Mit diesem Artikel möchte ich mich von meinen Lesern verabschieden.

In letzter Zeit meinen einige Spinner im Netz sinnlos unter meinem Namen rumspammen zu müssen. Da hab ich keinen Bock drauf mich weiter mit rumzuärgern oder gar anderen auch in Zukunft mein umfangreiches Wissen weiterhin kostenfrei anzubieten, wenn dann als Dank so etwas zurückkommt.

Daher mach ich das Blog hier dicht.

Allen Lesern danke ich auf diesem Wege für das Vertrauen und die zumeist recht netten Kommentare.

Vor einem Monat endete mein erstes Twittergewinnspiel. Nun haben meine Mitarbeiter und ich mal wieder ausgewertet, was daraus geworden ist.

So haben wir geprüft wieviel der Teilnehmer des Twittergewinnspiels mir einen Monat nach Gewinnspielende noch folgen, wieviel Follower die User heute haben, wieviel anderen Twitterusern sie selbst folgen und wieviel Tweets sie abgesendet haben. Das ganze wird übrigens in einem Monat nochmal wiederholt, sodaß man dann zumindest aus diesem einen Testballon entsprechend verläßliche Zahlen hat.

Wir konnten 290 Twitterer im gesamten zählen. Die Differenz von 11 Usern ergibt sich aus ein paar Twitterern die doppelt in der Liste drin standen, da sie mehrmals teilgenommen hatten.

Von den 290 Twittern hatten 7 ihre Accounts gelöscht oder geschützt, sodaß sie in die Statistik der abgesendeten Tweets nicht aufgenommen werden konnten. Dort sind also nur 283 User verzeichnet, ansonsten 290 User.

Die Verteilung auf die Geschlechter haben wir nicht nochmals durchgeführt, da dürfte es keine Veränderungen gegeben haben. ;-)

Followerverteilung der Gewinnspielteilnehmer:

  • 81 (61/20) Teilnehmer mit 0 – 50 Followern
  • 64(50/14) Teilnehmer mit 51 – 100 Followern
  • 79 (66/13) Teilnehmer mit 101 – 250 Followern
  • 39 (35/4) Teilnehmer mit 251 – 500 Followern
  • 17 (13/4) Teilnehmer mit 501 – 1000 Followern
  • 2 (2/0) Teilnehmer mit 1001 – 2500 Followern
  • 8 (5/3) Teilnehmer mit über 2500 Followern

Teilnehmer folgen anderen Twitterusern:

  • 51 (33/18) Teilnehmer folgen 0 – 50 Twitterusern
  • 51 (41/10) Teilnehmer folgen 51 – 100 Twitterusern
  • 107 (87/20) Teilnehmer folgen 101 – 250 Twitterusern
  • 50 (44/6) Teilnehmer folgen 251 – 500 Twitterusern
  • 16 (16/0) Teilnehmer folgen 501 – 1000 Twitterusern
  • 7 (6/1) Teilnehmer folgen 1001 – 2500 Twitterusern
  • 8 (5/3) Teilnehmer folgen mehr als 2500 Twitterusern

Zahl der Tweets der Teilnehmer:

  • 22 (19/3) Teilnehmer mit 1 – 50 Tweets
  • 21 (18/3) Teilnehmer mit 51 – 100 Tweets
  • 48 (36/12) Teilnehmer mit 101 – 250 Tweets
  • 56 (45/11) Teilnehmer mit 251 – 500 Tweets
  • 56 (48/8) Teilnehmer mit 501 – 1000 Tweets
  • 44 (33/11) Teilnehmer mit 1001 – 2500 Tweets
  • 17 (16/1) Teilnehmer mit 2501 – 5000 Tweets
  • 19 (14/5) Teilnehmer mit mehr als 5000 Tweets

In Klammern steht zuerst die Zahl derer, die mir noch folgt, dahinter die Zahl derer die mir nicht mehr folgt. Von 290 Teilnehmern folgen mir mit Stand heute noch 232 Teilnehmer, eine recht hohe Zahl von 79,45 %.

Jeder kann natürlich mit der Erstauswertung vom 15.02.2010 vergleichen, wie sich die Aktivitätsmerkmale bei den Gewinnspielteilnehmern verändert haben.

