März 2008


Ich hatte im Dezember letzten Jahres schon einmal über Flock berichtet. Inzwischen ist die Version Flock 1.1 heraus, die auf Firefox 2.0.0.12 basiert. Auch eine deutsche Version gibt es bereits von Flock.

In der neuen Version gab es ein paar Veränderungen. Dazu gehört, daß jetzt auch GMAIL und YahooMail direkt mit eingebunden werden können.

Insgesamt werden jetzt folgende Dienste unterstützt:

Freunde:
Facebook
flickr
Twitter
Youtube

Medien:
Photobucket
Picasa
Pizca

Blogging:
Blogger
Blogsome
LiveJournal
Typepad
Wordpress.com
Xanga

Lesezeichen:
del.icio.us
Magnolia

Webmail:
GMail
YahooMail

Warum man flickr nicht zu den Medien zugeordnet hat, weiß ich nicht. Flock erleichtert nicht nur das bloggen, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten über den Browser seine anderen social Dienste abzufragen und zu nutzen.

Ich möchte Flock nicht mehr missen. Wer sich übrigens wundert, daß man Flock in den Browserstatistiken nicht findet dem sei hiermit gesagt, daß er sich dort als Firefox ausgibt.

Hier kann man Flock downloaden.

Dank Google Analytics habe ich jetzt mal genau nachverfolgt, welche Browser von den Besuchern einer bestimmten Seite genutzt werden. Dabei habe ich mich für eine Webseite aus meinem Portfolio entschieden, die sehr viel allgemeines Publikum hat, also nicht in erster Linie Internetprofis anspricht.

Das Ergebnis:

1. Internet Explorer 52,71 %
2. Firefox 40,84 %
3. Safari 2,97 %
4. Opera 2,66 %
5. Mozilla 0,53 %
6. Netscape 0,13 %
7. (not set) 0,08 %
8. Camino 0,03 %
9. Konqueror 0,03 %
10. webhopper WebWasher 3.0 0,03 %

Was sagt diese Statistik aus?

Nun, die Marktführerschaft des Internet Explorer ist eindeutig in Gefahr. Der Firefox hat kräftig zugelegt und ist inzwischen auch beim Durchschnittsuser angekommen. Opera spielt als Browser in Deutschland keine wirkliche Rolle. Dies dürfte noch aus der Zeit herrühren wo man für die Werbefreiheit des Browsers bezahlen mußte.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Browsermarkt in den nächsten Monaten entwickeln wird. Der Internet Explorer dürfte sicher auch weiter an Marktanteilen verlieren, das Erscheinen von Firefox 3.0 dürfte wohl daran nicht ganz unschuldig sein.

Wer wie ich regelmäßig Rechnungen per Mail verschickt, der benötigt eine elektronische Signatur, damit das FA diese Rechnungen beim Umsatzsteuerabzug anerkennt. Ich verschicke meine Rechnungen via Lexware, wo auch eine elektronische Signatur enthalten ist, doch sind 35 Cent je Signatur doch mittelfristig eine Menge Geld.

Ich hab mich deshalb mal umgeschaut, was es denn da für Alternativen gibt, wenn ich meine Rechnungen nicht mehr mit Lexware versenden will, sondern selbiges Programm nur noch zum erstellen der Rechnungen nutzen möchte.

Dabei stieß ich auf signmail.de, wo es verschiedene Pakete gibt, sodaß eine Signatur so zwischen 8,3 und 25 Cent kostet - auf jeden Fall schon ein großer Unterschied zu Lexware mit 35 Cent. Dabei hab ich den Vorteil, daß ich die Rechnungen ganz normal mit Thunderbird versenden kann und so auch gleich noch paar andere Dokumente bei Bedarf mit dranhängen kann. Bei Lexware geht das nicht, da muß ich dann noch eine Extramail schicken mit den anderen Dokumenten.

Ich werd mich zwar noch weiter umschauen, aber bisher macht signmail einen kompetenten Eindruck auf mich.

Aufgrund der Ausschreitungen in Tibet hat die chinesische Regierung den Zugang zum Videoportal Youtube gesperrt. Von China aus kann man nun nicht mehr auf Youtube zugreifen.

Vermutlich will die chinesische Regierung damit verhindern, daß Berichte über die Ausschreitungen in Tibet nach außen gelangen. Dazu paßt auch die Ausweisung von Ausländern aus der tibetanischen Region.

und welchen Weg du gehst.

So ähnlich meinte das wohl der Sebastian, als er meinte er wolle mal wissen wo ich in 10 Jahre stehe.

Ich hoffe ja, ich stehe dann nicht, sondern sitze in einem bequemen Sessel.

Hier die paar Möglichkeiten die sich so bieten:

1. Ich bin bis dahin Millionär, besitze eine schöne große denkmalgeschützte Villa in Dresden Weißer Hirsch mit Blick auf die Elbe und das Blaue Wunder. Ich berate die Bundesregierung und die Vereinten Nationen in Sachen Onlinemarketing und habe das Holtzbrinckimperium aufgekauft.

2. Ich führe immer noch mein bisheriges Unternehmen und habe ein Auskommen mit dem Einkommen.

3. Ich hab dicht gemacht und arbeite irgendwo als Angestellter SEO oder mache vielleicht auch was ganz anderes.

Wenn ich realistisch bin, würde mir Variante 2 vollkommen ausreichen.

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