Dezember 2008
Monatsarchiv
30 Dez 2008 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Wenn über die Bahn gebloggt wird, dann in der Regel nur negatives. Ich möchte hier aber mal aufzeigen, daß man die Bahn auch als Vorbild nehmen kann.
Die Bahn twittert nämlich und zwar nicht irgendwelche Werbung sondern sinnvolle Informationen. Unter http://twitter.com/DB_Info findet man das Twitterprofil der Deutschen Bahn AG. Dort erfährt man dann z.B., daß die Regionalbahn zwischen Rotenburg (Wümme) und Bremen Hbf ausfällt und findet dazu gleich den passenden Link zu der News. Weit über 300 Follower informieren sich auf diese Art und Weise bereits regelmäßig über Bauarbeiten, Schienenersatzverkehre und ähnliches bei der Deutschen Bahn.
Nebenbei möchte ich an dieser Stelle auch auf das neue Design der Webseite der Bahn hinweisen, welches mir persönlich sehr gefällt. Ich hab mich auch schnell wieder drauf zurechtgefunden, da ich ja doch mehr oder weniger regelmäßig mir dort meine Zugverbindungen zusammenstelle und auch Fahrkarten dort direkt kaufe.
Damit beweist die Deutsche Bahn als eines der ersten deutschen Großunternehmen, daß sie die Wichtigkeit von Marketingkanälen wie Twitter erkannt haben. Fehlt irgendwie nur noch ein Corporate Blog der Bahn oder habe ich da etwas übersehen?
28 Dez 2008 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Da ich gerade an einem Blog über Zeitschriften arbeite, werfe ich natürlich auch mal den einen oder anderen Blick auf die Webseite der jeweiligen Zeitschrift. Dabei eght es mir dann in erster Linie darum etwas über die Zeitschrift im Allgemeinen und die Abo-Möglichkeiten im Speziellen zu erfahren.
Einige Zeitschriften scheinen aber diesbezüglich mit dem Internet auf Kriegsfuß zu stehen. Von Usability keine Spur und anscheinend haben es einige Zeitschriften wohl auch nicht nötig Abos zu verkaufen, denn es ist teilweise recht aufwändig oder sogar unmöglich Informationen zum Abo der jeweiligen Zeitschrift zu bekommen.
Hier nun ein paar Beispiele dazu:
Die Frauenzeitschrift myself
Die zu der Zeitschrift myself gehörende Webseite findet man unter myself.de Bei dem namen der Zeitschrift hatte ich irgendwie zuerst eine Heimwerkerzeitschrift vor meinem geistigen Auge gesehen, war dann aber doch irgendwie überrascht da eine Frauenzeitschrift vorzufinden.
Im Menü kann ich mich über Mode, Schönheit, Gewinnspiele, Horoskope und einiges mehr informieren. Abo der Zeitschrift – Fehlanzeige!
Im Hauptteil der Seite erfahre ich welcher Stiefeltyp zu mir paßt und ich kann eine Armbanduhr gewinnen. Von einem Zeitschriftenabo aber nichts zu sehen.
Erst nachdem ich mir die beiden rechten Spalten etwas genauer angeschaut habe, stelle ich fest, daß sich in der ganz rechten Spalte zwischen Quick-Links und Forum ein Bereich findet, der auf den Abo-Shop verlinkt. Wer nicht ganz so beharrlich sucht, wird diesen Link sicher schnell übersehen, zumal er sich im unteren Abschnitt des sichtbaren Bereichs befindet.
Magazin Stern
Das Magazin Stern dürfte den meisten bekannt sein und zu finden ist das zugehörige Webangebot auf stern.de
Doch wehe, man möchte ein Stern-Abo abschließen, denn vor dem Abo haben die Stern-Macher den Fleiß gesetzt, nämlich den Fleiß eine Möglichkeit zum Abschluß des Abos überhaupt zu finden.
Das Menü verweist mich auf Themegebiete wie Politik, Wirtschaft, Reise, Sport oder Auto. A wie Abo ist dort aber nicht zu finden. Dafür bekomme ich aber die “Bilder des Tages” angezeigt.
