So kann man Steuergelder verschwenden
Unter http://www.amg-sachsen-anhalt.de/amg/ ist dieser Tage das aktuelle Verzeichnis der Direktvermarkter Sachsen-Anhalts online gegangen. Immer 8.000 Euro wurden dafür ausgegeben, davon alleine 4.500 Euro aus Steuermitteln.
Grundsätzlich ist so ein Verzeichnis ja etwas positives, doch wo hier die 8.000 Euro hingeflossen sind, frage ich mich wirklich. Das Design spricht weder an, noch paßt es sich kleineren Auflösungen an. Von suchmaschinenfreundlichen URL’s hat man da auch noch nichts gehört und zu den Title-Tags schweige ich lieber.
Eben wollte ich auf eines der Symbole klicken und stellte fest: da ist nichts zu klicken! Wer auch immer diese Seite entworfen hat, er hat eindeutig das falsche geraucht zuvor. Von Usability hat da wohl auch noch niemand etwas gehört.
Warum manche Wochenmärkte unter zwei Regionen gleichzeitig zu finden sind, weiß wohl auch nur der Ersteller dieser Seiten. Seit wann Sangerhausen und Nordhausen in der Region Saale-Unstrut liegen würde ich gerne mal wissen, ob da wer in Heimatkunde nicht aufgepaßt hat?
Fazit: Die Agrarmarketinggesellschaft hätte bei einem Prozeß gegen den Webdesigner wegen Geschäftsschädigung super Erfolgschancen.
























































On November 9th, 2007 at 2:23 pm
Also dem Fazit kann ich nicht ganz zustimmen. Natürlich kann man sowas für das selbe Geld deutlich besser umsetzen, aber du solltest dabei bedenken, dass bei solchen Aufträgen meistens Provisionen ausbezahlt werden für die Auftragserteilung damit dann ein Funktionär noch ein kleines Taschengeld erhalten kann. Ausserdem stellt sich die Frage, ob die Dinge die du ändern würdest überhaupt im Auftrag so ausgeschrieben waren. So wie ich die (halb-)öffentlichen Stellen einschätze werden die erst in 10 Jahren draufkommen das man durchaus ein bisschen suchmaschinenoptimiert Arbeiten kann.