Zum 15.04.2010 erfolgt letztmalig eine Auswertung des Gewinnspiels. Damit dürfte dann eine entsprechende Langzeitprognose möglich sein. Aufbauend darauf kann dann jeder die Entscheidung für sich treffen, ob sich ein solches Gewinnspiel für ihn lohnt oder nicht.

Wichtig ist auf jeden Fall, daß man den Followern regelmäßig interessante Infos über den Account vermittelt und nicht nur Werbung ins Netz schleudern will.

Ich halte ein solches Gewinnspiel zur Followergenerierung auf jeden Fall für sinnvoll, zumindest wenn das Umfeld stimmt, sprich auch ansonsten vernünftige Tweets abgesetzt werden.

Wird etwas über nofollow geschrieben, dann geht es zumeist darum, daß bei diesem oder jenem Script mal wieder standardmäßig etwas auf nofollow umgestellt wurde und schon hört man alle jammern.

Doch die nofollow-Funktion kann auch ganz nützlich sein, gerade auch wenn es darum geht Google in die richtigen Bahnen zu leiten. In Verbindung mit der robots.txt und dem Noindex-Tag kann man nämlich einiges bewirken.

Wie muß man sich das nun vorstellen?

Vergleichen wir eine mittelgroße Webseite mal mit einem Stadtplan. Es gibt unzählig viele Straßen (einzelne Unterseiten) die sich immer wieder verzweigen, teilweise zu anderen Straßen führen und so entsteht ein heilloses Wirrwarr. In manchen dieser Straßen befinden sich nur noch leerstehende Ruinen (unwichtige Unterseiten). Der Bot durchfährt nun all diese Straße und nimmt sie in seine Statistik (Googleindex) auf. Viele davon sind aber halt total unwichtig und für den Robot ist es zusätzliche Arbeit die Existenz und den Inhalt regelmäßig zu überprüfen.

Hier können wir als Verkehrsplaner (Webmaster) nun ein wenig nachhelfen. Mit entsprechenden Verkehrsschildern (Tags) sagen wir dem Bot wo er denn nun lang darf und wo nicht.

Und was soll der Bot nun sehen und indexieren dürfen und was nicht?

Nun, da ist vieles einzelfallabhängig. Grundsätzlich kann man für den Seitenbesucher eher unwichtige Unterseiten wie Impressum. Kontaktformular oder Widerrufsbelehrung einfach für den Bot sperren. Desweiteren sollte jeder Webseitenbetreiber einfach mal bei google eine Site-Abfrage mit dem Befehl

site:www.domainname.tld

machen.

Hierbei dürfte man in sehr vielen Fällen recht schnell auf Suchergebnisse stoßen die von Google als ähnlich ausgeblendet werden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Unterseiten die zu starke Ähnlichkeit mit anderen Unterseiten haben. Hier sollte man dann prüfen, ob es wirklich sinnvoll ist diese Seiten im Index zu belassen oder ob man diese nicht für den Robot sperren sollte. Wenn die Seiten im Index bleiben sollen, muß man sich aber Gedanken darüber machen, wie man sie bei Google wieder einblenden kann.

Wie setzt man das ganze nun um?

Noindex: Noindex ist ein Befehl der dem Bot erlaubt sich eine Seite anzuschauen, allerdings darf er sie nicht speichern. Der entsprechende Tag wird in den Headbereich der jeweiligen Unterseite eingebaut.

Nofollow: Dieser Tag besagt, daß der Bot den auf der Seite befindlichen Links nicht folgen darf. Der Tag kann auch für einzelne Links individuell eingesetzt werden.


Meta Robots noindex nofollow

Das hier gezeigte Beispiel sagt dem Bot, daß er die Seite zwar besuchen, aber nicht indexieren darf. Gleichzeitig wird ihm verboten den darauf befindlichen Links zu folgen.


Bei diesem Beispiel darf der Bot die Seite zwar nicht indexieren, doch den darauf befindlichen Links darf er schon folgen.


Hier darf der Bot die Seite indexieren, er darf aber den darauf befindlichen Links nicht folgen.


Dies ist die häufigste Variante, hier darf der Bot die Seite indexieren und auch den Links folgen. Will man, daß der Bot nur einzelnen Links auf der Seite nicht folgt, dann setzt man auch diesen Meta-Befehl ein und definiert die einzelnen nicht zu folgenden Links entsprechend individuell mit rel=’nofollow’.

