November 2009


Twitter ist IN. Doch auch bei Twitter kann man viel falsch machen, daher an dieser Stelle mal ein paar Tips rund um Twitter aus ganz verschiedenen Blickwinkeln.

Der Username bei Twitter:

Der Username bei Twitter ist der erste Punkt wo man Fehler machen kann. Er sollte möglichst kurz sein. Grund dafür ist, daß man bei Twitter nur 140 Zeichen hat und wenn eigene Tweets geretweetet werden zählen auch die Zeichen des Usernamens mit. Ist der zu lang kann es Probleme beim retweeten geben, im Zweifelsfalls wird dann der Username ganz weggelassen. Durch Retweets bekommt man aber kostenlose Werbung durch die eigenen Follower.

Wichtig auch, der Username sollte keine markenrechtlich geschützten Begriffe enthalten. Sonst kann es durchaus zu Streitigkeiten mit dem Markeninhaber kommen.

Je kürzer der Twitter-Username ist, deso besser also.

Der Avatar im Twitterprofil:

Für jedes Twitterprofil kann man ein kleines Avatarbild hinterlegen. Das sollte möglichst einen hohen Wiedererkennungswert haben. Wichtig ist dabei, daß man keine Markenrechte anderer verletzt. Also ein Bild wo z.B. nur ein Mercedesstern drauf ist kann Probleme bereiten. Finger weg. Es gibt auch Dienst im Netz, wo man sich seinen persönlichen Avatar gestalten kann, am besten kommt aber immer noch ein Foto der eigenen Person bzw. bei Firmenaccounts das eigene Firmenlogo.

Impressum bei Twitter:

Fünf Anwälte, sechs Meinungen – so auch wenn es um das Thema Impressumspflicht bei Twitter geht. Auf der sicheren Seite dürfte man sein, wenn man vom Twitterprofil aus auf seine eigene Webseite verlinkt, sofern dort das Impressum mit maximal einem Klick erreichbar ist.

Aktivitäten bei Twitter:

Twitter lebt von den Aktivitäten seiner Nutzer. Nur wer twittert wird auch wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig regelmäßig zu twittern und möglichst auch ein breites Themenspektrum dabei abzubilden. Mit Eigenwerbung sollte man sich möglichst zurückhalten um die eigenen Follower nicht zu verprellen. Beiträge anderer zu retweeten kann sich auch auf die eigene Onlinereputation positiv auswirken.

Man sollte selbst wirklich nur den Leuten folgen, deren Tweets man interessant findet, alles andere wirkt schnell spammig.

Man kann mit Twitter viel erreichen, sollte jedoch auf einige Fallstricke achten. Wie auch bei anderen Social Media-Aktivitäten steckt auch in Twitter viel Arbeit drin. Arbeit die sich mittelfristig aber auszahlt.

Letzte Woche fand in Hamburg das 3. Barcamp Hamburg statt. Ich selbst hatte mich auch auf den Weg dahin gemacht. Bisher hatte ich nur an eintägigen Camps teilgenommen, das sollte jetzt das erste zweitägige Camp werden.

Donnerstag, 12.11.09

Anreise per Bahn nach Hamburg, die Züge waren alle pünktlich. Meine Kreuzbeinverschiebung machte mir aber arg zu schaffen und ich befürchtete für die kommenden Tage bereits schlimmes. Der Check-In im B & B-Hotel in Hamburg Altona verlief problemlos. Das Zimmer war perfekt, sogar kostenloses WLAN war verfügbar. Das Bett war schön groß – seit ich nach Magdeburg zog und mir ein Futonbett zulegte, bevorzuge ich solche großen Betten.

B&B Hotel in Hamburg Altona

Abends ging es zur Becks Urbanite Party, die natürlich am anderen Ende der Stadt lag. Dennoch klappte dank dem gut ausgebauten Nahverkehrsnetz in Hamburg auch das problemlos. Die Party selbst war irgendwie langweilig, lag aber vielleicht auch daran, daß ich mich recht wenig mit Kunst beschäftige.

Vielfalt gibt's bei Otto!

