Salzlandsparkasse macht Onlinekonten kostenpflichtig

Früher haben die Banken und Sparkassen gut an hohen Dispo- und Kreditzinsen verdient. In Zeiten der Niedrigzinsphase sinken diese Einnahmen immer mehr und manches Kreditinstitut sucht nach neuen Einnahmequellen.

Die Salzlandsparkasse macht es sich jetzt einfach. Die bisher Onlinekonten werden auf ein gebührenpflichtiges Modell mit monatlicher Grundgebühr von 2,50 € + Zusatzkosten für einzelne Buchungen umgestellt. In Anbetracht der Tatsache, daß bei solchen Onlinekonten der Kunde die meiste Arbeit, die sonst die Sparkassenmitarbeiter machen, selbst erledigt, eigentlich schon eine Unverschämtheit.

Betroffene Kunden, auch bei anderen Banken und Sparkassen, sollten daher schnell prüfen, ob für sie nicht andere Banken infrage kommen, die auch weiterhin kostenlose Girokonten anbieten.

Kosten für rein onlinegeführte Girokonten sind allerdings auch 2015 noch nicht die Regel, weshalb ein Wechsel hier durchaus sinnvoll ist, denn die Auswahl kostenloser Girokonten ist doch recht groß und kann zu signifikanten Einsparungen bei den Gebühren führen. Das Geld lässt sich sicherlich besser ausgeben als für Kontoführungs- und Buchungspostengebühren.

Häufig gibt es bei den Onlinebanken auch weitere zusätzliche Dienstleistungen kostenlos, die bei anderen Banken kostenpflichtig sind. Das können zum Beispiel kostenlose Kreditkarten sein und einige Banken bieten zudem eine Guthabenverzinsung auf dem Girokonto an. Die ist dann zwar aktuell recht gering, aber immerhin auch ein weiterer Pluspunkt um jetzt mit seinem Konto zu einer Onlinebank zu wechseln und somit Kontoführungsgebühren zu umgehen.

Ein Vergleich der Angebote verschiedener Onlinebanken mit denen der Hausbank macht also durchaus Sinn. Der Wechsel von einer Bank zur anderen ist auch recht leicht zu bewerkstelligen und vielfach unterstützt die neue Bank den wechselwilligen Kunden dabei auch. Also keine Angst vor einem Kontowechsel.

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Lohnen sich Investmentfonds?

Günstig Investmentfonds anlegen.In Zeiten wo Tagesgeldkonten und Festgeldkonten fast nichts mehr an Zinsen abwerfen, stellt sich die Frage wie man sein Geld anlegt, damit es sich möglichst auch vermehrt und das am besten auch noch über dem Inflationssatz.

Mit Aktionen, Optionsscheinen und Zertifikaten mögen sich viele nicht beschäftigen, da diese Wertpapiere teils zu komplex sind, teils immer noch in dem Ruf stehen nur etwas für Reiche zu sein. Eine Alternative für solche Leute können Investmentfonds darstellen. Zahlreiche Fondsgesellschaften befinden sich auf dem Markt und die Zahl der Fonds ist sehr groß und jeder einzelne Fonds hat so seine Vor- und Nachteile.

Grundsätzlich gilt auch bei Investmentfonds: vor dem Investment genau informieren. Dabei sollte man nicht nur auf die historische Entwicklung des Fonds schauen, sondern sich auch informieren wie sich wohl die im Fonds enthaltenen Wertpapiere in der Zukunft entwickeln werden. Zu welchen Branchen gehören die Wertpapiere welche Zukunft haben diese Branchen. Das alles sollte man auch bei der Fondsauswahl beachten.

Günstig Investmentfonds anlegen.

Bringen Investmentfonds mehr Rendite als Tagesgeld und Festgeld?

Es kommt drauf an, denn das hängt natürlich sehr vom Fonds selbst ab. Grundsätzlich bringen die meisten Aktienfonds durchaus mehr Rendite ein. Um die nicht gleich wieder zu verspielen sollte man sich vorab für ein Fondsdepot entscheiden, bei dem man Fondsanteile ohne den sonst zu zahlenden Ausgabeaufschlag bekommen kann. Dieser kann bis zu 5 % betragen und somit die Rendite schmälern. Daher also nicht einfach irgendwo ein Fondsdepot eröffnen, sondern sich einen Anbieter suchen, bei dem es einen Rabatt auf Ausgabezuschläge von Fonds gibt. Dieser Rabatte betragen in vielen Fällen 100 %, was sich dann wieder sehr positiv auf die Rendite der gekauften Fonds auswirkt, da man die Kosten des Ausgabeaufschlags nicht erst wieder erwirtschaften muß.

