Partnerprogramme


Vor einigen Tagen kamen sie heraus, die neuen AGB des Partnerprogrammnetzwerks Tradedoubler. Sie sorgten für großes Aufsehen und Ärger bei den Affiliates, denn enthalten sie doch einige recht fragwürdige Passagen.

Nutzte ich bisher ein bestimmtes PP bei Tradedoubler und möchte ich dies nun über ein anderes Netzwerk bewerebn, so muß dazwischen eine Zeitspanne von sechs Monaten (!) liegen, oder ich hab mit einer Strafe von 10.000 Euro zu rechnen! Zudem wird der Affiliate verpflichtet sich täglich in seinen Tradedoubler-Account einzuloggen.

Beide Vorgaben sind für professionelle Affiliates absolute NOGo’s und ich bin wohl sicher nicht der einzige, der sich da richtig angepisst vorkommt. Ich habe daher auch die einzig richtige Entscheidung getroffen und meinen Tradedoubler-Account gelöscht. Im Blog von Karsten Windfelder haben sich auch schon einige dazu geäußert und wohl ihren Tradedoubler-Account gelöscht. Letztendlich hat sich Tradedoubler damit wohl selbst ein faules Ei ins Nest gelegt und wird so für immer mehr Affiliates uninteressanter werden, was die andere Netzwerke freuen dürfte.

Interessant wäre ja mal zu erfahren, wieviele Affiliates sich da nun abmelden, doch wird Tradedoubler sicher einen Teufel tun und diese Zahlen veröffentlichen. Ob sie da nun bei den AGB nochmal gegensteuern bleibt abzuwarten, doch es wird für sie sicher recht schwer werden, das verlorene Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.

Amazon hat sein Partnerprogramm mal wieder angepaßt – zum Nachteil der Affiliates. Der CBS beschreibt in seinem Artikel ausführlich welche Auswirkungen das ganze hat und empfiehlt die Nutzung diverser anderer Partnerprogramme.

Ich möchte jetzt nicht genau aufdröseln, wo man bei Amazon jetzt weniger verdient und wo nicht, denn der CBS hat das ja bereits recht ausführlich getan.

Bevor man sich jetzt losmacht und die Amazon-Werbemittel gegen die von anderen Affiliateprogrammen austauscht, die höhere Provisionen zahlen, sollte man vorab einige Dinge genau beachten.

Der Vorteil des Amazopn-Partnerprogramms liegt darin begründet, daß Amazon eine recht bekannte Marke in Deutschland ist. Fast jeder weiß mit dem Begriff Amazon etwas anzufangen, zumindest diejenigen die sich auch im Internet aufhalten. Die Umsatzsteigerungen von Amazon beweisen das ja immer wieder aufs neue. Der geneigte Internetnutzer hat also Vertrauen zu Amazon. Er weiß, daß das ein zuverlässiger Shop ist und kauft dort bedenkenlos ein. Durch die große Vielfalt bei Amazon landet dann auch häufig mehr im Warenkorb als ursprünglich geplant. Neben dem geplanten Buch oder der CD landet so schnell mal noch ein UMTS-Stick, der Plüschteddy fürs Enkelkind oder die neue Bratpfanne mit im Warenkorb. Alles Dinge die man als Affiliate so vielleicht gar nicht bewirbt, an denen man aber mitverdient. Shops wie bol.de, auf den CBS als Alternative verweist, haben da eine bedeutend geringe Auswahl und somit verdiene ich vielleicht am einzelnen Buch paar Cent mehr, doch letztendlich wieder weniger, da der Gesamtwarenkorb geringer ausfällt.

Ich möchte hiermit nicht Amazon verteidigen, denn auch ich bin von der Änderung betroffen, doch ich möchte zu bedenken geben, daß manchmal weniger (Provisionssatz) doch mehr (Gesamtwarenkorb) sein kann.

Die derzeitige Wirtschaftskrise ist für einige Merchants Grund genug die Konditionen ihrer Partnerprogramme anzupassen, zumeist zum Nachteil für den Affiliate.

