Seit heute, 01.06.2009, ist sie nun online: Microsofts neue Suchmaschine BING.
Das Hintergrundbild ist sicher gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten ist der optische Eindruck gelungen.
Was fällt auf an BING?
Zuerst einmal der doch recht große Index im Vergleich zu anderen “Google-Killern”. Die Suchergebnisse haben für meine Begriffe noch recht große Ähnlichkeit mit denen von LiveSearch. Das muß nicht unbedingt negativ sein. Die Relevanz der in den Serps auf den vorderen Plätzen zu findenden Seiten war bei den von mir überprüften Keywords jedenfalls immer gegeben.
Erotikbegriffe wie “porno” oder “sex” sind auch bei BING gesperrt, analog zu LiveSearch. Ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt.
Positiv fällt in der linken Sidebar der Bereich “Verwandte Suchvorgänge” auf, wo weitere Keywordkombinationen aufgelistet werden.
Der Bereich SHOPPING bezieht seine Inhalte wohl (noch) von Ciao.
Hinzukommen eine Bildersuche, eine Videosuche, ein Maps-Bereich und ein Newsbereich.
Interessant ist der Bereich xRank. Hier kann man sich anzeigen lassen, wonach andere suchen. Zur Zeit ist dies noch auf den Bereich “Prominente” beschränkt. Bleibt abzuwarten, was da noch kommen wird.
Mein Fazit: BING wird vielleicht kein Google-Killer werden, doch sollte man die Suchmaschine zumindest als Mitbewerber ernst nehmen. Einen Marktanteil im unteren zweistelligen Prozentbereich würde ich BING schon zutrauen. Dann gäbe es endlich mal wieder eine Alternative zu Google.