Stell dir vor
ein Weltstar tritt auf und niemand geht hin.
Nun ja, ganz so schlimm war es gestern abend im Olympiastadion in Berlin nicht, aber anstelle der rund 75.000 Zuschauer, waren nur rund 50.000 Tickets verkauft worden.
Der Grund: die Tickets waren mit Preisen im dreistelligen Bereich den Berlinern zu teuer. Nachzuvollziehen ist das ja auch irgendwie. Der Berliner Rundfunk machte daher gestern eine Umfrage und fragte nach den persönlichen Schmerzgrenzen der Leute in Sachen Ticketkauf. Im Durchschnitt ergab sich da ein Preis von 50 Euro, also weit weg von den Preisen für die Tickets des Madonna-Konzerts.
Mit persönlich wäre der Preis für ein knapp zweistündiges Konzert auch viel zu hoch gewesen, wenn ich das dann mal mit dem Preis des Tickets für das dreistündige Santana-Konzert vergleiche, ist das der reine Wucher gewesen. Bei Santana hab ich lediglich 55 Euro bezahlen müssen.
Angeblich soll eine Ausländersteuer dran schuld sein, doch dann frage ich mich warum die Konzertpreise bei Interpreten wie Santana, Jethro Tull oder Deep Purple nicht so hoch sind, die kommen doch auch aus dem Ausland.
Ich seh das ganze als reine Abzocke und werde Konzerte mit solchen Ticketpreisen auch zukünftig meiden.
On November 16th, 2009 at 11:08 am
So schlimm kann es um die “Krise” also garnicht bestellt sein, wenn unsere Stars solche Preise verlangen und sie bezahlt bekommen. 50 000 ist doch auch nicht soo schlecht. Bei mir hörte es schon bei Ticketpreisen von 40€ auf. Dafür kauf ich mir lieber die gesamte Discographie der Leute und habe mehr davon. Oder fahr mit meinem Schatz in Kurzurlaub…