Januar 2009
Monatsarchiv
31 Jan 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Auch Suchmaschinen sind nur Menschen. So oder ähnlich könnte man das betiteln was gerade bei Google passiert.
Da Google uns Internetnutzer vor den Gefahren der Hacker, Trojaner usw. schützen möchte, wird bei Seiten die Schadcode enthalten eine Warnmeldung vorgeschaltet. Zur Zeit scheint die dafür zwischengeschaltete Seite stopbadware.org allerdings nicht korrekt zu funktionieren.
Was bedeutet das nun?
Nun, unter jedem Suchergebnis steht ein Warnhinweis und klickt man auf das Ergebnis, so wird man auf die Warnhinweisseite geleitet, aber nicht auf das eigentliche Suchergebnis.
Das dürfte nun auch dazu führen, daß viele Adwordskunden heute mehr Besucher bekommen oder das die Suchmaschinennutzer mal alternativ eine andere Suchmaschine testen.
Bleibt nun abzuwarten wie schnell Google das Problem wieder in den Griff bekommt. Auf vielen Webseiten bleiben nun aber sicherlich die Besucherzahlen im Keller, da sie ja nun über die organische Suche keine Besucher mehr bekommen.
Also mal tief durchatmen und schauen wie schnell Google reagiert.
25 Jan 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Mit Twitter ist es wie mit vielen anderen Dingen, man kann sie auch als “Schwanzvergleich” verwenden. Wem folgen die meisten Twitteruser und wer folgt selbst den meisten Twitterusern?
So ist es denn auch nicht verwunderlich, daß einige Leute entsprechende Autofollow-Tools entwickelt haben. Man braucht sich sich so um nichts mehr zu kümmern und hat immer mehr Twitteruser in seiner Liste denen man selbst folgt. Warum das ganze? Weile viele davon ausgehen, daß der andere zumindest aus Höflichkeit, einem selbst dann auch folgt und man so seine Messages an möglichst viele Leute verbreiten kann.
Ich persönlich halte davon nicht viel und möchte das natürlich auch gerne erläutern.
Was bringt es mir, wenn ich einige hundert Follower, ein Großteil mir aber nur aus falsch verstandener Höflichkeit folgt und sich nicht wirklich für das interessiert, was ich da im Twitteruniversum von mir gebe? Richtig, meine Informationen zerplatzen wie Seifenblasen.
Ich selbst folge bei Twitter nur den Leuten, die mich wirklich interessieren. Das hat dazu geführt daß ich selbst nur 24 Leuten folge, während mir selbst zum jetzigen Zeitpunkt 75 Leute folgen. Diese Leuten folgen mir also nicht aus Höflichkeit, sondern weil sie Interesse an mir und meinen Nachrichten haben. Hier kann ich also viel mehr erreichen mit dem was ich über Twitter übermittle als mit den ganzen Höflichkeitsfollowern.
Ein wesentlicher Nachteil bei den ganzen Autofollow-Tools ist natürlich auch, daß ich damit plötzlich auch vielen Leuten folge, die mich eigentlich gar nicht interessieren und deren Sprache ich vielleicht gar nicht verstehe. Damit ist weder denen noch mir wirklich geholfen.
Das ist als wenn ich mich für einen Newsletter anmelde der in japanischer Sprache erscheint und den ich weder lesen kann, geschweige denn daß mich sein Inhalt überhaupt interessiert.
Wenn der Japaner nun auch noch aus Höflichkeit meinen Newsletter abonnieren würde, hätten wir zwar beide einen Newsletterempfänger mehr, aber es würde keinem von uns etwas bringen.
Manchmal, kann also auch hier weniger mehr sein. Ich werde auch weiterhin auf solche Tools verzichten und freue mich über jeden Follower der freiwillig zu mir findet, weil er sich für mich interessiert und nicht weil er selbst neue Follower für sich gewinnen will.
22 Jan 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Am 04.02.2009 wird das OLG Hamburg im Rahmen eines Berufungsverfahrens ein recht interessantes Urteil zur Forenhaftung fällen.
Das LG Hamburg ist eigentlich bekannt für Urteile, die größtenteils durch ihre Realitätsferne bestechen. Auch in diesem Fall hatten sich die Betreiber von “Marions Kochbuch” in zwei Prozessen gegen die Betreiber zweier Webforen durchsetzen können. Beide Forenbetreiber gingen jedoch gegen das Urteil in Berufung und so landete der Fall beim OLG Hamburg auf dem Tisch.
In zwei zusammengefaßten Berufungsverhandlungen entzog das OLG Marion und Folkert Knieper die rechtliche Grundlage für ihre in der deutschen Webszene allseits bekannten Abmahnungen. “Marions Kochbuch” muß sich nun also eine neue Einnahmequelle suchen, wie es aussieht.
Der Kammervorsitzende am OLG Hamburg äußerte sich gleich zu Beginn der Verhandlung wie folgt: “Bei Webforen könne es keine generelle Pflicht zur proaktiven Vorabprüfung von Nutzerbeiträgen auf eventuelle Rechtsverstöße geben. Erst wenn der Forenbetreiber, etwa durch eine Abmahnung, Kenntnis von einem Rechtsverstoß habe, müsse er das Posting sperren.”
Das Urteil wird am 04.02.2009 erwartet und es ist wohl nicht davon auszugehen, daß das Urteil anders wie die obige Äußerung des Kammervorsitzenden ausfallen wird. Ganz Internet-Deutschland wird also mit Spannung am 04.02.2009 nach Hamburg schauen und auf die Urteilsbegründung warten.
