt aber nur aus, daß Paypal eure Kreditkarte in der Währung des Verkäufers belastet.

    Dann noch unten rechts auf „Senden“ klicken und das war es dann. Falls ihr mehrere Karten hinterlegt habt, müsst ihr das wie gesagt noch ein paar mal entsprechend mit den anderen Karten wiederholen.

    Wer nun noch etwas mehr sparen möchte, der besorgt sich eine Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr. Davon gibt es in Deutschland nur recht wenige, empfehlenswert wäre dafür die Advanzia Mastercard Gold. Paypalzahlungen in Fremdwährungen dann mittels der Advanzia Mastercard Gold abwickeln und man hat dann wirklich den besten Umrechnungskurs und spart so den einen oder anderen Euro. Und gerade auch bei größeren Beträgen macht sich das dann durchaus richtig bemerkbar.

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    Aldi Süd akzeptiert American Express-Karten

    Seit neuestem akzeptiert der Discounter Aldi Süd in seinen über 1.800 Filialen auch American Express-Karten als Zahlungsmittel. Das ist durchaus ein Novum, da Amex noch immer höhere Händlergebühren verlangen darf als Visa und Mastercard. Allerdings dürfte Amex durch die Deckelung der Gebühren bei den Mitbewerbern in Zugzwang geraten sein, da der Abstand sonst sehr groß geworden wäre.

    Mit Aldi Süd dürfte man also durchaus Sonderkonditionen vereinbart haben, damit auch dort die Amex-Karteninhaber mit ihrer Karte zahlen können.

    Warum gerade Aldi Süd?

    Amex Payback KreditkarteEigentlich einfach nachvollziehbar. Süddeutschland hat mehr wohlhabendere Menschen und dadurch dürften dort auch die Karten von American Express stärken vertreten sein. Aldi selbst ist längst kein Discounter mehr wo nur Hartz IV-Empfänger und Geringverdiener einkaufen gehen. Längst gibt es dort auch Markenartikel und die verkauften technischen Geräte sind auch keine Centartikel.

    Für Amex dürfte es dadurch leichter möglich werden seine Karten an den Mann zu bringen, denn die Akzeptanz hierzulande ist bisher noch recht bescheiden. Zudem dürfte es im hart umkämpften Lebensmitteleinzelhandel nicht lange dauern, bis auch bei den anderen Discountern die Zahlung mittels Amex möglich ist. Der Konkurrenzkampf in der Branche ist so stark, daß so ein, wenn auch kleiner, Wettbewerbsvorteil nicht lange Bestand hat.

    American Express Gold CardDie vermutlich auch bei American Express sinkenden Händlergebührensätze dürfte man allerdings durch die verbesserten Akzeptanzraten im Handel durchaus ausgleichen können. Den Verbraucher wirds freuen, denn so kann er nicht nur bargeldlos zahlen, sondern zudem Bonuspunkte (Payback oder Membership Rewards) sammeln, die sich wieder in bare Münze umwandeln lassen.

    Die kommenden Monate dürften uns dann wohl noch weitere Meldungen dieser Art bescheren, bis es dann eines Tages Alltag ist auch fast überall mit der blauen, grünen, goldenen, schwarzen…. American Express-Karte zahlen zu können.

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    Offline bezahlen mittels Smartphone

    Deutschland ist immer noch das Land der Barzahler. Kreditkarten haben es hier seit Jahrzehnten schwer sich durchzusetzen, auch wenn sich dies in den letzten Jahren etwas änderte, da viele Direktbanken ihre Girokontoangebote mit einer Kreditkarte verknüpften. Nachdem nun die EU die Nutzungsentgelte bei Kreditkartenzahlung zugunsten der Händler drastisch deckelte, bieten auch in Deutschland immer mehr Geschäfte und gastronomische Einrichtungen die Bezahlung mittels Kreditkarte an.

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    Doch die klassische Plastik-Kreditkarte bekommt längst neue Konkurrenz. Gemeint ist die Möglichkeit mittels Smartphone seine Rechnung im Geschäft oder Café zu bezahlen. Bezahlen mittels Smartphone ist übrigens nicht gleich Bezahlen mittels Smartphone. Auch hier gibt es verschiedene Systeme, die ganz unterschiedliche Ansätze verfolgen.

    Nachfolgend möchte ich die bisher in Deutschland verfügbaren Systeme einmal näher vorstellen und dabei auch die Vor- und Nachteile derselben beleuchten.