Das beste am Abend waren glaub die Hot Dogs. Ansonsten konnte man dort auf der Party so seltsame Dinge wie diese hier sehen:

Becks Urbanite Party

Gerüchten zufolge soll man mit Kunst tatsächlich Geld verdienen können, auch wenn ich mir das hier nicht vorstellen kann. Aber es gibt auch Leute die nicht glauben, daß man im Internet Geld verdienen kann. *g*

Ich verzog mich recht früh wieder, da mein Rücken noch arge Probleme machte. Im Hotel surfte ich noch bissel durchs Netz und stellte nebenbei fest, daß Beate Uhse TV aus jugendschutzrechlicher Sicht wohl auch problemlos im Free TV laufen könnte. Geld tät ich dafür jedenfalls nicht ausgeben.

Nachts wurde ich dann nochmal wach, da ich einen Krampf im Rücken verspürte. Am anderen Morgen waren dann meine Rückenbeschwerden weitestgehend weg.

Freitag, 13.11.2009

Auf gings zu OTTO. Der OTTO Versand stellte für das Barcamp die Location zur Verfügung. Dafür herzlichen Dank, denn nicht nur die Räume stellte OTTO bereit, und das waren so um die 10 Stück, sondern auch um die Verpflegung der Barcamp-Teilnehmer kümmerte sich das OTTO-Catering. Vier Mahlzeiten am Freitag, drei am Sonnabend und dauerhaft Fruchtsäfte von saftblog.de, Mineralwasser sowie Kaffee von Kaffee-Bazar. So brauchte niemand verhungern oder verdursten. Keines der bisher von mir besuchten Camps war diesbezüglich so gut ausgestattet.

Dank des umfangreichen Frühstücks verzögerte sich der Beginn etwas. Rund 400 Leute waren übrigens zum Barcamp nach Hamburg gereist. Wie man auch eindeutig erkennen kann, sind Barcamp-Teilnehmer echte Nerds.

Barcamp Hamburg 2009

Am Freitag gab es zahlreiche interessante Sessions, manchmal war es recht schwer sich für eine zu entscheiden. Letztendlich konnte ich mir zahlreiche Infos aus der OTTO Personalabteilung holen, die zur Personalakquise zukünftig immer stärker auf Social Media und Web 2.0 zurückgreifen will. Danke für den tollen Vortrag und für die Einblicke in den Personalbereich. Mit außergewöhnlichen Mitteln hab ich ja auch einen Teil meines bisherigen Personals akquiriert.

Barcamp Hamburg 2009

Sehr gut aufgenommen wurde aucch die Google Wave-Session. An der nahm ich allerdings nicht teil, da just zu diesem Zeitpunkt eine sehr interessante Session zum Thema Twitter und Recht lief, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Danke dafür an Rechtsanwalt Carsten Ulbricht.

Ich selbst hielt an diesem Tag eine Session zu den Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung, die sich vornehmlich an Anfänger richtete. Mit rund 40 Teilnehmer war sie eigentlich recht gut besucht und kam auch ganz gut an.

Mein persönlicher Höhepunkt war die Session “Twitter für Unternehmen”, die von den Jungs von OTTO gehalten wurde, die auch den Twitteraccount von OTTO pflegen. Hier hab ich eine Menge aus ihren Erfahrungen lernen können. Die gehen da richtig mit Engagement ran und ich finds toll, daß OTTO ihnen da die entpsrechenden Freiheiten läßt.

Die Präsentation soll übrigens auch online verfügbar gemacht werden. Hab sie bisher noch nicht gefunden, aber werde die hier im Beitrag ergänzen sobald ich den Link dazu habe.

Barcamp Hamburg 2009

Nach all den zahlreichen Sessions ging es aber noch mit Powerpointkaraoke weiter, eine sehr lustige Angelegenheit. Irgendwie bin ich froh nicht den ersten Platz gemacht zu haben, denn wie ich den Sitzsack (1. Preis) hätte nach Magdeburg bekommen sollen, wäre mir ein Rätsel geblieben.

