Linkaufbau ist etwas, daß eine Menge Können und Wissen voraussetzt. So hat vor kurzem ein Beitrag für Interesse gesorgt, daß man sich aus dem eigenen Xing-Profil saubere Links holen könne. Der Beitrag ging natürlich in den Blogs und bei Twitter rum und da Xing ein genaues Monitoring betreibt, ist auch den Xing-Leuten dies recht schnell bekannt geworden.

Die Retourkutsche kam recht schnell. Seit kurzem sind alle ausgehenden Links aus Artikeln und aus dem eigenen Xing-Profil mit dem Attribut NOFOLLOW versehen.

Eine Linkquelle die lange funktioniert hat ist damit versiegt und das aufgrund eines Beitrags in einem SEO-Blog. Nachvollziehen kann ich es nicht, wie man die richtig guten Linkquellen einfach so in der Öffentlichkeit breittritt und so riskiert sie wertlos zu machen. Klar, ich poste auch ab und an einen Linktip, aber ich überlege mir auch vorher wie wichtig diese Quelle für mich ist und wie groß das Risiko ist, daß die Quelle durch meinen Hinweis wertlos werden könnte.

Zur Zeit sitze ich wieder vor meinem Rechner und analysiere den Linkaufbau einer recht starken Seite. Bisher sieht es so aus, daß ich wohl ca. 8-10 % der vorhandenen Linkquellen mir auch zu Nutze machen kann. Dabei hat diese Domain alleine schon rund 3.000 eingehende Links. Natürlich, das ist mit sehr viel Arbeit verbunden, diese Linkquellen zu analysieren und ich werde einen Teufel tun, die dann auch noch öffentlich zu machen.

Wer Links braucht, der sollte halt entweder einen professionellen Dienstleister engagieren oder sich halt selbst auf die Suche nach entsprechenden Linkquellen machen. So blöd es auch klingen mag, aber ich tät mir wünschen, daß weniger Möchtegern-SEO’s die ganzen wirklich guten Quellen so in der Öffentlichkeit breittreten und damit faktisch wertlos machen. Damit hilft man nämlich niemanden, ganz im Gegenteil, man macht es letztendlich nur noch schwerer, wie ja das Beispiel Xing beweist.