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Friedrich der Gebissene + Friedrich der Ernsthafte
Friedrich der Gebissene + Friedrich der Ernsthafte

Friedrich der Gebissene wird 1257 als Sohn Albrecht II. geboren. Seinen Beinamen bekam er laut Sage, als ihn seine Mutter beim Abschied, bei der Flucht von der Wartburg, in die Wange biss. Wahrer Abschiedsschmerz. Von seinem Vater bekommt er 1280 die Pfalz Sachsen. Damit lässt er sich jedoch nicht abfinden und kämpft mit seinem Bruder Diezmann gegen seinen Vater. Erst nimmt dieser ihn gefangen und sperrt ihn in die Wartburg, später tut er seinem Vater desgleichen und nimmt ihn bei einer Schlacht gefangen. Nachdem sein Vater den Großteil der Ländereien an seine beiden ältesten Söhne abgibt, lässt ihn Friedrich frei. Friedrich erhält somit die Mark Meißen. Nachdem Albrecht II. Thüringen an den König von Nassau abtritt, versuchen Friedrich und Diezmann dieses wieder zurück zu erobern. Nach seiner Niederlage geht Friedrich in die Fremde bis ihm der Tod Adolfs seinen Besitz zurück gibt. Er kehrt wider heim und versöhnt sich mit seinem Vater. Doch König Albrecht I. erhebt Ansprüche auf Thüringen. Zusammen mit seinem Bruder befreit er seine landgräfliche Familie aus der Wartburg und bezwingt Albrecht I. Der Bestand der Wettiner war somit gesichert. Albrecht I.verzichtet auf seine Ansprüche gegen ein Jahrgeld. Doch einige Städte wollen immer noch reichsfrei sein. Nachdem er Erfurt erfolgreich unterworfen hat und sich mit Kaiser Heinrich VII. ausgesöhnt hat, bekommt er 1310 seine Länder in feierlicher Belehnung von ihm zurück. Mit Brandenburg geht der Kampf jedoch weiter. Als er in Gefangenschaft gerät muss er die Niederlausitz abgeben. Nach Aussterben des askanischen Hauses bekommt er sein Land wieder zurück. Doch lange kann er sich nicht daran erfreuen. Seit 1321 durch einen Schlaganfall gelähmt, stirbt er 16. November 1323.

Friedrich der Ernsthafte, wird am 30.November als Sohn Friedrich des Gebissenen geboren. Nach dessen Tod übernimmt seine Mutter die Regierung, da er mit 13 Jahren noch zu jung ist. Mit 18 Jahren heiratet er Mechthild von Bayern und wird so zum Schwiedersohn des Kaisers. Das bringt ihm eine Erweiterung des Wettinischen Territoriums, zu dem er auch Altenburg, Zwickau und Chemnitz zählen darf. Nachdem Friedrich seinen Vormund Heinrich II., der die Regierungsgeschäfte übernommen hatte, entlässt, kommt es zu Spannungen zwischen Heinrich, dem Adel und Friedrich. Diese wollen nur einen Kaiser, der weit weg wohnt und ihnen somit ihre Freiheiten lässt. Deshalb handelt Friedrich weise, als er die Krone des Kaisers nach dessen Ableben ablehnt. In seinen letzten Lebensjahren erreicht der schwarze Tod - die Pest Deutschland. Dresden ist betroffen. Hier werden die Juden verdächtigt durch Brunnenvergiftung die Pest verursacht zu haben. Deswegen ruft Friedrich dazu auf, diese „wegen der großen Bosheit“ in den Städten des Landes zu töten. Am 18. November 1349 stirbt er mit 39 Jahren auf der Wartburg, drei Jahre nach dem Tod seiner Gemahlin Mechthild

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