Abends ging ich dann mal nach auf die Reeperbahn und die Herbertstraße. Wenn man schon mal in Hamburg ist, sollte man sich das auch mal anschauen. Einen separaten Blogbeitrag dazu werde ich noch verfassen, denn ich hab mir das ganze auch mal aus Marketingsicht angeschaut.

Verpaßt habe ich leider die Führungen durch das OTTO Fotostudio und die OTTO Sortieranlage. Ich hoffe, daß ich das dann im kommenden Jahr nachholen kann.

Sonnabend, 14.11.2009

Am Sonnabend begann erstmal alles wie am Tag zuvor, wobei einige Teilnehmer etwas müde dreinschauten. Zahlreiche Sessions zum Thema Onlineshops standen auf dem Plan, so auch meine kleine Session wo es darum ging was man bei der Shopgründung beachten sollte. Dann gab es noch ein Session in der es darum ging warum Quelle pleite ging, die hab ich mir leider nicht anhören können. Sehr interessant war das Streitgespräch, wo es darum ging ob Magento oder Oxid eSales CE das bessere Shopsystem sei.

Wieder gab es genügend zu essen und man hat allen an gemerkt, daß ihnen das Barcamp Hamburg 2009 gefallen hat. Für mich steht jetzt bereits fest, daß ich auch 2010 wieder nach Hamburg fahren werde, sofern nichts dramatisches dazwischen kommt.

Barcamp Hamburg 2009

Die Rückfahrt verlief genauso problemlos wie die Hinfahrt. Um 21 Uhr ich wieder in Magdeburg und hatte mir zudem gleich noch eine Erkältung mitgebracht. Falls die in Hamburg nun gerade jemand vermißt, dann bitte bei mir melden. Die kann hier abgeholt werden.

Wer noch mehr Fotos vom Barcamp Hamburg und der Becks Urbanite Party sehen möchte, der schaut bitte mal hier:

Becks Urbanite Party in Hamburg am 12.11.2009

Barcamp Hamburg am 13.+14.11.2009

Fazit: Für mich hat sich die Fahrt nach Hamburg auf jeden Fall gelohnt und ich kann jedem empfehlen mal die Barcampatmosphäre zu genießen.

Um seinen Blogtraffic zu steigern gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine neue hat nun Matthias von zentodone.eu entwickelt und basiert auf dem Dienst wikio.de

Wie funktioniert das ganze?

Eigentlich so ähnlich wie bei der vor längerem gestarteten Technorati-Aktion. Im Unterschied hierzu gibt es aber bei Wikio keine Möglichkeit, daß sich User miteinander verknüpfen. Daherm läuft das ganze in Kombination mit Yahoo Pipes. Darin werden die RSS-Feeds aller teilnehmenden Blogs erfaßt. Den Pipes-Feed kann man dann entweder direkt bei wikio oder über den RSS-Reader seines Vertrauens mitmachen.

Je mehr Blogger sich daran beteiligen und auch selbst die Feeds der anderen teilnehmenden Blogger lesen, desto mehr können alle gewinnen. Gerade auch kleine Blogs, aber nicht nur, haben so die Chance stärker in der Blogosphäre wahrgenommen zu werden. Auch ich selbst habe bereits einige interessante Blogs dadurch gefunden, die mir bisher entgangen waren.

Matthias hat auf seiner Seite (siehe Banner) alles nochmal genau beschrieben, wie man vorgehen muß.

Ich denke mal, daß man sich auch ruhig an solchen Aktionen beteiligen sollte, denn das Onlinemarketing lebt ja gerade von solch kreativen Ideen, wie die vom Matthias.

Die Links bei wikio sind zwar alle mit “nofollow” versehen, doch sind meine allgemeinen Erfahrungen in Sachen wikio, daß es auch einiges an Traffic bringen kann. Mit einem ehemaligen Blog kam ich auf ca. 2.000 Besucher von wikio pro Monat, gerade auch kleinere Blogs ja nicht wirklich zu verachten.

Wordpress hat sich wohl nicht nur im deutschsprachigen Raum als Bloggingsoftware durchgesetzt. Unzählige Plugins gibt es inzwischen für Wordpress. Ein Wordpress-Plugin möchte ich an dieser Stelle mal etwas näher vorstellen.