Und die robots.txt?

Nun, die robots.txt ist auch recht hilfreich. Hier kann man nämlich mit dem Befehl disallow dem Bot sagen welche Seiten er nicht besuchen darf. Das ist sozusagen ein “Einfahrt verboten”-Schild. Der Google-Robot hält sich auch an diese Vorgaben. Die robots.txt kann auch beschleunigende Wirkung haben wenn es darum geht nicht benötigte Seiten aus dem Index zu löschen.

Hier trägt man die entsprechenden seiten oder Unterordner ein. Danach legt man sich, falls nicht bereits vorhanden, einen Google Webmaster-Account an und löscht dort die entsprechenden Unterseiten oder Ordner raus. Die sind dann im Normalfall binenn 24-72 h aus dem Index dauerhaft verschwunden.

Bei einem Kundenprojekt haben wir zur Zeit den Fall, daß er in seinem Shop rund 18.000 Produkte gelistet hat. Im Google-Index befinden sich allerding über 86.000 Seiten. Ein eindeutiges Zeichen dafür, daß sehr viel interner duplicate Content vorhanden ist. Mit den hier beschriebenen Methoden läßt sich dieser beseitigen und somit auch das Ranking des Shops nachhaltig verbessern.

Nicht mehr im Index benötigte Seiten werden per robots.txt ausgeschlossen, die Links zu diesen Unterseiten auf “Nofollow” gesetzt.

Je nach Bauart des Webprojekts sind derartige Arbeiten manchmal etwas komfortabler, manchmal etwas zeitaufwendiger auszuführen. Hilfreich und wirksam ist es auf jeden Fall. Von daher also ruhig mal schauen was sich zu den eigenen Projekten so alles findet und dann die entsprechenden Vorkehrungen treffen.

Letzte Woche klingelte mein Telefon. Ein Shopbetreiber rief an. Vor einigen Wochen hatte er seine Shopsoftware updaten lassen und seitdem ging es mit dem Umsatz rapide bergab. Genau genommen hatte er in den letzten fünf Wochen rund 100.000 Euro Umsatzrückgang zu verzeichnen.

Normalerweise ist ein normales Update eines CMS oder Onlineshops relativ harmlos und hat keinerlei nennenswerte Auswirkungen auf das Ranking einer Webseite. Daher war ich auch zuerst skeptisch ob es wirklich daran lag. Da das Update der Software bereits rund sechs Wochen zurücklag war es natürlich recht schwer das vorherige Ranking des Shops nachzuvollziehen. Also wurden zuerst einmal Standarddinge wie robots.txt geprüft. Da keine robots.txt vorhanden war konnte selbige auch nicht falsch konfiguriert sein, auch sonst stand überall im -Bereich der Seite “index,follow”.

Auich die Description war zum großen Teil vernünftig konfiguriert, sodaß von dort aus auch keine Gefahr für duplicate Content ausging.

Also machte ich mich an eine Siteabfrage und kämpfte mich von Seite zu Seite. Wie es der Zufall wollte fand ich irgendwo noch eine Produktunterseite die einen alten Google-Cache besaß. Dabei fiel mir auf, daß dort ein anderer Title-Tag angezeigt wurde. Ein Vergleich mit der aktuellen Seite bestätigte meine Vermutung.

Vor dem Update war der Title-Tag nach dem Muster

Produktbezeichnung – Domainname

aufgebaut.

Nach dem Update war er nach dem Muster

Domainname – Produktbezeichnung

konfiguriert worden.

Da Google mehrere zehntausend Seiten indexiert hatte, wurde dann hier von internem duplicate Content ausgegangen, was zu einer Abstufung in den Rankings um ca. 10 – 25 Plätzen führte. Das Ergebnis hab ich ja oben bereits angedeutet. Zwar waren noch paar andere Kleinigkeiten vorhanden, aber diese Title-Tag-Geschichte stellte nach meinem Dafürhalten den größten Einzelposten dar.

Inzwischen wurden die Title-Tags entsprechend umgestellt und nun heißt es für den Shopbetreiber warten wie schnell Google davon Wind bekommt und die Serps entsprechend anpaßt. Meine Aufwand belief sich dabei auf ca. 25 Minuten Telefongespräch und ca. 15 Minuten Fehlersuche. Der Aufwand die entsprechenden Änderungen vorzunehmen dürfte für die betreuende Agentur bei weniger als 15 Minuten gelegen haben. Alles in allem also eine Stunde Arbeit die aber für den Shopbetreiber jetzt gravierende positive Auswirkungen haben wird, sobald Google alles aktualisiert hat.