Positiv an Investmentfonds ist auch, daß sie als Sparplan gekauft werden können. So kann man sich Stück für Stück ein Vermögen aufbauen. Dadurch ergibt sich auch, dank des sogenannten Coast-Everage-Effektes, mittelfristig ein günstiger Einstiegspreis. Während steigender Kurse kauft man für sein Geld weniger Anteile, sinkende die Fondskurse bekommt man für den gleichen Betrag einen größeren Fondsanteil. Wer Fonds mittels eines solchen Sparplanes kauft, der dürfte sich also während der Ankaufphase eher an fallenden Kursen erfreuen, da man so mehr Anteile für sein Geld bekommt und später bei steigenden Kursen mehr Gewinne einfährt. Daher sollte man bei Geldanlagen in Investmentfonds nie kurzfristig, sondern immer auf mittlere oder längere Sicht hin investieren.

Für Personen die Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen von ihrem Arbeitgeber haben, bietet es sich unter Umständen an diese in einen Fondssparplan zu investieren um so höhere Renditen zu erwirtschaften als mittels Banksparplänen, Bausparverträgen oder ähnlichen Anlagen, die heutzutage eher wenig Rendite abwerfen.

Zusammengefasst sind Investmentfonds durchaus eine attraktive Alternative zu Tagesgeld und Festgeld, insbesondere wenn man auf mittelfristige oder langfristige Sicht Geld ansparen möchte. Bei kurzfristigen Anlagen ist ein höheres Kursrisiko einzukalkulieren.

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Netbank senkt Zinssätze für Tagesgeld und Festgeld

Die Zeiten für Sparer werden nicht besser, zumindest wenn sie auf Tagesgeld und Festgeld setzen. Die Netbank passt nun zum 13.01.2015 ihre Zinssätze entsprechend der aktuellen Lage nach unten an.

Girokonto-Guthabenzins ab 13.01.2015: 0,05% p.a.

Tagesgeldkonto-Guthabenzins ab 13.01.2015: 0,05% p.a.

netbank Anlagekonto ab 13.01.2015:

  • 30 Tage: 0,08% p.a.
  • 90 Tage: 0,10% p.a.
  • 180 Tage: 0,10% p.a.
  • 360 Tage: 0,15% p.a.
  • Für Sparer wird es also noch schwerer, sofern sie nicht bereit sind sich vom sicheren Tagesgeld bzw. Festgeld zu verabschieden und die wesentlich besseren Chancen an der Börse mit Aktien und Fonds ausnutzen.

    Wer lieber bei Tagesgeld bleiben mag, der sollte jetzt umso genauer vergleichen und auch bedenken, daß Aktionszinssätze verschiedener Bank in der Regel nur wenige Monate gelten und dann auch dort bedeutend geringere Zinssätze gelten.

    Daher sollte sich jeder überlegen ob man nicht zu einem gewissen Teil seine Geldanlagen lieber in Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere umschichtet, um dort das erhöhte Chancenpotential ausnutzen. Mit Anlagen in Tagesgeld oder Festgeld lässt sich heutzutage nicht mal mehr die Inflationsrate ausgleichen und für die kommenden Jahre sagen Experten keine schnelle Änderung nach oben voraus. Die Niedrigzinsphase wird also weiter anhalten und dafür sorgen, daß das Realvermögen der Bevölkerung weiter schrumpft.

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    EU deckelt Kreditkartengebühren für Händler

    Die EU hat beschlossen, daß Kreditkartenunternehmen zukünftig nur noch 0,3 % Provision verlangen dürfen, wenn jemand irgendwas mit Kreditkarte bezahlt. Was auf den ersten Blick gut klingt, muß es aber letztlich nicht unbedingt. Sicher, dem Händler bleibt jetzt mehr vom Umsatz, es ist aber nicht garantiert, daß der Händler das in irgendeiner Form an den Endkunden weitergibt. Allerdings kann die jetzt doch recht stark gedeckelte Kreditkartengebühr dazu führen, daß zum Beispiel Fluggesellschaften oder die Deutsche Bahn ihre dem Kunden in Rechnungen gestellten Zahlungsmittelentgelte ganz oder teilweise wieder abschaffen. Auch für Händler, die bisher ob der hohen Kosten auf das Angebot per Kreditkarte bei ihnen zahlen zu können verzichtet haben, kann dies ein Grund sein nun doch Kreditkartenzahlung bei sich anzubieten. Vielleicht kann man dann auch bald bei Lidl oder Aldi mit Kreditkarte zahlen, so wie ich das bei Lidl in Tschechien bereits gesehen habe.

