Februar 2009
Monatsarchiv
19 Feb 2009 . Gespeichert unter
Suchmaschinenoptimierung.
Wir kennen das ja. Irgendeine Software kommt in einer neuen Version raus, irgendeine größere Veranstaltung findet statt oder irgendein anderes Ereignis tritt ein. Meistens sind dies sogar Dinge die man vorhersehen kann. Daß auf Nero irgendwann Nero 9 folgen würde war ebenso klar wie, daß es auch 2009 Weihnachten geben wird.
Aber wie kann man das für sich ausnutzen. Nun, bestimmte Sachen, wie z.B. das Weihnachtsfest, kommen in regelmäßigen Abständen wieder. Was spricht also dagegen sich schon frühzeitig passende Domains zu suchen und diese mit Inhalten zu füllen? Während dann irgendwann im November plötzlich jeder eine Weihnachtsdomain sucht, hat man selbst seine Seiten bereits fertig projektiert und nach vorne geschoben im Index.
Ich selbst verpenne ja manchmal solche Dinge auch, doch für eine erst in mehreren Jahren stattfindende Großveranstaltung hab ich mir bereits jetzt eine passende Domain gesichert. Die wird in den nächsten Monaten dann mit Inhalten befüllt und langsam aber sicher im Index bei Google fest verankert. Ist es dann irgendwann so weit und die Veranstaltung findet statt, kann ich mit einem recht alten Projekt an den Start gehen und so den Altersbonus der Domain richtig ausspielen.
Also, ruhig mal schauen ob nicht in den eigenen Themenbereichen auch solche Dinge anstehen und dann mal entsprechend drauf vorarbeiten.
15 Feb 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Eines der Themen die beim gestrigen Wordcamp in Jena angesprochen wurden, war die Gründung eines Bloggerverbandes für deutschsprachige Blogger. Alper Iseri hatte dazu eine Session angesetzt. Auch ich hab an dieser Session teilgenommen obwohl oder gerade weil ich einen solchen Bloggerverband für sinnfrei halte.
Alper meinte, damit könne den Bloggern mehr Möglichkeiten geben ihre Forderungen durchzusetzen. Stellt sich natürlich die Frage: was fordern die Blogger eigentlich? Oder vielleicht noch detaillierter gefragt: fordern Blogger eigentlich alle das gleiche? Schaut man sich die Blogosphäre einmal etwas genauer an, wird man sehr schnell feststellen, daß es grundverschiedene Arten von Blogs gibt. So unterschiedlich die Blogs sind, so unterschiedlich sind auch die Wünsche und Forderungen der Blogger. Wie will man das alles unter einen Hut bekommen?
Dieser Bloggerverband sollte als Verein organsisiert werden – als was auch sonst. Schließlich ist Deutschland ja das Land der Vereine und Verbände. Da fehlt ja so ein bundesweiter Zusammenschluß der Blogger ja geradezu. Letztendlich, und das haben auch andere Sessionteilnehmer gesagt, wird es dazu führen, daß sich durch diesen Verein oder Verband eine kleine Anzahl Blogger vermutlich versuchen zu profilieren. Das hat man übrigens schon daran gemerkt, daß Möchtegern-A-Blogger (wofür steht eigentlich das A?) Robert Basic vehement für diesen Verband eingetreten ist.
Ich selbst hab mich eher kritisch dazu geäußert. So wurde als Begründung für so einen Verband genannt, daß er versuchen könnte gezielt mehr Rechtssicherheit durchzusetzen. Ich hab dann Alper mal den Wind aus den Segeln genommen, als ich ihm erklärte, daß es in dieser Hinsicht auch ohne Verband bereits Verbesserungen gibt. Das aktuelle Revisionsurteil des OLG Hamburg zur Webmasterhaftung wurde von mir da als Beispiel genannt.
Zumindest brach bei dem Vortrag kein euphorischer Jubel aus, ich bin daher auch skeptisch ob es zur Gründung eines solchen Verbandes kommt und wenn ja, ob er wirklich etwas erreichen kann. Ich selbst weiß nur, daß ich diesem Verband dann nicht beitreten werde. Schauen wir mal, was die Zeit da bringt.
13 Feb 2009 . Gespeichert unter
Suchmaschinenoptimierung.
Mit Domains ist es wie mit Wein: je älter, desto besser. Doch stellt sich zu Beginn der Projektplanung immer die Frage: woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Ich treibe mich ja auch manchmal rum, auf der Suche nach Domains die ich für neu geplante Projekte verwenden kann. Da ist es natürlich toll, wenn man auf Domains zurückgreifen kann, die nicht nur bereits ein paar Jahre auf dem Buckel haben, sondern auch mit vielen eingehenden Links versehen sind. Natürlich findet man solche Domains nicht mal einfach so an jeder Straßenecke. Häufig spielt der Gevatter Zufall dabei eine große Rolle. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, gezielter nach solchen Domains zu suchen.
