Geklaute Dienstwagen sind gut fürs Marketing
Alles ist für etwas gut, manches auch als gutes Beispiel. Das beweist jetzt mal wieder Autovermieter Sixt. Die Jungs nutzen nämlich den Rummel um den geklauten Dienstwagen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt für sich aus.
Die Autovermieter hatten schon mehrmals mit ähnlichen Werbesprüchen, die an aktuelle Gegebenheiten angepaßt waren, auf sich aufmerksam gemacht. Mit dem jetzigen Werbespot hat Sixt aber richtig ins Schwarze getroffen. Ich selbst wurde zum Beispiel durch Twitter drauf aufmerksam, wo der Hinweis auf den den Werbespruch entsprechend die Runde macht. Doch nicht nur das, selbst in den Tagesthemen vom 27.07.2009 wurde davon berichtet. Eine bessere PR kann sich ein Unternehmen eigentlich nicht wünschen, als das über ihre Werbung gesprochen wird.
Auch bei Xing wird über die Sixt-Werbung geredet. So hat es Sixt wieder einmal geschafft sich ins Gespräch zu bringen.
Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen Webseitenbetreiber auch eine Art der Linkbeschaffung. Also einfach mal schauen, was sich für so etwas anbieten würde, aber bitte nicht einfach Sixt kopieren. Frech kommt weiter und Sixt zeigt wie freche Werbung alles andere als nervend sein kann.

On August 31st, 2009 at 4:27 pm
Clever von Sixt, die wissen was effektives Marketing ist;-)