Das Webnews-Plugin wurde entwickelt um Blogbeiträge in das Newsportal Webnews einzustellen.

Wie arbeitet das Webnews-Plugin für Wordpress?

Zuerst einmal erfolgt die ganz normale Plugininstallation, also Plugin in Pluginordner packen und dann über den Reiter Plugins im Dashboard aktivieren. Unter dem Reiter Einstellungen findet sich dann ein Menüpunkt mit dem Namen Webnews.de.

Um das Plugin nutzen zu können braucht man einen Account bei Webnews.de. Die entsprechenden Daten trägt man dann unter Einstellungen -> Webnews.de ein.

Schreibt man dann einen neuen Artikel steht unterhalb des Texteingabefeldes nun ein Menüpunkt “Webnews.de“. Dort kann man einen Haken setzen, wenn der jeweils gerade geschriebene Artikel bei Webnews veröffentlicht werden soll. Zudem kann man gleich die jeweilige Kategorie auswählen, in der der Artikel erscheinen soll.

Rechts unter Post Tags sollte man ein paar Begriffe als Tags hinterlegen, die zieht sich dann das Webnewsplugin entsprechend raus, da diese für Webnews benötigt werden.

Es werden die ersten 250 Zeichen eines jeden Artikels bei Webnews eingestellt, somit ist sichergestellt, daß kein duplicate Content in der Form passiert, daß der gesamte Artikel auch bei Webnews zu finden ist.

Ich finde das Plugin sehr praktisch und werde es sicher in Zukunft auch desöfteren nutzen. Wer das Webnews.de-Plugin für Wordpress auch mal testen möchte, kann es sich hier downloaden.

Es kann sicher noch die eine oder andere Ergänzung vertragen, auf jeden Fall empfinde ich es schon mal als sehr hilfreich.

Fireball hat sich mal etwas neues einfallen lassen für Suchmaschinenoptimierer und Webmaster. Fireball? Wer ist das denn?

Die jüngeren Internetnutzer zucken bei dem Namen “Fireball” wohl sicher mit den Schultern, wer aber schon länger im Netz umhersurft der kennt Fireball noch, denn bis zu Beginn des jetzigen Jahrtausends war Fireball eine der bekanntesten Suchmaschinen im deutschsprachigen Raum. Durch Google verlor Fireball allerdings aber nach und nach an Nutzern und rangiert heute unter “ferner liefen”.

Mit dem Fireballspiel möchte sich der Anbiter nun wieder etwas ins Gedächtnis rufen und vielleicht so ein ganz klein wenig mehr von Suchmaschinenkuchen abbekommen.

Ich find jedenfalls die Idee ganz okay und bin gespannt wie sich das noch weiter entwickelt.

Wie funktioniert das Fireballspiel?

Spielregeln:

1. Platziere kostenfrei bis fünf relevante Suchbegriffe unter welchen Deine Webseite gefunden werden soll. Und sofort erscheint Deine Webseite bei einer entsprechenden Fireball Suche.
2. Aber Achtung: Jeder Suchbegriff ist nur einmal vorhanden. Jeder Mitspieler kann Dir den Suchbegriff wegnehmen indem er nun den identischen Begriff bucht.
3. Du kannst den Suchbegriff wieder zurückgewinnen indem Du Deinen verlorenen Begriff löschst und neu buchst.
4. Es ist ratsam die Suchbegriffe regelmäßig auf Gültigkeit zu prüfen.

Spiel-Ziel: Gewinne möglichst viele Besucher für Deine Webseite.
Wichtig: Die Suchbegriffe müssen zwingend relevant für Deine Webseite sein. Bei Missbrauch wird Dein URL für immer aus dem Spiel ausgeschlossen.

Eigentlich ganz einfach und nun muß man mal schauen ob und in welchem Umfang da in nächster Zeit Traffic drüber kommt. Auf jeden Fall ist man so mal wieder gefragt sich auch mit anderen Suchmaschinen neben Google zu beschäftigen. Schaden kann es sicherlich nicht.

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