Heute war es nun soweit, das Google Empfehlunsprogramm was über Adsense lief wurde eingestellt. Mich ärgert das schon, da ich damit im Monat dreistellige Umsätze gemacht habe und gerade dabei war, daß noch zu steigern.

Jetzt haben hier die Mitbewerber natürlich eine gute Chance da bei bestimmten Produkten Pluspunkte zu machen. Bin nun mal gespannt ob die das hinbekommen. Allerdings müßte da noch so manche Landingpage und so manches Werbemittel entsprechend angepaßt werden. Ich warte jetzt erstmal ab ob da meine eingereichten Vorschläge an geeigneter Stelle Gehör finden oder nicht. Es heißt ja nicht, daß wenn ein Kunde nur ein Werbemittel oder eine bestimmte Landingpages findet, er dann auch dort kauft/sich registriert/einträgt oder sonstwas. Im schlimmsten Fall verzichtet der Kunde lieber auf das Produkt und das wollen wir ja eigentlich alle nicht.

Interessant wäre nun auch ob Google sein Affiliateprogramm auch für deutsche Publisher öffnet und was sich dort so alles findet. Mich wundert auch, daß es im Google-Forum im Hinblick der Bekanntgabe der Schließung des Empfehlungsprogramm so ruhig blieb und keine großartigen Proteste oder ähnliches gab.

Ich werd mir aber trotz allem mal die neuen Videoads und RSS-Feed-Werbemöglichkeiten anschauen, vielleicht findet sich da ja wenigstens teilweise ein entsprechender Ersatz für mich.

Linkbuilding kann richtig Geld kosten. Und damit mein ich nicht mal das mieten von Links, sondern ich meine den herkömmlichen Linkaufbau.

Viele werden jetzt an Artikelverzeichnisse und die Kosten für die Artikelerstellung denken. Andere vielleicht auch an die zahlreichen Eintragsdienste in Webkataloge usw. Doch das meine ich nicht. Echtes Linkbuilding ist richtig teuer, denn da geht es darum gute Links zu beschaffen. Links die hochwertig und nachhaltig sind. Doch wo bekommt man solche Links her? Genau das ist der Knackpunkt. Die richtrigen Linkquellen zu finden und zu analysieren kostet Zeit, viel Zeit. Und Zeit ist ja bekanntlich Geld.

Diesen Blogbeiotrag schreibe ich gerade während ich eine nicht ganz kleine Liste an Linkquellen durchgehe und auf Aktualität prüfe. Und wenn ich damit irgendwann durch bin, dann geht es weiter, denn dann wird es ja auch interessant zu schauen wer sich da noch so alles Links holt und wie diese Seiten aufgestellt sind usw. Das ganze entwickelt sich letztendlich zu einem riesigen Netzwerk und das zu pflegen ist recht aufwendig. Doch klar ist, wer sich dort die entsprechenden Links dann beschafft, der hat ein dauerhaft starkes Fundament.

Für zwei Eigenprojekte bin ich gerade dabei die ganzen Linkquellen zu testen und die ersten Erfolge sind wirklich recht interessant.

Wenn also jemand für Linkaufbau einen überraschend hohen Betrag verlangt, dann kann das durchaus seine Richtigkeit haben. Alleine die Zeit die man in die Analyse der Linkquellen steckt und dazu natürlich der zeitliche Aufwand diese Linkquellen erstmal zu finden ist recht umfangreich. Das sollte man daher immer im Auge behalten.

Suchmaschinenoptimierung ist häufig nicht billig, doch vielfach preiswert. Das Gros dabei geht aber meistens für den Linkaufbau drauf und so etwas sollte man ruhig Spezialisten in die Hand geben. Die OP am eigenen Blinddarm macht man ja auch nicht selbst. ;-)

Kundengewinnung ist nicht alles, denn mindestens genauso wichtig ist die Kundenbindung. Es gibt viele Möglichkeiten Kunden zu vergraulen und manchmal ist es doch so einfach dies zu verhindern. So reicht es manchmal schon aus eine Mailanfrage zeitnah zu beantworten.

Ich hatte letzte Woche den Hersteller eines Produktes angeschrieben, weil das Produkt nur im Rahmen einer Sonderaktion im örtlichen Handel zu bekommen war. Nach dieser Sonderaktion habe ich das Produkt hier nirgends mehr bekommen und nun per Mail angefragt welcher Händler das Produkt hier standardmäßig führt.

Bisher hab ich keine Antwort bekommen, was ich doch schade finde.

Auch wenn es sich im vorliegenden Fall nur um ein Produkt aus dem Bereich Lebensmittel handelt, halte ich es für den Produzenten doch wichtig, die Anfragen seiner Endkunden zu bearbeiten.

Mal schauen ob ich da noch eine Antwort auf meine Mail bekomme.

Müssen Ärzte eigentlich im Internet vertreten sein?

Ich sag einfach mal ja, doch viel zu wenig Ärzte haben überhaupt eine Webseite. Viele sind auch der Meinung, daß sie so etwas nicht bräuchten. Bisher leben die meisten Ärzte ja von Empfehlungen ihrer Patienten. Und sicher, es gibt Regionen wo schon Hausärzte Mangelware sind und von Fachärzten will ich da erst gar nicht reden, doch nicht überall ist das der Fall.

Interessant dazu auch diese Umfrage, die das ganze bestätigt.

Was können Ärzte tun um dem abzuhelfen? Lohnt es sich eigentlich für Ärzte im Internet präsent zu sein?

Wenn man sich mal die Serps und auch die Adwordsanzeigen bei entsprechenden Suchabfragen anschaut, wird man nur recht selten Webseiten einzelner Ärzte dort finden. Häufig sind die Serps und Anzeigen voll von irgendwelchen Branchenbüchern und ähnlichem.

Ärzte haben also, wenn sie jetzt damit anfangen sich dem Medium Internet zu öffnen, sehr gute Chance mit einer attraktiv gestalteten Internetpräsenz sich gut in den für sie wichtigen Serps zu präsentieren und so neue Patienten zu gewinnen. Gerade auch die Zielgruppe der Privatpatienten dürfte hier für so manchen Arzt auf diesem Wege zu gewinnen sein.

dann kann es durchaus auch am Design liegen.

Das erlebe ich nämlich gerade im direkten Vergleich zwischen dem Firefox-Partnerprogramm von Google (via Adsense) und Ebay (via Affili.net).

Während das Google-PP wie Sau rennt, schleicht das Ebay-PP in Sachen Konvertierung nur so vor sich hin. Wenn man bedenkt, daß letztendlich beide Programme das gleiche kostenlose Produkt anbieten, dann grübelt man natürlich woran das liegen könnte.

Letztlich gehe ich davon aus, daß es eindeutig am Design liegt. Das klickibunti-Design der ebay-Landingpage dürfte bei den Usern weniger seriös ankommen wie das einfach strukturierte Design der Google-Landingpage.

Fazit: weniger ist halt auch in diesem Fall mehr. Mal schauen ob man bei ebay darüber nachdenkt und die Landingpage entsprechend anpaßt. Nicht nur die Affiliates dürften sich darüber freuen, sondern auch ebay, die so ihr ebay-Plugin stärker verbreiten könnten. Ich werde also das Partnerprogramm wie auch die Landingpage weiter im Auge behalten. Gerade jetzt, wo Google das Partnerprogramm via Adsense einstellt ergeben sich hierüber für ebay einmalige Chancen, sie müssen sie nur richtig nutzen.

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