    Netto / Edeka /Marktkauf – Smartphone-Zahlsystem

    Den Anfang machte einst 2013 der Netto Markendiscount, der zu Edeka gehört. Inzwischen wird das nachfolgend beschriebene System auch in einigen Edeka-Märkten sowie bei Marktkauf eingesetzt. Man kann in allen drei Märkten mit verschiedenen Apps auf das gleiche Nutzerkonto zugreifen.

    Das System ist etwas anders gestrickt, als die anderen Systeme. Zuerst installiert man die jeweilige App, registriert sich dort und hinterlegt ein Girokonto. Dann bekommt man zwei Freischaltcodes: einen via SMS und einen im Rahmen einer 1-Cent-Überweisung auf das angegebene Girokonto. Hat man beide Codes eingegeben, hat man einen wöchentlichen Verfügungsrahmen in Höhe von 250 €. Kommt man an die Kasse, öffnet man die App, sucht die Filiale aus wo man sich gerade befindet und lässt sich dann einen Code anzeigen. Diesen vierstelligen Zahlencode gibt man der Verkäuferin, die tippt den ein und schon ist alles bezahlt. Den Kasselzettel erhält man dann in die App sowie per Mail zugeschickt. Für App-Nutzer gibt es zudem zusätzliche Rabattcoupons, die dann automatisch abgezogen werden, wenn man entsprechende Produkte gekauft haben sollte.

    Das System ist sicherlich nicht das Nonplusultra, aber es funktioniert. Auch wenn man hier für jeden der drei Discounter eine separate App benötigt, sofern man in allen dreien damit bezahlen will.

    Bezahlen mittels Paypal-App

    Paypal dürften viele kennen, insbesondere all jene die mehr oder weniger regelmäßig online einkaufen. Der Zahlungsdienstanbieter gehörte bis vor kurzem zu Ebay und ist jetzt wieder selbständig. Paypal hat seit 2014 eine App auf dem Markt, mit der man nicht nur seine Umsätze sehen kann was man online bezahlt hat, sondern die auch dazu dient in kooperierenden Läden damit offline zu bezahlen. Insbesondere in der Gastronomie versucht Paypal damit Fuß zu fassen, speziell auch in Cafés, kleinen Fast Food-Läden usw. Allerdings ist die Zahl der Läden, die das unterstützt derzeit noch sehr überschaubar. Dennoch sollte man gerade Paypal hier durchaus im Auge behalten, es dürfte sehr realistische Chancen geben, daß Paypal sich damit gut am Markt behaupten kann. Der Vorteil für den Nutzer ist dabei, daß dem Ladenbetreiber dabei die Kreditkartendaten nicht zur Verfügung gestellt werden. Außerdem kann der Nutzer jederzeit flexibel zwischen den einzelnen hinterlegten Kreditkarten und Girokonten wechseln.

    Bezahlen mittels Payback-App

    Ganz neu ist auch das Bezahlen mittels der Payback des Rabattportals Payback. Allerdings funktioniert das aktuell nur bei der Supermarktkette real und dem dm Drogeriemarkt. Weitere Händler sollen aber noch folgen. Der Nutzer kann in der Payback sein Girokonto hinterlegen und dann wählt er an der Kasse in der App „Punkten und bezahlen aus“, gibt eine PIN ein und bekommt einen QR-Code angezeigt, den die Kassiererin dann einscannt. Das wars dann auch schon. Eine Verknüpfung mit einer Kreditkarte ist leider nicht möglich. Das führt die App ein wenig ad absurdum, denn Payback bietet selbst auch noch Kreditkarten von Amex und Visa an, mit denen man Punkte sammeln kann.

    Alle Systeme haben eines gemeinsam: sie funktionieren derzeit noch sehr eingeschränkt. Ob und wie schnell sich das ändert, bleibt abzuwarten. Dann könnte irgendwann auch das Ende der Plastikkarte als Zahlungsmittel gekommen sein, wenn man nur noch sein Smartphone zücken muß um eine Zahlung vor Ort zu tätigen.

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    Alles kostenlos: Girokonto, Kreditkarte, Bargeldbezug

    Immer wieder kommt die Frage auf, welches das beste Girokonto oder die beste Kreditkarte ist. Eine ehrliche Antwort kann da nur lauten: gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders, hat andere Präferenzen und gestaltet sein leben anders.

    Ich habe mir aber mal Gedanken gemacht, welches die preisgünstigste Kombination für Girokonto und Kreditkarte ist, wenn man bereit ist alles online abzuwickeln. Sicherlich mag diese Kombi nicht für jeden ideal sein, aber vielleicht hilft sie auch bereits dem einen oder anderen mal über seine bisher vorhandenen Finanzprodukte nachzudenken ob die noch den aktuellen Bedürfnissen entsprechen.

