August 2007


Der Computershop CXtreme.de, eine Marke von Conrad.de hat zur Zeit ein paar hammergeile Schnäppchen im Angebot.

Die Avira Premium Security Suite 2007 ist für schlappe 7,95 Euro anstelle 39,95 Euro erhältlich. Die Avira Premium Security-Suite 2007 bietet die komplette Gefahrenabwehr:

-Virenscanner
-Anti-Spyware
-Virenschutz
-Anti-Adware
-Firewall
-E-Mail Scanner
-Anti-Dialer
-schnelle automatische Updates

In Ausgabe 01/2007 hat das PC Magazin die Avira Premium Security-Suite 2007 mit “sehr gut ” bewertet.

Wer als Neukunde jetzt von den günstigen Angeboten bei kolibrishop.com im Bereich Streetwear profitieren möchte, der bekommt jetzt automatisch bei seiner Erstbestellung 10 Euro vom Warenwert abgezogen.

Ein separater Gutscheincode muß nicht angegeben werden. Einfach bestellen und dann werden an der Kasse automatisch 10 Euro abgezogen. So einfach kann Onlineshopping sein.

Gestern ging bei mir eine Initiativbewerbung per Mail ein, die mich ins Grübeln brachte. Hier mal der anonymisierte Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung, wende ich mich an Sie.

Als ausgebildeter Kaufmann im Groß- und Außenhandel und Diplom Betriebswirt (FH) kann ich sowohl die theoretischen als auch die praktischen Anforderungen des modernen Berufsalltages meistern.

Durch meine Tätigkeiten in kleinen, mittleren und großen nationalen und
internationalen Unternehmen bringe ich die Fähigkeiten mit, um auch in Ihrem Unternehmen zum Gesamterfolg maßgeblich beitragen zu können.

Auch durch meine Mehrsprachigkeit (deutsch – Muttersprache; englisch –
verhandlungssicher; spanisch – fließend; französisch – Grundkenntnisse) und die Auslandserfahrung, die ich während eines einjährigen Schüleraustausches machen konnte, kann ich mich in einem internationalen Umfeld sicher bewegen.

Meine beruflichen Stärken liegen im Bereich Vertrieb, Präsentation, Einkauf, Logistik und „Fire-Fighting“.

Der Umgang mit den üblichen Softwarepaketen ist mir vertraut.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Gerne sende ich Ihnen vollständige Bewerbungsunterlagen zu.

Alle weiteren relevanten Informationen zu meiner Person erfahren Sie auf meiner Bewerbungs-Webseite

So weit, so gut.

Grundsätzlich bin ich ein Befürworter solcher Initiativbewerbungen, doch hier stellte ich mir die Frage welchen Sinn diese Bewerbung wirklich haben sollte, denn:

- mein Unternehmen hat absolut nichts mit dem Schwerpunkt zu tun, in dem der Bewerber tätig war bzw. sein möchte
- die Bewerbung war absolut nicht auf mein Unternehmen zugeschnitten, auch gab es nur eine anonyme Anrede obwohl in meinem Impressum mein voller Name steht
- wurde die Mailadresse meiner Ostrockseite verwendet, die bei den bisherigen Stellenausschreibungen von mir nie verwendet wurde
- auf der Bewerberwebseite stand nochmals haargenau der Text, der auch in der Mail stand - es wurde sich also in den Mails gar nicht die Mühe gemacht auf die Unternehmen einzugehen, an die man die Mails verschickt

Welchen Sinn macht dann also eine solche Bewerbung, die wahrscheinlich eh bei 99,9 % der Personalverantwortlichen gleich im Papierkorb landet, halt weil sie so unpersönlich ist? Soll mit dem Mailversand nur das eigene Gewissen beruhigt werden, daß man es ja versucht einen Job zu finden? Besteht für den Bewerber nicht die Gefahr, daß sein Name in ein schlechtes Licht gerät, durch diese lieblosen Initiativbewerbungen?

Heute nun fängt meine neue Praktikantin an. Endlich mal jemand, der sich dann um all die bisher liegen gebliebenen Webprojekte von mir selbst kümmern kann. Mal schauen wie sie sich anstellt, bin da aber sehr optimistisch. In Zukunft wird sie auch einige meiner bisher etwas vernachlässigten Weblogs pflegen und somit zu deren Erfolg beitragen.

Was mich aber wundert ist, daß die überwiegende Mehrzahl der bisher insgesamt eingegangenen Bewerbungen von Frauen kommt. Der Anteil von Bewerbungen von Männern liegt bei ca. 10 %. Ich hatte da eigentlich ein ausgeglicheneres Verhältnis erwartet.

