Amazon hat sein Partnerprogramm mal wieder angepaßt – zum Nachteil der Affiliates. Der CBS beschreibt in seinem Artikel ausführlich welche Auswirkungen das ganze hat und empfiehlt die Nutzung diverser anderer Partnerprogramme.

Ich möchte jetzt nicht genau aufdröseln, wo man bei Amazon jetzt weniger verdient und wo nicht, denn der CBS hat das ja bereits recht ausführlich getan.

Bevor man sich jetzt losmacht und die Amazon-Werbemittel gegen die von anderen Affiliateprogrammen austauscht, die höhere Provisionen zahlen, sollte man vorab einige Dinge genau beachten.

Der Vorteil des Amazopn-Partnerprogramms liegt darin begründet, daß Amazon eine recht bekannte Marke in Deutschland ist. Fast jeder weiß mit dem Begriff Amazon etwas anzufangen, zumindest diejenigen die sich auch im Internet aufhalten. Die Umsatzsteigerungen von Amazon beweisen das ja immer wieder aufs neue. Der geneigte Internetnutzer hat also Vertrauen zu Amazon. Er weiß, daß das ein zuverlässiger Shop ist und kauft dort bedenkenlos ein. Durch die große Vielfalt bei Amazon landet dann auch häufig mehr im Warenkorb als ursprünglich geplant. Neben dem geplanten Buch oder der CD landet so schnell mal noch ein UMTS-Stick, der Plüschteddy fürs Enkelkind oder die neue Bratpfanne mit im Warenkorb. Alles Dinge die man als Affiliate so vielleicht gar nicht bewirbt, an denen man aber mitverdient. Shops wie bol.de, auf den CBS als Alternative verweist, haben da eine bedeutend geringe Auswahl und somit verdiene ich vielleicht am einzelnen Buch paar Cent mehr, doch letztendlich wieder weniger, da der Gesamtwarenkorb geringer ausfällt.

Ich möchte hiermit nicht Amazon verteidigen, denn auch ich bin von der Änderung betroffen, doch ich möchte zu bedenken geben, daß manchmal weniger (Provisionssatz) doch mehr (Gesamtwarenkorb) sein kann.