August 2008


Diese Frage stelle ich mir, insbesondere wenn ich mir den Anteil an Werbung in so mancher PC-Zeitschrift anschaue. Zur Zeit habe ich ja die PC-Welt im Abo, bin aber am überlegen zu wechseln. Zu der bin ich damals eigentlich gewechselt, weil mir die Werbung in der Chip zu viel wurde. *hmpf*

Gestern hatte ich mir mal eine Ausgabe der com! geschnappt und war eigentlich überrascht, da dort vergleichsweise wenig Werbung drin war, zumindest im Vergleich zu den o. g. Mitbewerberzeitschriften.

So ganz entscheiden kann ich mich nicht, will eh erstmal schauen wie lange mein PC-Welt-Abo noch läuft. Daher würden mich auch mal die Erfahrungen anderer Blogger interessieren und vielleicht bekomm ich da ja doch noch den einen oder anderen Tip.

Also, mal raus damit: welche PC-Zeitschrift ist wirklich zu empfehlen? Und wehe hier schreibt jetzt jemand etwas von Computer Bild! Das ist keine Zeitschrift, das ist ein Käseblatt.

Jetzt wird der Spam auch noch persönlich.

Heute flatterte eine ganz besondere Mail in mein Postfach:

Sehr geehrter Herr Maue,

wir als FeWo- Gastgeber möchten uns gern mal unsere FeWo vorstellen.

Sie wurde in diesem Jahr neu eingerichtet, mit zwei Schlafzimmern ( für je zwei Personen ), ein Wohnzimmer ( nochmal eine Aufbettung mgl., für zwei Pers. ), Bad und einer Küche- kpl. mit EBK.
Die Wohnung befindet sich direkt auf dem Domplatz, in Meißen- gleich neben Dom-u. Burgkeller.

Da Sie ja manchmal in Meißen unterwegs sind, würden wir uns freuen, Sie oder andere Gäste bei uns begrüßen zu dürfen. Ausflugsmäßig ein idealer Mittelpunkt, unweit die Porzellanmanufaktur und Dresden, mit den schönen Sehenswürdigkeiten- wie Zwinger ect.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie auch gerne alle weiteren Details, wie Preise ect., auf unserer Hompage nachsehen!

Soso, manche Fewo-Vermieter sind ganz schön einfallsreich, das muß man schon sagen. Daß es sich dabei dennoch um Spam ist allerdings klar. Leider hat sich die junge Frau umsonst die Mühe gemacht, denn wenn ich in Meißen bin, fahre ich entweder nachts wieder gen Magdeburg oder übernachte bei Freunden. Zudem, was soll ich alleine mit ner Fewo für 4-6 Personen.

Die Webseite fand ich übrigens recht interessant, wenn auch in einigen Dingen überarbeitungswürdig.

Bin jetzt mal gespannt was als nächstes kommt, vielleicht eine Mail von einer Autovermietung, weil ich doch kein Auto habe?! Schauen wir also mal.

Fazit: Liebe wasauchimmer, macht das bitte nicht nach. Es ist und bleibt Spam und kann auch zu einer Abmahnung führen und dann kann es teuer werden für euch.

Pressefotografen haben es schwer - diese Erfahrung durfte ich heute machen. Um mal an eigenes Fotomaterial für ein Webprojekt zu kommen, mußte ich heute knapp zwei Stunden das Gekrächze abgehalfterter DSDS-”Stars” ertragen.

Simon Gincberg, Linda Teodosiu und Collins Owusu hießen die drei und traten heute beim Tag der offenen Tür der “Volksstimme” im Druckzentrum Barleben auf. Für mich stellt sich die Frage wie eine Tageszeitung die ansonsten den Anspruch erhebt redaktionell hochwertigen Journalismus zu machen gerade solche Leute zu ihrem Tag der offenen Tür einlädt und nicht ein paar vernünftige Künstler. Da hätte sich bestimmt auch etwas hochwertiges gefunden.

Naja, ich habs überstanden und hoffe, daß Corinna mit den Fotos zufrieden ist und damit etwas anzufangen weiß. Hoffentlich schickt sie mich das nächste Mal nicht zum Musikantenstadl, dann streike ich aber wirklich. Ich hoffe ja nur, daß meine Ohren keinen Schaden genommen haben an dem heutigen Tag.

Achja, wer neugierig auf die Fotos ist, der kann sie hier betrachten.

In Dresden haben es Rechte immer schwerer Hotelbetten zu finden. Das erste Mal, daß so etwas geschah, war im Oktober 2007. Damals hat das “Holiday Inn” in Dresden die Zimmerreservierung für NPD’ler storniert. Vor einigen Wochen nu hat auch das “Steigenberger Parkhotel” in Radebeul Rechtsextremen dort Zimmer verwehrt und da aller guten Dinge drei sind, hat nun das „art’otel“ in Dresden 59 Betten + 1 Konferenzsaal storniert die für ein Treffen von Rechtsextremen unter dem Deckmantel einer Fachtagung reserviert waren.

Ich finde es toll, daß die Aktion aus dem Oktober 2007 Schule gemacht hat und sich immer mehr Hotels den Rechten verwehren. Wenn das deutschlandweit um sich greift, können die Rechten ihre Treffen bald irgendwo bei einem ihrer Gesinnungsgenossen in der Garage machen, weil sie niemand mehr sonst reinläßt.

Das ganze kann man übrigens hier nachlesen.

ein Weltstar tritt auf und niemand geht hin.

Nun ja, ganz so schlimm war es gestern abend im Olympiastadion in Berlin nicht, aber anstelle der rund 75.000 Zuschauer, waren nur rund 50.000 Tickets verkauft worden.

Der Grund: die Tickets waren mit Preisen im dreistelligen Bereich den Berlinern zu teuer. Nachzuvollziehen ist das ja auch irgendwie. Der Berliner Rundfunk machte daher gestern eine Umfrage und fragte nach den persönlichen Schmerzgrenzen der Leute in Sachen Ticketkauf. Im Durchschnitt ergab sich da ein Preis von 50 Euro, also weit weg von den Preisen für die Tickets des Madonna-Konzerts.

Mit persönlich wäre der Preis für ein knapp zweistündiges Konzert auch viel zu hoch gewesen, wenn ich das dann mal mit dem Preis des Tickets für das dreistündige Santana-Konzert vergleiche, ist das der reine Wucher gewesen. Bei Santana hab ich lediglich 55 Euro bezahlen müssen.

Angeblich soll eine Ausländersteuer dran schuld sein, doch dann frage ich mich warum die Konzertpreise bei Interpreten wie Santana, Jethro Tull oder Deep Purple nicht so hoch sind, die kommen doch auch aus dem Ausland.

Ich seh das ganze als reine Abzocke und werde Konzerte mit solchen Ticketpreisen auch zukünftig meiden.

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