Mit Searchwiki hat google ein Tool vorgestellt, mit dem Benutzer irrelevante Ergebnistreffer aussortieren können. Ist das das Ende von SEO, fragen sich Klaus Eck, Baynado und einige andere?

Zuerst einmal: es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. ;-) Schaut man sich das ganze etwas genauer an, wird man schnell feststellen, daß für SEO’s keine Gefahr besteht ihre Geldeinnahmequelle zu verlieren, Dinge wie Usability aber durchaus noch mehr an Relevanz zulegen können.

Google bietet seit kurzem, vorerst nur in Amerika, die Suchergebnisse zu bewerten und sogar auszublenden. Doch das ganze geht nur unter bestimmten Bedingungen:

1. Man benötigt ein Google-Konto.
2. Man muß im eingeloggten Zustand die Suche ausführen.
3. Die Veränderungen wirken sich nur auf die selbst zu sehenden Serps aus, sprich wenn ich ein Ergebnis ausblende, bekommen alle anderen User mit der gleichen Suchabfrage dieses Ergebnis immer noch zu sehen.

Es kann natürlich durchaus sein, daß Google reagiert, wenn ein Suchergebnis überdurchschnittlich oft ausgeblendet wird, doch stellt sich dann hier die Frage was überdurchschnittlich bedeuten könnte.

Die Serps im ausgeloggten Zustand sind also erstmal nicht gefährdet. SEO’s sollten sich trotzdem Gedanken machen, denn man sollte sich nun genau überlegen ob die zu optimierende Seite wirklich einen Mehrwert bietet und deshalb in den Serps möglichst weit vorne gelistet werden sollte. Je größer der Mehrwert für den Suchmaschinennutzer ist, desto seltener werden die User diese Seite wohl ausblenden. Es gilt also nach wie vor der Spruch “Content is King”. Doch gilt eventuell bald noch mehr “guter Content ist Kaiser”.

Fazit: SEO’s werden auch in Zukunft trotz (oder gerade wegen?) Searchwiki ihre Daseinsberechtigung haben und somit braucht sich wohl noch niemand auf die Suche nach einer neuen Verdienstmöglichkeit zu machen.