Die Verlässlichkeit der Uhren
Als ich neulich meine Oma besucht habe, viel mir sofort wieder die alte Kuckucksuhr auf, die ich schon aus meinen Kindertagen her kannte. Scheinbar ist diese Uhr nicht kaputt zu kriegen. Natürlich spielt auch die große Sorgfalt, mit der meine Oma ihre Sachen behandelt, eine große Rolle.
Ich finde Uhren sehr interessant. Die kleinen Rädchen, die in ihrem Inneren verborgen sind und die Uhr sozusagen zum Leben bringen, wenn man sie aufzieht, sind schon irgendwie faszinierend. Als kleiner Junge hab ich, wie sicherlich viele Millionen anderer Kinder auch, eine Uhr auseinander genommen um zu schauen, was sich darin verbirgt. Ich hab sie anschließend auch wieder zusammengebaut. Da waren auch nur ein paar Rädchen drin, dass war Recht einfach. Wenn man sich dagegen mal so eine Kuckucksuhr von innen betrachtet, wird es wesentlich komplizierter.
Durch die Kuckucksuhr meiner Oma hat mich natürlich interessiert, was es allgemein so für Uhren gibt und ich hab mal ein wenig im Internet recherchiert. Das Spektrum ist breiter gefächert, als ich ursprünglich in meiner Unwissenheit angenommen habe. Es gibt zig verschiedene Uhrenarten. Interessant finde ich zum Beispiel die Vogeluhr. Dass man die Uhrzeit anhand des Sonnenstandes ablesen kann, war mir ja bekannt, aber genau dasselbe ist auch anhand des Vogelgezwitschers möglich. Natürlich hängt es davon ab, wann die Wonne aufgeht, denn in der Morgendämmerung zwitschern verschiedene Vogelarten. Wenn zum Beispiel um halb sechs die Sonne aufgeht, kann man schon vorher den Sperling und das Rotkehlchen hören. Ob ich mich allerdings auf diese Uhr verlassen würde, ist fraglich. Ich könnte das Zwitschern wahrscheinlich nicht einmal zuordnen. Mal davon abgesehen, spielt auch die Jahreszeit eine entscheidende Rolle. Da verlass ich mich lieber auf meine Armbanduhr und meinen Wecker.




















































