News aus dem Internet


Heute möchte ich mich einmal dem Thema Usability zuwenden. Als Beispiel dafür habe ich mir die Webseite der Allianz24 ausgewählt, die sich auf die Vermittlung von Kfz-Versicherungen spezialisiert hat.

Das wichtigste einer solchen Webseite ist ja eigentlich die Möglichkeit sich seinen Versicherungsbeitrag ausrechnen zu können. Schauen wir uns die Webseite einmal etwas genauer an.

Von der Startseite aus komme ich via einem Button “Hier KFZ-Tarif berechnen” von der Startseite auf diese Unterseite. Doch den Tarif kann ich hier noch nicht berechnen, vielmehr werden Angaben abgefragt ob ich erstmalig einen Pkw versichern möchte oder wechseln möchte von einer anderen Versicherung usw. Wenn ich denn dann dort alles ausgefüllt habe kommt man über den Button “Hier zum günstigen Online-Tarif!” auf die nächste Seite, die ich auf dem Screenshot dargestellt habe. Und hier liegt dann der Hund begraben.

Allianz24

Recht weit oben wird gefragt “Wird Ihr Fahrzeug gewerblich/ freiberuflich genutzt und als Betriebsausgabe anerkannt?”. Hier kann man logischerweise zwischen ja und nein auswählen. So weit, so gut. Klicken wir, was ja für Leute wie mich zutreffend ist in diesem Feld mal auf JA. Danach füllt man die Seite weiter aus, u.a. die Daten zu dem zu versichernden Fahrzeug. Eine ganze Menge Daten die man bis dato bereits eingegeben hat. Ist man damit fertig, klickt man auf weiter und bekommt dann folgendes angezeigt:

Allianz24

Hallo, liebe Leute von der Allianz24 gehts euch noch gut?

Wieso muß man erst alle Felder zum Fahrzeug ausfüllen bevor man gesagt bekommt, daß ihr nur Privat-PKWs versichert? Hier wäre doch angebracht, daß sobald ich bei der o.g. Frage bezüglich der Betriebsausgabe auf JA klicke bereits ein entsprechender Hinweis kommt und ich nicht erst alle möglichen Daten zum Fahrzeug eintippen muß um dann gesagt zu bekommen, daß ihr mich nicht wollt.

Hier sollte die Allianz24 also auf jeden Fall nacharbeiten! Kundenfreundlich ist die jetzige Lösung nämlich nicht.

Gestern hatte ich hier darüber berichtet, daß sich für Landingpages u.ä. auch kostenloser Webspace anbietet, zumal man so recht einfach die IP-Popularity erhöhen kann.

Inzwischen hab ich mal ein paar deutsche Anbieter zusammengesucht die auch MySQL-Datenbanken anbieten, sodaß man dort z.B. auch ein Blog auf Wordpressbasis einrichten kann. Die Tests dieser Anbieter werden in den nächsten Tagen durchgeführt und dann kann ich auch etwas zu Ladezeiten usw. sagen.

Wer selbst einmal den einen oder anderen Anbieter von kostenlosem Webspace testen möchte, dem möchte ich hier ein paar Anbieter auflisten, die sich dafür eignen. Viele der Angebote von denen man im Netz liest, sind aber schon wieder eingestellt oder nehmen keine neuen Nutzer mehr auf. Daher hier eine recht aktuelle Liste, wo die Anmeldung auf jeden Fall noch funktioniert.

www.tripod.lycos.de/ bietet 1 GB kostenlosen Webspace
www.kilu.de/ bietet auch 1 GB kostenlosen Webspace
www.30mb.de/ bietet 30 MB kostenlosen Webspace
www.devils-hosting.de/ bietet 100 MB kostenlosen Webspace
www.funpic.de/ bietet sogar 2,5 GB kostenlosen Webspace
www.lima-city.de/ stellt unbegrenzt Webspace zur Verfügung
www.ohost.de/ stellt 2,5 GB Webspace kostenlos zur Verfügung
www.pytal.de/ stellt unbegrenzt Webspace zur Verfügung
www.space4free.net/ verschenkt 150 MB Webspace je User
spacequadrat.de/ stellt je User 512 MB Webspace kostenlos zur Verfügung
byto.de bietet jedem 500 MB Webspace kostenlos an
rshost.de schenkt jedem 100 MB Webspace
www.hottest-host.com/ gibt jedem 555 MB Webspace gratis

So, ich hoffe ich konnte mit dieser Liste dem einen oder anderen etwas weiter helfen. Sicher gibt es noch mehr Anbieter für kostenlosen Webspace, doch das sind erstmal die, die ich so auf die Schnelle gefunden habe. Damit kann man ja schon wieder etwas anfangen. Das sind immer 13 Anbieter und somit Links von 13 verschiedenen IP’s. Na wenn das mal nichts ist.

