Twitter – worauf man achten sollte
Twitter ist IN. Doch auch bei Twitter kann man viel falsch machen, daher an dieser Stelle mal ein paar Tips rund um Twitter aus ganz verschiedenen Blickwinkeln.
Der Username bei Twitter:
Der Username bei Twitter ist der erste Punkt wo man Fehler machen kann. Er sollte möglichst kurz sein. Grund dafür ist, daß man bei Twitter nur 140 Zeichen hat und wenn eigene Tweets geretweetet werden zählen auch die Zeichen des Usernamens mit. Ist der zu lang kann es Probleme beim retweeten geben, im Zweifelsfalls wird dann der Username ganz weggelassen. Durch Retweets bekommt man aber kostenlose Werbung durch die eigenen Follower.
Wichtig auch, der Username sollte keine markenrechtlich geschützten Begriffe enthalten. Sonst kann es durchaus zu Streitigkeiten mit dem Markeninhaber kommen.
Je kürzer der Twitter-Username ist, deso besser also.
Der Avatar im Twitterprofil:
Für jedes Twitterprofil kann man ein kleines Avatarbild hinterlegen. Das sollte möglichst einen hohen Wiedererkennungswert haben. Wichtig ist dabei, daß man keine Markenrechte anderer verletzt. Also ein Bild wo z.B. nur ein Mercedesstern drauf ist kann Probleme bereiten. Finger weg. Es gibt auch Dienst im Netz, wo man sich seinen persönlichen Avatar gestalten kann, am besten kommt aber immer noch ein Foto der eigenen Person bzw. bei Firmenaccounts das eigene Firmenlogo.
Impressum bei Twitter:
Fünf Anwälte, sechs Meinungen – so auch wenn es um das Thema Impressumspflicht bei Twitter geht. Auf der sicheren Seite dürfte man sein, wenn man vom Twitterprofil aus auf seine eigene Webseite verlinkt, sofern dort das Impressum mit maximal einem Klick erreichbar ist.
Aktivitäten bei Twitter:
Twitter lebt von den Aktivitäten seiner Nutzer. Nur wer twittert wird auch wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig regelmäßig zu twittern und möglichst auch ein breites Themenspektrum dabei abzubilden. Mit Eigenwerbung sollte man sich möglichst zurückhalten um die eigenen Follower nicht zu verprellen. Beiträge anderer zu retweeten kann sich auch auf die eigene Onlinereputation positiv auswirken.
Man sollte selbst wirklich nur den Leuten folgen, deren Tweets man interessant findet, alles andere wirkt schnell spammig.
Man kann mit Twitter viel erreichen, sollte jedoch auf einige Fallstricke achten. Wie auch bei anderen Social Media-Aktivitäten steckt auch in Twitter viel Arbeit drin. Arbeit die sich mittelfristig aber auszahlt.
On Dezember 8th, 2009 at 9:12 am
Ich würde fast sagen: 5 Anwälte, 10 Meinungen. Ich wäre zwar nicht auf die Idee gekommen mit Impressum zu twittern, aber zum Schutz vor abmahnwütigen Juristen, ist es sicherlich nicht verkehrt, auf ein Impressum zu verweisen oder seine Kontaktdaten anzugeben.