Bewerbung eines Bankers
Ich hab schon vieles erlebt in Sachen Bewerbungen, aber das hier ist mal wieder ein Höhepunkt.
Eben im Bankingclub Online-Forum bei XING:
Hallo,
möchte gerne wieder in den Wertpapierbereich einer Bank zurück.
Über Angebote freue ich mich sehr!
Tolle Bewerbung, oder?
Darauf ich:
Kann zwar keinen Job in diesem Bereich anbieten, doch stellt sich mir als Arbeitgeber die Frage, warum ich mir die Mühe machen soll, auf eine solche “billige” Anzeige eine Kontaktaufnahme anzubahnen?!
Darauf der Moderator des Forums zu mir:
Herr Maue:
1. Hat sich Herr Heiermann auf einen Job in der Bank beworben. Sie sind keine Bank.
2. Müssen Sie jeden Kommentar kommentieren, um sich ins Gespräch zu bringen?
3. Bitte nicht mehr…so in dieser Art der Kommunikation. Der Ton passt nicht! Ich sehe mich sonst gezwungen, Sie auszuschliessen…
Soweit zum Thema Intelligenz von Bankern. Ich bekomme langsam Angst mein Geld bei Banken anzulegen, wenn ich so etwas lese. Muß ich mir da ernsthaft Sorgen machen?
On April 17th, 2007 at 3:09 pm
Zur Not gibst Du mir einfach dein Geld. Ich gebe dir darauf auch eine NixzurückGarantie
Aber ich stimme dem zu, es ist manchmal schon hart was man in XING so erlebt…
On April 17th, 2007 at 4:17 pm
diese bewerbung würde zumindest in schriftlicher form einen guten zweck erfüllen, nämlich den des papiersparens. rettet die wälder.
On April 17th, 2007 at 8:12 pm
Herr Maue, sie sind nicht Web 2.0 tauglich. So ergeht es mir übrigens auch, wenn ich mich über Polenwitze oder faschistoide Ausbrüche bei YiGG beschwere, dann werden nicht etwa diese sondern ich angegriffen, zurechtgewiesen oder gelöscht. Dann heisst es ich sei ja SEO und wolle nur provozieren um Links zu bekommen (dabei verlinke ich mich gar nicht, sondern Beiträge von aussen).
Sprich: Die exekutive Gewalt liegt beim Web 2.0 immer beim Betreiber, wenn man etwas für unangemessen erachtet darf man nur diesen darauf hinweisen nicht aber den Verursacher des Problems selbst, schon gra nicht öffentlich auf der Plattform. Das hat nur das Kill the Messenger-Prinzip zur Folge.
Es gibt auch eine einfache Erklärung hierfür: Web 2.0 ist User Generated Content durch die Community, es muss also bestmöglich Friede Freude Eierkuchen hergestellt werden damit die Schäfchen ungestört Content generieren können. Kritik, auch berechtigte, ist da ein Störfaktor. Also in Zukunft Klappe halten und Content generieren ohne andere davon abzuhalten. Missbrauch melden aber nicht aufgreifen.
Verflucht, ich kann mich einfach nicht an meine eigenen Ratschläge halten.