Wer noch weitere gute Anbieter kennt oder jedwede Art von Erfahrungen mit den hier aufgeführten Anbietern gemacht hat, kann diese gerne als Kommentar posten oder mir per Mail zukommen lassen.

Gestern kam mit Wordpress 2.6.2 ein Sicherheitsupdate raus, das auch tunlichst jeder installieren sollte, wie empfohlen wird.

Im Rahmen dessen hab ich mich mal umgesehen, was es denn für Alternativen zu Wordpress in Sachen Blogsoftware gibt. Es ist ja allgemein bekannt, daß Hacker und Scriptkiddies sich in erster Linie auf weit verbreitete Software stürzen um in diese einzudringen, als in irgendein Programm/Script, das nur ein kleiner Teil von Nutzern anwendet. Egal ob es sich dabei um eine Bloogsoftware, einen Browser oder sonstwas handelt.

Im Rahmen meiner Suche bin ich auf eigentlich recht zahlreiche Blogscripte gestoßen. Nicht alle werden mehr weiter entwickelt, aber das heißt nicht, daß man sie nicht dennoch mal testen kann.

Flatpress

Eines dieser Blogscripte ist Flatpress. Im Gegensatz zu den meisten anderen Blogscripten benötigt Flatpress keine Datenbank. Alles wird in eine Textdatei geschrieben. Dadurch kann Flattpress auch auf Webspace eingesetzt werden, bei dem keine MySQL-Datenbank im Preis enthalten ist, somit auch praktisch auf jedem Free-Webspace.

Für Flatpress gibt es auch verschiedene Themes, auch wenn die Auswahl bei weitem nicht so groß ist wie bei Wordpress. Aber es gibt natürlich auch immer die Möglichkeit sich selbst ein Theme zu erstellen.
Da im zugehörigen Blog die letzten Einträge aus 2007 sind, weiß ich nicht ob Flatpress derzeitig noch weiter entwickelt wird. Die aktuelle Version ist Flatpress 0.8.0.4 Zumindest aber im Forum wird noch geschrieben.

Block

Eine allerdings seit 2005 nicht mehr weiter entwickelte Blogsoftware ist Block. Der Link zur Demo-Installation funktioniert leider nicht mehr, die Software kann man sich aber immer noch downloaden. Ebenso wie Wordpress benötigt auch Block eine Datenbank, entweder im MySQL- oder im PostGreSQL-Format.

In den nächsten Tagen werd ich diese Software einmal testen und schauen ob sie brauchbar ist.

Serendipity

Etwas weiter verbreitet ist Serendipity. Diese Blogsoft ist recht weit entwickelt und seine Entwicklung wird stetig fortgesetzt. Es ist wohl eines der größten Konkurrenten für Wordpress. Zahlreiche Themes und Plugins sind in der Grundinstallation bereits enthalten und brauchen nicht erst separat im Netz gesucht zu werden.

Serendipity unterstützt mehrere Datenbankformate, so SQLite, PostgreSQL, MySQL und MySQLi. Die aktuelle Version von Serendipity ist Version 1.3.1 vom April 2008. Diese Version nutze ich auch bereits auf einem meiner Projekte Testweise. Wichtig ist hierbei nur, daß man via robots.txt verschiedene Ordner sperrt, sonst erzeugt man sich recht schnell duplicate Content.

Für Serendipity gibt es übrigens auch ein sehr hilfreiches Buch bei Amazon.

Natürlich gibt es noch viel mehr Alternativen. Die eine oder andere werde ich sicher mit der Zeit auch noch testen und hier etwas detaillierter vorstellen. Vielleicht hat ja der eine oder andere mit den hier vorgestellten Blogscripten bereits erste Erfahrungen gesammelt. Über entsprechende Infos dazu würde ich mich sehr freuen.

So langsam wirft die OMD ihre Schatten voraus, das merkt man spätestens an den ganzen Mails wo all und jeder auf seinen Stand hinweist und vorschlägt einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Doch was macht man abends, wenn die Messetore zu sind?

Die offizielle OMD-Party ist nicht nur überteuert, sondern auch eher Anlaufpunkt für Schlipsträger und ähnliches Gesocks, die man nicht fragen darf was der Unterschied zwischen follow und nofollow ist.