Im gesamten sichtbaren Bereich weit und breit nichts zu sehen von einer Möglichkeit den Stern im Abo beziehen zu können. Scrollt man ein klein wenig nach unten kann man sich den Stern.de-Bildschirmschoner downloaden, aber immer noch kein Abo bestellen. Gesundheitsratgeber und der Hinweis sich doch mal die Humor-Seite von stern.de anzuschauen scheinen wichtiger zu sein als Abos zu verkaufen.
Erst wenn man fast ganz unten angekommen ist und dabei das Mausrad gefühlte mehrere Kilometer bewegt hat bekommt man einen Link angezeigt wo man ein Stern-Abo abschließen kann.
Fazit: Der Rückgang von Abozahlen im Printbereich hat nicht nur etwas mit der wachsenden Dominanz des Internets zu tun, sondern vielfach einfach mit der nicht vorhandenen Usability der Webseiten der jeweiligen Zeitschriften. Dort wird nämlich anscheinend gerne vergessen, daß das wichtigste für eine solche Webseite es sein sollte zu verkaufen, nämlich Abos zu verkaufen.
25 Dez 2008 . Gespeichert unter
Suchmaschinenoptimierung.
Man hat eine frische Domain registriert und mit Inhalten befüllt und möchte diese Domain nun so schnell wie möglich in den Google-Index bekommen. Doch wie stellt man das am besten an?
Ich möchte hier mal ein paar Möglichkeiten aufzeigen.
1. Wie man es nicht machen sollte ist über all die angebotenen Eintragsdienste in Suchmaschinen. Zum einen sind die Eintragsformulare bei einigen der Suchmaschinen eh nur Makulatur, zum anderen kann es, wenn diese Formulardaten doch noch wahrgenommen werden bedeutend länger dauern als mit den hier vorgestellten Methoden. Zudem ist die Gefahr, daß man nach Nutzung solcher Eintragsdienste mit Spammails zugemüllt wird doch recht hoch.
2. Verlinkung von außen ist das Zauberwort, wie es mit am schnellsten geht, doch muß man da auch ein paar Dinge beachten.
Es bringt nichts von einer im Index befindlichen Domain zu verlinken, die nur alle paar Wochen oder Monate vom Googlebot besucht wird, denn dann kann das ewig dauern, bis der Bot den Link zu der neuen Domain mal mitbekommt. Wir suchen ja nach einer schnellen Methode.
So kann man z.B. in einem neuen Blogpost einen Link zu der Domain setzen. Blogs werden regelmäßig von den Suchmaschinen besucht und wenn man zudem den Googlebot noch anpingt wenn ein neuer Beitrag geschrieben wurde, dann ist der Beitrag teilweise schon wenige Minuten später im Google-Index zu finden und der Robot folgt auch dem darin enthaltenen Link zu der neuen Domain.
Gut geeignet um z.B. ein neues Blog in den Index zu bekommen ist auch Yigg für so etwas. Einfach einen Beitrag im Blog schreiben und den bei Yigg dann einstellen. Dabei kommt es gar nicht mal darauf an, daß es der Beitrag auf die Yigg-Startseite schafft, sondern es reicht schon, wenn der Beitrag bei “Neue Beiträge” auftaucht, denn dort treibt sich der Googlebot recht häufig rum, da es dort immer neue Sachen gibt für ihn und so kommt das Blog dann recht fix in den Google-Index.
Man kann dies natürlich auch mit anderen Social News-Diensten machen, doch nicht bei jedem Newsdienst findet der Robot auch für ihn lesbare Links vor, da diese vielfach via einer outbound.php oder Javascript maskiert sind. Dann ist es sinnlos, es über so einen Dienst zu versuchen. So etwas sollte man vorher mal überprüfen.
Bei Blogs macht es es sich auch recht gut, wenn man vorab möglichst viele Pingdienste hinterlegt hat, denn auf eine der zugehörigen Seiten treibt sich der Googlebot sicher gerade rum, wenn euer Ping dort eingeht und schon schaut er sich auch mal das neue Blog an.