Damit würde sich dieses Urteil in eine Reihe ähnlicher Urteile einreihen, z.B. eines aus 2007 vom LG Dresden. Auch das OLG München entschied z.B. im April 2008, daß ein Webseitenbetreiber nicht verpflichtet ist, die auf seiner Seite verlinkten Webseiten regelmäßig auf ihre rechtliche Sauberkeit zu prüfen. Sollte er jedoch davon Kenntnis gelangen, daß ein Link auf eine rechtlich nicht einwandfreie Seite führt, muß er diesen unverzüglich entfernen.
Was beduetet dieses Urteil vom OLG Hamburg aber noch? Nun auf jeden Fall, daß wohl auch die Richter des LG Hamburg wohl bald umdenken müssen, wenn sie nicht wollen, daß ihre Urteile ihnen regelmäßig vom zuständigen OLG Hamburg wieder einkassiert werden.
Es wird also interessant werden in nächster Zeit und vielleicht bedeutet dies für viele Webmaster auch, daß bald eine Zeit mit etwas mehr Rechtssicherheit ihren Weg nach Deutschland findet.
19 Jan 2009 . Gespeichert unter
Onlinemarketing.
Kann man Twitter zur Trafficgenerierung für Webseiten nutzen? Dieser Frage gehe ich zur Zeit nach, zumal ich da mit einem Kollegen gerade intensiv drüber diskutiere.
Eines gleich vorab: aus SEO-Sicht bringt Twitter nichts bzw. nicht viel. Alle Links sind nofollow bzw. über Short-URL-Dienste maskiert. Wobei zumindest das Thema nofollow habe ich hier im Blog bereits an anderer Stelle erörtert.
Was kann nun Twitter für mich tun?
Twitter kann mir helfen den Traffic auf meiner Seite zu erhöhen. Am einfachsten geht dies z.B. bei dynamischen Seiten die einen RSS-Feed besitzen, z.B. Weblogs. Hier kann man dann via Tools a la Twitterfeed den RSS-Feed direkt in den Twitteraccount einspeisen.
Zur Zeit teste ich dies, seit 18.01.2009, mit 35 RSS-Feeds aus ebensovielen Regionalportalen auf einem nagelneuen Twitteraccount. Darüber werden aktuelle News aus zahlreichen deutschen und europäischen Ferienregionen eingespeist. Dabei geht es nicht nur um News über die die großen Seiten eh bereichten, sondern vielfach um Dinge die sonst etwas abseits liegen bleiben und nicht überall zu finden sind.
Der Vorteil ist natürlich auch, daß man dem Follower so mit einem Schlag gleich 35 Portale bekannt macht, selbiger aber anstelle 35 RSS-Feeds zu abonnieren nur einem Twitteraccount folgen muß.
Wichtig ist natürlich, den Account bei Twitter entsprechend zu promoten, um so möglichst viele Follower zu gewinnen. Interessant wird es dann wenn es um die Auswertung des Traffics geht, um zu erkennen, wieviel User über Twitter auf das jeweilige Portal gekommen sind.
Auch für Onlineshops könnte sich ein Twitteraccount durchaus rechnen, schließlich kann man darüber aktuelle Sonderangebote promoten oder auch Pflegetips o.ä. für die Produkte bekannt machen.
Bin übrigens gespannt, wann der erste Hersteller mal eine Rückrufaktion via Twitter verbreitet. Aber dazu müßten die Hersteller erst einmal Twitter für sich entdecken als Marketingtool.
Mit meinem Kollegen habe ich darüber diskutiert was Twitter bringt. Er ist der Meinung, daß man damit die Besucher eher anderen Communities zuspielt, anstelle sie auf seiner Seite zu halten. Ich selbst sehe das etwas anders und betrachte Twitter eher als Mittel Besucher direkt an sich zu binden.
Twitter zur Kundenbindung nutzen – funktioniert das oder nicht?
Wie seht ihr das? Was habt ihr für Erfahrungen damit gemacht?
16 Jan 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Es muß gespart werden und da fängt man am besten damit an, die Rabatte einzusparen.
Dieser Ansicht ist jedenfalls beamer-discount.de (nein, es gibt keinen anklickbaren Link, denn es muß ja gespart werden). Die haben nämlich auf ihrer Startseite im Bereich Liveshopping ein ganz sensationelles Angebot. Der Beamer Acer X1160 ist dort für schlappe 299 Euro erhältlich. Sonst kostet der Acer X1160 übrigens 299 Euro.
Na, die kühlen Rechner werden es schon gemerkt haben, es ist kein wirkliches Liveshopping-Angebot wo man wirklich sparen kann.
Bei meinem nagelneuen Notebook Acer Aspire 7530 habe ich im Vergleich mit dem billigsten Anbieter immer noch 50 Euro gespart, aber hier spare ich gar nichts und das schreibt beamer-discount.de sogar noch dazu.

Beamer-discount.de Liveshopping-Angebot
Liebe Leute von beamer-discount.de, wenn ihr schon ins Liveshopping-Geschäft einsteigen wollt, dann bitte richtig oder gar nicht. Mit diesem tollen 0 Euro-Rabatt macht ihr euch eigentlich nur lächerlich.
Das nächste Mal also bitte wenigstens 5 Euro Rabatt oder so einräumen oder noch besser, mal schauen zu welchem Preis selbiges Gerät bei anderen Anbietern über den Tisch geht, denn den Acer X1160 gibt es bei anderen Händlern sogar incl. Versandkosten bereits unter 299 Euro.
So, und ich werd jetzt weiter das Netz durchforsten, wo ich für mich einen günstigen Beamer bekomme.
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