45 Jahre Omega - schon lange habe ich mich auf dieses Konzert gefreut und gestern war es endlich soweit. Auch wenn das Wetter nicht ganz optimal war, aber es hätte auch noch schlimmer kommen können.

18 Uhr sollte Einlaß sein, gegen 17 Uhr war ich vor Ort. Mit etwas Verspätung machten die Tore auf und da ich ja rechtzeitig da war konnte ich mir noch einen Platz in der ersten Reihe sichern. An dieser Stelle liebe Grüße an Kathrin, die dieses Mal nicht mit dabei war.

Nicht erst 20 Uhr, sondern bereits um 19.45 Uhr ging es mit der Vorband “Sid” aus Ungarn los. Ist das in Ungarn so üblich, daß die Konzerte früher als geplant anfangen? Die Jungs und die junge Dame (Nataly) rockten richtig ab und es machte Spaß ihnen zuzuhören. Eine gute dreiviertel Stunde waren sie auf der Bühne und konnten mich wirklich von sich überzeugen. Ein wenig kamen stilistische Einflüsse des Progrock zum Vorschein. Auf jeden Fall hat mich der Auftritt von “Sid” überzeugt, insbesondere die hübsche Bassistin tat dazu ihr übriges. Werde wohl mal nach CD’s dieser Band Ausschau halten.

Nach einer kurzen Umbauphase gings dann los. Mit dem Radetzkymarsch und viel Nebel kamen die Herren von “Omega” auf die Bühne. Was dann kam ist eigentlich unbeschreiblich. Ein song jagte den nächsten und jeder wurde mit überschwenglichem Applaus bedacht. Die deutschen Ansagen zwischendurch waren natürlich für all jene von Vorteil, die nicht der ungarischen Sprache mächtig sind.

Dann ging es zur ersten Zugabe über, der eine zweite folgte und dann auch noch eine dritte Zugabe. Dort gab es dann auch eine Überraschung. Gespielt wurde das Lied “Gyöngyhajú lány”. Das ist das Lied welches die Scorpions geklaut haben und daraus “White dove” gemacht haben. doch es gab zu DDR-Zeiten noch eine weitere deutschsprachige Version davon, nämlich von Frank Schöbel. Dieser war als Überraschungsgast auch anwesend und sang gemeinsam mit den Jungs von “Omega” den Titel, wobei er eine Strophe in deutsch sang.

Schön war auch den Titel “Tizezer lépés” zu hören, dessen Melodie Grundlage für Renft’s “Gänselieschen” war. Der Titel lief gleich als zweiter.

Was die Besucherzahlen angeht, so würde ich mal auf 10-12.000 schätzen, aber andere wissen das sicher genauer.

Die Anreise durch den Regen hat sich aber für mich auf jeden Fall gelohnt und ich glaube es wird nicht mein letztes Konzert von “Omega” gewesen sein.

Fazit: 45 Jahre Omega - bei der Qualität ist es kein Wunder, daß es die Band schon so lange gibt. Mit Bands wie den Stones können “Omega” auf jeden Fall mithalten.

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