    Amex Payback KreditkarteZugleich kann es dazu führen, daß die Akzeptanz speziell der Karten von American Express sich signifikant erhöht, da gerade diese wegen sehr hoher Händlerprovisionen von vielen Händlern bisher gemieden wurden. Da dies nun wegfällt, kann sich dies entsprechend positiv auswirken, was speziell die Amex-Karteninhaber freuen dürfte.

    Kreditkarte 180x114Aber es kann auch negative Auswirkungen für die Endkunden haben. Bisher haben die Banken die Kosten für die Karten zu großen Teilen über die Händlerprovision finanziert. Wenn die nun gedeckelt wird, kann dies auch dazu führen, daß bisher kostenlose Kreditkarten mit einer Jahresgebühr belegt werden oder daß bestimmte Cashbackangebote in Verbindung mit Kreditkarten ganz oder teilweise wegfallen.

    Solange hier in Deutschland aber immer noch Kreditkartenzahlung eher seltener genutzt wird und die Banken somit nicht die Möglichkeit haben die wegfallenden Provisionseinnahmen durch signifikant steigende Nutzung von Kreditkarten als Zahlungsmittel auszugleichen, dürfte man versuchen dies über Jahresgebühren und reduzierte oder ganz wegfallende Cashbackangebote zu refinanzieren.

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    Kredit mit und ohne Schufa – was es zu beachten gilt

    Wenn es um Kredite geht, taucht immer wieder das Thema “Kredit ohne Schufa” auf. Was ist das überhaupt, ist ein Schufaeintrag wirklich negativ und worauf sollte man bei der Entscheidung für einen Kredit sonst noch alles achten?

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    Was ist die Schufa?

    Die Schufa sammelt zu Privatpersonen Infos zu Bankverbindungen, vorhandene Mobilfunkverträge, Kreditkarten usw. Was sie nicht weiß ist z.B. wie viel Geld auf einem Konto liegt oder ähnliches. Sie weiß halt theoretisch nur, daß Herr X aus Y eine Kreditkarte bei der ABC-Bank hat. Die Daten bekommt sie von den angeschlossenen Banken, Mobilfunkanbietern usw. Ist ein Vertrag erloschen, eine Kreditkarte gekündigt, dann werden die Daten auch wieder aus der Schufa gelöscht.

    Auch Kredite werden der Schufa gemeldet und hier beginnt dann die Mär, daß sich das nachteilig auswirkt.

    Welche Auswirkungen haben Kredite für das Schufarating?

    Grundsätzlich ist ein Schufaeintrag bezüglich eines bestehenden Vertrags erst einmal nichts negatives. Der Eintrag kann sich durchaus positiv auswirken, wenn der Kredit ordnungsgemäß zurückgezahlt wird. Dann wissen potentielle neue Kreditgeber, daß das Risiko eines Ausfalls des Kreditnehmers gering ist, da er bereits positiv gezeigt hat, daß er seine Vertragsverpflichtungen erfüllt.

    Negativ wirkt sich ein Eintrag erst dann aus, wenn ein Kredit platzt, also der Kreditnehmer den Kredit nicht vertragsgemäß zurückzahlt. Es kann auch passieren, daß ein neuer Kreditantrag abgelehnt wird, da parallel zueinander zu viele laufende Kredite bestehen, auch wenn diese in bisher alle ordnungsgemäß zurückgezahlt werden.

    Was ist ein Kredit ohne Schufa?

    Letztlich ist das auch ein normaler Kredit, nur macht die kreditgebende Bank keine Schufaabfrage und trägt auch nichts in die Schufaakte ein. Da die Bank daher den Kreditnehmer schlechter einschätzen kann, werden solche Kredite zum einen eher bei Krediten mit geringem Kreditrahmen vergeben und auch dann zu einem bedeutend höheren Zinssatz als ein herkömmlicher Kredit, der auch in der Schufaakte steht.

    Kredit mit oder ohne Schufaeintrag abschließen?

    Credit Europe PrivatkreditWer eine saubere Schufaakte hat, bisher auch allen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß nachgekommen ist und weiß, daß das auch in Zukunft so sein wird, der sollte sich für einen herkömmlichen Kredit entscheiden, denn wie oben erläutert, ist ein Schufaeintrag bezüglich eines Kredites per se nichts negatives und kann sich für das Rating positiv auswirken. Wer weiß, daß er sowieso Probleme mit der Rückzahlung des Kredites hätte oder dessen Schufaakte sonst irgendwelche negativen Einträge hat, der sollte sich ernsthaft überlegen auf einen weiteren Kredit zu verzichten, egal ob mit oder ohne Schufaeintrag. Da wird die persönliche Lage nicht wirklich besser von, sondern eher schlechter.

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