Wirtschaftsschädigung mal anders
Eben landete bei mir folgende Mail im Postfach:
Sehr geehrter Herr Maue
Ich habe Ihre Beiträge auf Xing gelesen (u.a. bei der Diskussion zu meiner
Seite). Ich hab mir daraufhin Ihre Website angeschaut.
Da bin ich auf den Punkt mit den Artikelverzeichnissen gestoßen. Vor allem
das Honorar fand ich interessant. Da ich zur Zeit in China bin, ist mir
folgendes durch den Kopf gegangen: Könnte man das Schreiben der Artikel
nicht an chinesische Studenten vergeben, die das ganze billig schreiben
könnten? Ich weiß nicht, wie Ihre Kundenstruktur aussieht und ob Sie auch
Artikel auf Englisch benötigen. Ich denke, englische Artikel wären kein
Problem. Selbst deutschsprachige Artikel könnte ich mir vorstellen, da doch
viele Chinesen Deutsch studieren.Sollten Sie interessiert sein, könnte ich bestimmt was vermitteln.
Mit freundlichen Grüßen
Da faßt man sich doch an den Kopf. Hier gibt es über 4 Mio. Arbeitslose und ich soll stattdessen lieber die chinesische Wirtschaft fördern? Ich frage mich echt, wo das noch hinführen soll.
Ich bin echt kein Ausländerfeind, doch ich glaube es kann uns allen doch nur gut tun, wenn wir hier erstmal im eigenen Land das Geld investieren und ausgeben und somit die heimische Wirtschaft fördern und Arbeitsplätze sichern und neu schaffen.
Wenns erstmal so weit ist, daß ich hier Arbeitsplätze abbaue und stattdessen in China neue schaffe dann soll man mich bitte erschießen.
So, das mußte jetzt mal raus, denn solche Mails regen mich echt auf.
Allen Bloglesern wünsche ich noch einen schönen Montag und eine angenehme Woche.




















































On März 26th, 2007 at 12:01
Tja das ist nunmal im Zuge der Globalisierung eine gängige Praxis.
Dagegen wirst auch du dich net auf dauer zur Wehr setzen können.
Irgendwann kannst du deine Preise nicht mehr aufrecht erhalten im Wettbewerb weil die Lohnkosten zu hoch sind und mußt dir Alternativen suchen.
Ich find es aber gut, daß du lieber Deutschen Arbeit verschaffen möchtest bevor du aus lauter Profitgier ins Ausland gehst.
Damit sind ja auch schon einige Unternehmen gehörig auf die Nase gefallen weil sie zwar billig produzieren konnten aber darunter die Qualität gelitten hat und die ihre Produkte auch wenn sie günstig waren nicht losgeworden sind.
Das klingt traurig, ist aber so.
Also net zu sehr aufregen.
On März 26th, 2007 at 4:53
Wir haben 2006 massiv Vorleistungen aus Indien eingekauft, weil die mit uns zusammenarbeitenden deutschen Freiberufler alle ausgebucht waren. Die indischen Programmierer haben sofort losgelegt, und gute Arbeit geleistet.
Mittlerweile sind wir personell besser besetzt, und machen das meiste selber.