Liebe Onlineshopbetreiber!

Bevor ihr also irgendwelche Updates macht, macht ruhig mal ein paar Screenshots von Produktunterseiten und/oder speichert euch den Quellcode einer Produktunterseite separat ab. Dann habt ihr hinterher eine entsprechende Vergleichsgrundlage ob alles noch so konfiguriert ist wie es zuvor war. Nach dem Update dann gleich abgleichen ob alles noch so ist wie es vorher war in Bezug auf Title-Tags, Description und URL-Struktur und ansonsten gleich korrigieren.

Gestern um 24 Uhr endete mein erstes großes Twittergewinnspiel. Insgesamt 301 gültige Tweets wurden erfaßt, die Mehrheit davon kam von neuen Followern.

Wie versprochen möchte ich das Gewinnspiel auch öffentlich statistisch asuwerten. Eingehen möchte ich dabei auf die Geschlechterverteilung, die Zahl der Follower, Friends und Tweets der Teilnehmer und auch auf die Etnwicklung meiner eigenen Followerzahlen. Das ganze geschieht in anonymisierter Form. Nebenbei möchte ich das ganze auch mit anderen Twittergewinnspielen vergleichen die in letzter Zeit stattfanden und für Aufmerksamkeit sorgten.

Geschlechterverteilung der Gewinnspielteilnehmer:

  • 301 Gesamt
  • 121 männlich
  • 100 weiblich
  • 80 nicht zuzuordnen

Followerverteilung der Gewinnspielteilnehmer:

  • 101 Teilnehmer mit 0 – 50 Followern
  • 67 Teilnehmer mit 51 – 100 Followern
  • 78 Teilnehmer mit 101 – 250 Followern
  • 30 Teilnehmer mit 251 – 500 Followern
  • 16 Teilnehmer mit 501 – 1000 Followern
  • 3 Teilnehmer mit 1000 – 2500 Followern
  • 6 Teilnehmer mit mehr als 2500 Followern

Teilnehmer folgen anderen Twitterusern:

  • 53 Teilnehmer folgen 0 – 50 Twitterusern
  • 70 Teilnehmer folgen 51 – 100 Twitterusern
  • 106 Teilnehmer folgen 101 – 250 Twitterusern
  • 48 Teilnehmer folgen 251 – 500 Twitterusern
  • 11 Teilnehmer folgen 501 – 1000 Twitterusern
  • 7 Teilnehmer folgen 1001 – 2500 Twitterusern
  • 6 Teilnehmer folgen mehr als 2500 Twitterusern

Zahl der Tweets der Teilnehmer:

  • 28 Teilnehmer mit 1 – 50 Tweets
  • 32 Teilnehmer mit 51 – 100 Tweets
  • 52 Teilnehmer mit 101 – 250 Tweets
  • 62 Teilnehmer mit 251 – 500 Tweets
  • 50 Teilnehmer mit 501 – 1000 Tweets
  • 43 Teilnehmer mit 1001 – 2500 Tweets
  • 17 Teilnehmer mit 2501 – 5000 Tweets
  • 12 Teilnehmer mit mehr als 5000 Tweets
  • 5 Teilnehmer mit gesperrten Tweets – keine Auszählung möglich

Interessant wird diese Auswertung aber erst so richtig in vier Wochen. Dann wird nämlich ausgewertet, wie sich die o.g. Zahlen verändert haben und wer von den Teilnehmern mir dann noch folgt.

Wenn man zudem davon ausgeht, daß die Geschlechterverteilung der nicht zu identifizierenden Twitteraccounts weitestgehend analog zu den identifizierten Accounts ist, so kann man von einer Verteilung von 55 % männlich zu 45 % weiblich ausgehen. Wichtig ist dabei sicherlich, daß es sich bei dem Gewinn um einen Preis handelte der für beide Geschlechter gleichermaßen interessant ist. Wäre es hier z.B. um Herrenparfüm oder Damenhandtaschen gegangen hätte sich die Verteilung der Geschlechter sicherlich anders verhalten.