Seit Jahren schon nicht mehr gepflegt, aber noch existent ist das Yahoo Directory. Während das amerikanische Directory noch mehr oder weniger gepflegt wird, ist ins deutsche Yahoo Directory kein reinkommen mehr. Wer drin ist hat Glück, wer nicht einfach Pech.
Da das deutsche Verzeichnis von Yahoo schon länger nicht mehr gepflegt wird, sind die darin enthaltenen Domains alle auch schon etwas älter. Nicht jede der dort verlinkten Seiten existiert allerdings noch, einige verlinken auf Parkingseiten, andere stehen noch im Netz, sind aber bereits seit mehreren Jahren nicht mehr aktualisiert worden.
hier sollte man ansetzen und in der jeweiligen Kategorie mal die Seiten durchklicken die dort eingetragen sind. Unter Umständen findet sich etwas passendes für ein neues Projekt. Dann muß man nur noch den Domaineigentümer kontaktieren und hoffen, daß man sich mit selbigem einig wird.
Ich selbst hab so auch bereits ein paar Domains gefunden, deren Eigentümer ich jetzt mal angeschrieben habe. Mal schauen ob ich Glück habe.
12 Feb 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Eines muß man Google lassen: sie sind wirklich unbeirrbar. Das Google Seiten abstraft die gegen die Webmasterrichtlinien verstoßen dürfte sich ja schon rumgesprochen haben.
Aber Google ist nicht nur gegenüber den ganzen Webmastern streng, sondern auch gegenüber sich selbst.
Der Beweis ist hier nachzulesen.
Mit anderen Worten für die, die nicht des englischen mächtig sind. Da google.co.jp selbst gehen die Webmasterrichtlinien verstoßen hat, haben sie den PR der Seite von PR 9 auf PR5 gesenkt!
Ich weiß jetzt (noch) nicht in welcher Form die Seite dagegen verstoßen hat, aber ich finde es auf jeden Fall konsequent, daß Google auch vor sich selbst keinen Halt. Das beweist eindeutig, die Unbeirrbarkeit Googles in Bezug auf die Durchsetzung der Webmasterrichtlinien.
11 Feb 2009 . Gespeichert unter
News aus dem Internet.
Google Analytics steht ja bereits länger im Blickpunkt der Datenschützer. Auch wenn Google sagt, daß sie die damit ermittelten Daten nicht für sich auswerten, verstößt der Einsatz von Google Analytics doch teilweise gegen das deutsche Datenschutzgesetz.
Dennoch findet Google Analytics auch hier in Deutschland breite Anwendung, gerade auch weil es bisher keine wirkliche Alterntive gab, die so ausführliche Statistiken bot.
In letzter Zeit ist jedoch ein kleines OpenSource-Projekt immer bekannter geworden, welches für Google Analytics zu einer ernsthaften Gefahr werden könnte. Die Rede ist von piwik.
Ich hab piwik jetzt mal installiert und muß sagen, wer es schafft Wordpress zu installieren, der schafft es auch piwik zu installieren.
piwiki benötigt eine MySQL-Datenbank. Zuerst einmal muß man das Script auf den Webspace spielen. Das dauert mit am längsten. Inder Zwischenzeit kann man sich ja bereits schon mal die Datenbank zulegen, denn gleich werden die Datenbankdaten abgefragt.
Ich hab mir übrigens für piwik extra eine separate Domain zugelegt, auf der ich das Script installiert habe.
Eine sehr gute Anleitung, wie man piwik installiert, findet sich hier. Die braucht man allerdings nur, wenn man sich wirklich blöd anstellt, denn eigentlich ist alles selbsterklärend. Wordpress läßt grüßen. Wichtig ist, daß auf dem Server PHP 5.1.3 oder höher installiert ist.
Was leider zur Zeit nicht funktioniert, das ist die Feedburner-Auswertung. Ich hoffe jedoch, daß das wieder gefixt wird. piwik befindet sich noch in der Betaphase, läuft aber sehr stabil und ressourcenschonend.
Es lassen sich, ähnlich wie bei Analytics, mehrere Benutzerkonten anlegen und auch mehrere Webprojekte darüber verwalten. Gleich während der Einrichtung von piwik muß man ein Webprojekt anlegen und bekommt gleich den Javascriptcode zur Verfügung gestellt.
Wer piwik für Wordpress oder ein anderes Blogscript resp. CMS einsetzen möchte, sollte es am besten in der jeweiligen Footerdatei (bei Wordpress: footer.php) einfügen.
Das Backend erinnert stark an Wordpress, sodaß sich Wordpressuser hier sehr schnell zurechtfinden werden.
In den nächsten Tagen werde ich die Statistik aller meiner Webseiten auf piwik umstellen, mal schauen wie das Script dann mit der Gesamtbelastung klar kommt. Wer also sicherstellen möchte, daß er sich an die deutschen Datenschutzbestimmungen hält, der sollte sich mal piwik näher anschauen.
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