Auch Social Bookmark-Dienste die noch saubere ausgehende Links bieten, eignen sich dafür neue Domains in den Index zu pushen.
Es gibt also durchaus verschiedene Wege eine neue Domain schnell in den Index zu bekommen. Sicherlich kann es manchmal etwas länger dauern, z.B. wenn Google mal wieder am Index rumspielt, aber binnen 24 h hatte ich bisher noch jede Domain in den Index bekommen.
21 Dez 2008 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
In letzter Zeit sprießen sie wieder wie Pilze aus dem Erdboden: Shoppingclubs.
Was ist ein Shoppingclub?
Nun, ein Shoppingclub ist eine Onlinegemeinschaft, bei der man eines oder mehrere Produkte günstig einkaufen kann. Einer der jüngsten deutschen Shoppingclubs ist pauldirekt.de
Täglich wird dort ein bestimmtes Produkt besonders preisgünstig angeboten, doch nicht jeder kann das Produkt kaufen. Um bei den Schnäppchen zuschlagen zu können, muß man kostenlos Mitglied bei pauldirekt werden. Das widerum kann man nur auf Einladung hin, sich einfach dort anmelden geht also nicht.
Durch diese absichtliche Begrenzung soll das interesse an pauldirekt natürlich geweckt werden, was auch zu funktionieren scheint. Auch kann jedes Mitglied selbst nur zwanzig Personen zu pauldirekt einladen, was außerdem die Exclusivität von pauldirekt.de fördern soll.
Vom Seitenaufbau selbst, inclusive dem selbststartenden Video auf der Startseite, kann man halten was man will, das Konzept mit der absichtlich geförderten Exclusivität ist auf jeden Fall genial. Damit setzt sich pauldirekt von anderen Liveshoppingportalen aggressiv ab.
Ich bin gespannt, ob sich dienste wie pauldirekt hier in Deutschland durchsetzen können, denn dies bereichert das Angebot im Internet ungemein und läßt Shppoing zu einem Event werden. Bei so etwas denke ich gerne an die alten Liveauktionen auf ricardo.de zurück, bei denen ich damals mein erstes schnurloses Festznetztelefon (Siemens Gigaset 3010) erworben hatte – noch zu DM-Zeiten.
Wer übrigens eine Einladung für pauldirekt.de haben möchte, kann gerne einen Kommentar hier hinterlassen und bekommt dann eine zugeschickt.
18 Dez 2008 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Der Düsseldorfer Messeveranstalter igedo hat die bekannte Online-Marketing-Messe 2009 abgesagt. Man wolle sich zukünftig auf die gut etablierten Modemessen konzentrieren. Damit hat der BVDW den Kampf gegen igedo gewonnen.
Ich persönlich finde es sehr schade, daß es die OMD in 2009 nicht mehr geben wird, kann andererseits jetzt genau planen und weiß, daß ich mir dann ein Hotel in Köln für die DMEX besorgen muß, die vom BVDW organisiert wird. Der BVDW wird sicherlich beim lesen der Pressemitteilung auch nicht schlecht geguckt haben, denn es gab in der Öffentlichkeit keinerlei Anzeichen dafür, daß es ab 2009 keine OMD mehr geben wird.
Lassen wir uns also mal überraschen wie die Organisation bei der DMEX klappt, denn das einzige was ich auf der OMD als störend empfunden habe war, daß nur eines der Messerestaurants offen hatte und es dadurch zu längeren Schlangen kam.
Was mich auch ärgert, daß ich mich jetzt wieder nach nem anderen Hotel umschauen muß, denn mit dem Hotel in Düsseldorf war ich recht zufrieden gewesen. Trotz Hotelbewertungen geht man ja immer ein gewisses Risiko ein, denn jeder empfindet ja etwas anderes als ausreichend oder nicht ausreichend. Ich hoffe, ich hab auch dieses Mal wieder ein glückliches Händchen bei der Hotelwahl.
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