Wordpress wird immer beliebter. Spätestens seit man auch statische Startseiten bei Wordpress definieren kann, hat es auch als CMS für kleinere Webprojekte viele Freunde gefunden.

Eine Frage die immer wieder auftaucht ist die, welche Plugins man für Wordpress unbedingt benötigt. Natürlich kann man die Antwort auf diese Frage nicht pauschalisieren, denn es kommt doch immer auch darauf an welches Konzept hinter dem jeweiligen Webprojekt steht.

Daher möchte ich hier auch nur mal auf einige Plugins eingehen, die eigentlich fast immer benötigt werden:

Askimet: Es ist schon in der Standardversion von Wordpress mit dabei und muß nur noch mit einem API-Schlüssel aktiviert werden. Die Rede ist von Askimet, einem Plugin welches Kommentarspam verhindern soll. Es gibt nur noch eine Möglichkeit Kommentarspam zu umgehen – man schaltet selbige Funktion aus, doch wer will das schon.

Bad Behavior: Ein weiteres Tool gegen Spambots ist Bad Behavior. Die Kombination aus Askimet und Bad Behavior schlägt fast jeden Spambot in die Flucht.

Google XML Sitemap: Dieses Wordpress-Plugin erstellt automatisch eine Google XML Sitemap und lädt diese auf den Server hoch. Somit wird Google regelmäßig über neue Inhalte des Webprojekts informiert. Dies ist förderlich wenn es um die Indexierung der Inhalte geht.

Similar Posts: Das Plugin ist sehr hilfreich wenn es darum geht die Aufenthaltsdauer der Besucher zu erhöhen. Unter jedem Beitrag blendet Similar Posts die Links zu mehreren anderen Beiträgen ein die sich mit dem gleichen oder einem ähnlichen Thema beschäftigen.

wpSEO: Dieses Plugin dient in erster Linie dazu die Title-Tags und Descriptions der einzelnen Unterseiten inidividuell anzupassen und so der Gefahr zu begegnen, daß Google die einzelnen Unterseiten als ähnlich wenn nicht sogar als gleich in Bezug auf den Inhalt einstuft und deshalb schlechter rankt. wpSEO ist recht einfach zu bedienen.

WP Super Cache: Wessen Seite hohe Besucherzahlen zu verzeichnen hat, der sollte zu WP Super Cache greifen. Damit wird eine Html-Datei angelegt, die für eine bestimmte zuvor festgelegte Zeitdauer erhalten bleibt. Ruft jemand nun die URL eines Beitrags auf für die eine solche Html-Datei existiert, wird der Beitrag nicht neu aus der Datenbank geladen sondern die Cache-Datei geladen. Das reduziert die Belastung der Datenbank. Dadurch wird auch die Ladezeit der Webseite entsprechend verringert.

Diese Auflistung stellt natürlich kein ultimatives Nonplusultra dar und sicher gibt es für einige dieser Aufgaben auch andere Plugins. Bisher bin ich jedoch mit den o. g. Wordpress-Plugins recht gut gefahren und empfehle diese daher gerne weiter.