    Bei meiner Auswahl ging es mir darum, daß faktisch alles kostenlos ist:

    Girokonto
    Bargeldbezug
    Kreditkarte
    Fremdwährungsgebühren
    Überweisungen

    Geht das überhaupt? Ja, das geht und sogar recht gut. Benötigt werden dafür drei Produkte, die ich hier mal in der Kombination näher vorstellen möchte.

    1. Fidor Smart Girokonto

    300x250Als Girokonto hielt ich das Konto der Fidorbank für ideal. Es lässt sich ausschließlich online verwalten. Wer zudem sein Gehalt auf dieses Konto überweisen lässt, bekommt monatlich einen Gehaltsbonus von 1 € gutgeschrieben.

    Kontoführungsgebühren fallen nicht an, auch sind alle Buchungsposten wie Überweisungen kostenlos. Als Gehaltskonto genutzt ist es nicht nur kostenlos, sondern bringt noch 12 € Bonus pro Jahr ein.

    2. Fidor Smartcard

    250x176Dazu holt man sich dann noch die ebenfalls kostenlose Fidor Smartcard, eine Kombination aus Mastercard und Maestrokarte. Die damit getätigten Umsätze werden direkt dem Girokonto belastet, es gibt also keinen separaten Kreditrahmen für die Karte. Wer mit der Karte kein Geld abhebt, drei Zahlungen damit innerhalb eines Monats täigt UND zusätzlich mindestens 399 € einzahlt auf das Girokonto (kann ja auch das Gehalt sein – siehe oben), der erhält zusätzlich 2 € NoCash-Bonus.

    In dieser Kombination kann man, wenn man auf Bargeldabhebungen verzichtet, insgesamt also bis zu 36 € Bonus pro Jahr kassieren.

    Auch schön: bei Nutzung der Fidor Smartcard außerhalb der Eurozone fallen keine Fremdwährungsgebühren an, wie bei den meisten anderen Karten üblich. Natürlich unterstützt die Fidor Smartcard auch kontaktloses Bezahlen.

    3. Barclaycard New Visa

    Wer das Fidor Smart Girokonto richtig ausreizen und die 36 € Bonus komplett mitnehmen will, der muß auf direkte Bargeldabhebungen verzichten. Aber, das ist kein Drama. Das dritte Produkt, daß ich hier vorstellen möchte ich die Barclaycard New Visa der Barclays Bank.

    Die Barclaycard New Visa ist eine echte Kreditkarte mit eigenem Verfügungsrahmen. Eine Jahresgebühr wird nicht erhoben, zudem kann man weltweit mit der Visacard kostenlos Bargeld abheben. Aufpassen sollte man außerhalb der Eurozone, da fallen für den Karteneinsatz Fremdwährungsgebühren an. Aber da kann man dann schließlich mit der Fidor Smartcard zahlen und umgeht so diese Gebühren.

    Auf Wunsch gibt es zur Barclaycard New Visa auch noch eine kostenlose Maestro dazu. Meine Empfehlung: auf jeden Fall mit beantragen und dort einsetzen, wo noch keine Kreditkarten akzeptiert werden.

    Auch mit der Barclaycard New Visa kann man kontaktlos bezahlen, mit der zugehörigen Maestrokarte allerdings nicht.

    Richtig optimiert würde die Nutzung also so ablaufen:

    Gehalt aufs Fidor Smart Girokonto überweisen lassen, auch alle Lastschriften usw. drüber laufen lassen. Dreimal monatlich die Fidor Smartcard einsetzen und so nun insgesamt 3 € pro Monat als Bonus kassieren.

    Alle anderen Kartenzahlungen innerhalb der Eurozone sowie sämtliche Bargeldabhebungen über die Barclaycard New Visa abwickeln. Außerhalb der Eurozone zahlt man direkt mit der Fidor Smartcard und spart so die Fremdwährungsgebühren.

    Somit hat man dann wirklich alles kostenlos: Girokonto, Überweisungen, Kreditkarte, Bargeldbezug, Fremdwährungsgebühren außerhalb der Eurozone. Außerdem bis zu 36 € pro Jahr als Bonus geschenkt oben drauf. Mehr braucht man eigentlich nicht. Dafür muß man halt alles online abwickeln, dürfte aber für die meisten inzwischen keine Hürde mehr darstellen.

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