Dann gibts da noch die Online Marketing Lounge von CBS, die allerdings auch auf 400 Personen beschränkt ist, zudem muß man sein Ticket vorher kaufen, kann also nicht spontan dorthin.

Doch selbst wenn diese beiden Veranstaltungen ausgebucht sind, und das dürften sie bereits sein, gibt es wohl immer noch genügend Leute die nicht wissen, wo sie abends Party machen können. Ich selbst hab da für mich persönlich Abhilfe geschaffen und einen kleinen exklusiven SEO-Stammtisch ins Leben gerufen. Wir werden in kleiner Runde bissel plauschen und den einen oder anderen Tip austauschen.

Für alle anderen gibt es hier aber noch einen Vorschlag. Randolf Jorberg (ex-Betreiber von gulli.com) hat unter der Domain www.omclub.de eine Veranstaltung ins Leben gerufen, wo man für lau sich einen gemütlichen Abend machen kann. Wer daran teilnehmen möchte, kann sich über Xing dort anmelden. Und wer bisher immer noch nicht bei Xing registriert ist, der sollte das hier schnellstmöglich nachholen.

Seit gestern 21 Uhr (MESZ) ist der neue Browser Chrome, der von Google entwickelt wurde, frei verfügbar. Da ich um diese Zeit gestern noch beim Xing-Stammtisch war, hab ich dann halt erst etwas später mir Google Chrome gezogen.

Der Download ging wirklich rasend schnell, die Server schienen nicht viel zu tun zu haben. Bei der Installation hatte ich zuerst einige Probleme gehabt, die jedoch an meiner Firewall lagen. Inzwischen ist auch das Problem gelöst. Interessant fand ich, daß selbst die Hilfeseiten bereits in deutsch verfügbar waren.

Auch die Installation des Browsers selbst war faktisch binnen Sekunden erledigt. Bei der Einrichtung wurde ich dann gefragt ob ich Google als Standardsuchmaschine beibehalten möchte, hätte mich ansonsten auch für eine andere Suchmaschine entscheiden können, z.B.MSN. Ob das einfach nur ein Service von Google war oder ob sie das aus juristischen Gründen so anbieten müssen, weiß ich nicht.

Als nächstes ging es um den Import der Lesezeichen. Da fiel mir auf, daß nur der Internet Explorer und Firefox als Quelle zur Auswahl standen, von Opera hätte ich nichts importieren können.

Interessant, daß nicht nur die Lesezeichen sondern auch die Zugangsdaten mit übernommen wurden. Fand ich sehr praktisch.

Der Aufbau des Browser ist sehr einfach strukturiert. Wie sagte ein Bekannter zu mir: “Da ist keine Linie zuviel.” und so ist es auch wirklich. Es gibt keinen wirklichen Header, nirgends ist der Name des Browsers oder gar ein Hinweis auf die Herkunft aus dem Hause Google auf den ersten Blick zu finden. Auch die Ladezeit ist exorbitant schnell, da kann selbst Opera nicht mithalten. Der Seitenaufbau selbst ist auch bedeutend schneller als bei anderen Browsern, Google hat sich da wirklich sehr viel Mühe gegeben. Bei langsam ladenden Seiten macht das teilweise mehrere Sekunden aus!

Da Google Chrome auf Open Source basiert gehe ich auch davon aus, daß es bald Plugins geben wird, wobei ich bisher noch keine Möglichkeit gefunden habe, wo und wie man selbige dann implementieren kann. Im Einstellungsbereich ist (bisher) dazu nichts zu finden.

Zum Thema Sicherheit hat sich Google auch seine Gedanken gemacht. So wird in der Adressleiste die Domain in der URL jetzt immer farblich hervorgehoben, daß soll mit dazu dienen daß man Pishingseiten schneller erkennt.

Interessant auch, daß es keine Google Toolbar oder sonstiges Suchfenster gibt. Man muß jetzt einfach nur den Suchbegriff in die Adreßleiste schreiben und dann ENTER drücken und schon landet man in den Serps der als Standardsuche definierten Suchmaschine des Vertrauens.

Für einen Browser in diesem recht frühen Stadium der Entwicklung läuft Google Chrome außergewöhnlich stabil. Bin gespannt wie sich der Browser in Zukunft entwickeln wird. Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, daß Chrome eine große Fangemeinde finden wird. Einige andere Browser dürften sich also warm anziehen müssen.

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