Auffälligkeiten beim Gewinnspiel

Wie wohl bei fast jedem Gewinnspiel versuchten auch hier einige Leute ihre Chancen zu erhöhen. Dies geschah zum einen durch mehrfaches tweeten des vorgeschriebenen Tweets, wobei nur einer davon dann in die Wertung einfloß. Einige nahmen gleich mit mehreren Accounts gleichzeitig teil. Dies läßt sich ganz gut nachvollziehen, wenn plötzlich mehrere Teilnahmetweets gleichzeitig ausgehen und alle vom gleichen Twitterttol (z.B. Tweetdeck) abgeschickt wurden.

Laufzeit des Gewinnspiels:

Das Gewinnspiel lief einen Monat. Am Anfang hatte ich zwar Bedenken, daß die Laufzeit zu lang gewählt war, doch haben sich diese Bedenken nicht bestätigt. Die meisten Teilnehmer nahmen in den ersten 48 h nach Stgart des Gewinnspiels teil. Danach flachte der Teilnehmerzuwachs rapide ab und erst in den letzten 72 h vor Beendigung des Gewinnspiels nahm die Teilnehmeraktivität wieder merklich zu.

twittercounter_tmmd

Während der Laufzeit meines Gewinnspiels endeten zwei interessante Gewinnspiele. Eines davon hat @regman_gmbh organisiert, das andere @discount24_de.

Die nachfolgenden Screenshots zeigen deutlich wie sich die Twitterzahlen der beiden Accounts nach Beendigung des jeweiligen Gewinnspiels entwickelt haben.

Twitter Statistik @discount24_de

Twitter Statistik @regman_gmbh

Deutlich ist zu erkennen, daß es bei dem Account von @discount24_de einen sehr starken Anstieg im Laufe des Gewinnspiels gab, das über drei Tage lief. Nur relativ wenige Follower kehrten dem Account in den ersten Tagen nach Beendigung des Gewinnspiels den Rücken. Nach meinen Zählungen, die der Screenshot nur teilweise widerspiegelt, haben ca. 60 Follower den Account von @discount24_de wieder entfollowt. Bei @discount24_de gab es übrigens an drei aufeinanderfolgenden Tagen je ein HP Netbook zu gewinnen.

Anders sieht es beim Account von @regman_gmbh aus. Hier ist ein rapider Followerverlust zu erkennen. Zu gewinnen gab es hier ein nagelneues iPad.

Was ist aus diesen Vergleichen zu schließen?

Die Gewinnspielteilnehmer beobachten recht genau den Account des Gewinnspielveranstalters und was, abgesehen von den Gewinnspieltweets selbst, sonst noch so getwittert wird. Halten sie dies für sich für interessant, dann bleiben sie dem Account auch nach Beendigung des Gewinnspiels weitestgehend treu. Es ist also für Gewinnspielveranstalter auch bei Twitter wichtig und nützlich regelmäßig Beiträge zu twittern die auch für die Gewinnspielteilnehmer so interessant sind, daß sie den Account nach Gewinnspielbeendigung weiter im Auge behalten wollen.

Lohnen sich Twittergewinnspiele?

Diese Frage stellen sich sicher die meisten die sich mit Social Media Marketing beschäftigen. Eine pauschale Aussage kann man hier jetzt aber nicht treffen, zumal das Gewinnspiel erst heute zu Ende ging. Die Auswertung was es mir letztendlich gebracht hat wird aber definitiv weiter gehen und so werde ich im Abstand von ein Monat jetzt also jeweils Mitte März und Mitte April diese Auswertung wiederholen. Erst dann kann man Aussagen treffen ob und was es gebracht hat.

Sicherlich hängt es von vielen Faktoren ab ob sich ein Gewinnspiel für den Veranstalter lohnt. Dies hängt natürlich auch davon ab welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Ein Veranstalter von Seniorenreisen wird sicher weniger Erfolg haben durch die Nutzung von Twitter und dem Einsatz von Twittergewinnspielen wie ein Onlineshop a la Discount24. Auch die Tatsache wie stark man mit seinen Followern kommuniziert, ihre Fragen beantwortet, deren Tweets retweet usw. spielt da sicher eine große Rolle.

Letztendlich hängt es immer vom Einzelfall ab, doch können diese Auswertungen hier sicher einen Ansatz bieten sich mit der Thematik etwas näher zu beschäftigen.

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