Manche dinge glaubt man nur, wenn man sie selbst erlebt hat. Das was ich am Freitagabend erlebte war so eine Geschichte. Rick und Kathrin, sehr gute Freunde von mir, wollten umziehen und ich hatte mich angeboten ihnen dabei zu helfen. Also stürzte ich mich Freitag auf die Autobahn gen Sachsen.

Angekommen stellte ich fest, daß doch ne ganze Menge noch zu tun war, also nicht nur einfach einladen und ausladen. So sind Kathrin und ich, da Rick in der neuen Wohnung zu tun hatte, dann erstmal lecker essen gegangen. Da hab ich dann zum ersten Mal Knoblauchkartoffeln gegessen, sehr lecker kann ich dazu nur sagen. Die Bedienung war zwar etwas lahm, aber das Essen war wirklich top.

Zurück in der Wohnung war inzwsichen auch Rick aufgetaucht, der auf die glorreiche Idee kam, noch bis so gegen zwei Uhr nachts arbeiten zu wollen. Das haben wir ihm dann erstmal ausgeredet, doch er wollte auf jeden Fall noch seine Fotoausrüstung in die neue Wohnung rüber schaffen. Also fuhren wir mit meinem Auto dorthin.

Rick stieg aus, hatte den Schlüssel in der Hand und auch noch ein paar seiner Fototaschen, da machte es “klirr”. Ein silberner Schlüssel fiel hinunter und ich sah in gerade noch in der Kanalisation verschwinden. Rick stand nämlich direkt vor so einer kleiner Öffnung, wo das Regenwasser in die Kanalisation ablaufen kann. “Was war das für ein Schlüssel?” fragte ich ihn? “Der Wohnungsschlüssel für die neue Wohnung” sagte Rick. “Aber ihr habt ja noch einen, oder?”. “Nein”, sagte Rick, denn wir hatten ja noch keine Wohnungsübergabe gemacht. Mein Blick muß wohl Bände gesprochen haben, denn ich dachte im ersten Moment er wollte mich verarschen, aber es war Realität: keine 12 Stunden vor Umzugsbeginn hatten wir keinen Schlüssel für die neue Wohnung.

Wir fuhren zurück in die alte Wohnung, wo Rick erstmal Kathrin das Malheur beichtete. Zum Glück nahm Kathrin es gelassen auf, sie kennt ja Ricks typische Malheure schon etwas länger. *g*

Dafür durfte Rick dann am anderen Morgen sich erstmal aufmachen und einen Schlüssel organisieren, was ihm auch noch rechtzeitig gelang bevor die ganzen Umzugshelfer auftauchten. Das hätte sicher ein paar Lacher gegeben.

Der Umzug war ganz schön aufwendig, denn Dinge wie Einbauküche, Kleiderschränke u.ä. mussten ersten noch demontiert werden, wo sich mein Werkzeugkoffer mal richtig nützlich machen konnte. Was ich da an Nägeln, Schrauben und ähnlichen Befestigungsmaterialien an diesem Tag entfernte und wieder irgendwo zusammenfügte, erinnerte mich an meine Zeit beim Fahrzeugaufbau bei der Museumsbahn.

Wieviel Kisten und Kartons wir treppauf, treppab schleppten, habe ich nicht gezählt, aber so 1-2 Kilo dürfte mich der Sonnabend sicher gekostet haben, worüber ich aber absolut nicht böse bin.

Am späten Nachmittag, nach dem auch der letzte Nagel aus der Wand entfernt war, gings dann in die neue Wohnung beim Aufbau helfen.

Ich muß sagen, daß die Umzugshelfer alle ganz schön fleißig waren und es hat richtig Spaß gemacht. Aber als ich dann so kurz nach zehn Uhr abends auf meine Matratze fiel, war ich doch ganz schön geschafft.

Heute morgen war ich irgendwie gerädert und mich tät es nicht wundern, wenn ich morgen Muskelkater bekommen würde.

Achja, an dieser Stelle nochmals Danke an Kathrin und ihre Mutter für die tolle Verpflegung. Rick, paß gut auf meinen Werkzeugkoffer auf. (ein Glück, daß der für das Loch im Gullideckel viel zu groß ist).

Ich kann zur Zeit übrigens auch keine Bücherkisten mehr sehen. Mit dem was die beiden an Büchern haben, könnte man fast ne Filiale der Deutschen Bibliothek aufmachen.

Fazit: ein ereignisreiches Wochenende und es hat richtig Spaß gemacht so doll ranzuklotzen. Beim nächsten Umzug der beiden bin ich wieder mit dabei. ;-)

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