Hier mal ein paar Zusammenfassungen:

1. VW-Bank
Die Provisionen werden von 50 Euro durchgängig auf 37,50 Euro gesenkt.

2. Bonkredit
Webmaster die nach sechs Monaten nicht mindestens 5 Sales pro Monat machen werden ausgeschlossen, unter der Auszahlungsgrenze liegende Provisionen werden einbehalten. Gerade letzterer Punkt dürfte rechtlich noch zu prüfen sein im Einzelfall.

3. tangaland24
Tangaland24 senkt die Provision von 15 % auf 10 %, jedoch nur für neue Webmaster. Aktive Webmaster erhalten weiter 15 %.

4. MercedesBenz-Bank
Zur Zeit werden keine Neuanträge mehr aufgenommen, daher pausiert hier das Partnerprogramm.

5. KarstadtQuelle
Die HappyDigits-Kreditkarte wurde eingestellt, da sich KarstadtQuelle aus dem HappyDigits-Programm zurückzieht.

6. Creditweb
Das Creditweb-Partnerprogramm wird auch zum Monatsende bei Zieltraffic eingestellt.

7. Barclaycard
Barclaycard zahlt über Vitrado keine Umsatzsteuer mehr aus. Wer die Karte über Vitrado bewirbt braucht dort jetzt zwei Accounts, wenn er eigentlich umsatzsteuerpflichtig ist. Über Zanox wird weiterhin incl. Umsatzsteuer ausgezahlt.

8. comdirect
Comdirect bündelt ihre Affiliateaktivitäten jetzt bei Affilinet und stellt das Partnerprogramm bei Zanox ersatzlos ein.

Wie man sicher feststellt, sind fast ausschließlich Partnerprogramme aus dem Finanzbereich betroffen bei denen sich etwas verändert. Bleibt abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt, denn gerade Affiliatemarketing ist ein Marketingkanal bei dem man sehr genau seine Kosten vorab kalkulieren kann und somit recht kostengünstig neue Kunden gewinnen kann.

Falls ich hier in der Auflistung noch etwas vergessen haben sollte, dann bitte einfach kurz Bescheid sagen via Kommentar.

Die Affiliatenetzwerke und Agenturen lassen sich immer wieder etwas einfallen, um sich bei den Affliates beliebt zu machen.

So lädt nonstopconsulting auch in diesem Jahr zum Kartfahren ein. Unter partnerpokal.de kann man sich registrieren und dann hoffen eine der begehrten Einladungen für das Event zu bekommen.

In fünf deutschen Großstädten wird der Partnerpokal ausgetragen: Frankfurt, Berlin, Dortmund, Hamburg und München.

Ich hab mich auch einfach mal angemeldet und schaue mal, ob ich eine Einladung bekomme. Als ich 2006 dran teilnahm, damals in Grimma, hab ich ja nicht so toll abgeschnitten, aber es ist ja eh der olympische Gedanke der zählt: dabei sein ist alles.

Vielleicht find ich ja bei der Gelegenheit noch ein paar Affiliateprogramme für einige meiner neuen Projekte die bisher noch vollkommen werbefrei sind. Außerdem sollte ich mor wohl langsam doch mal überlegen in Berlin einen Zweitwohnungssitz anzumelden, so oft wie ich da im Jahr bin. *g*

Ecato, der Marktplatz im Internet bietet jetzt auch die Möglichkeit, seine Weihnachtseinkäufe ganz bequem vom heimischen PC aus zu machen.

Doch nicht nur das, nein, der Anbieter Ecato bietet unter dem Motto “Bloggen – verdienen – gewinnen” für Webmaster auch etwas besonderes.

Zum einen bekommt man eine Klickvergütung von 10 Cent je Klick und zudem kann jeder noch eine kleine Wunschliste mit drei Produkten im Wert von je bis zu 100 Euro in seinem Blog veröffentlichen und mit etwas Glück gewinnt man dann eines der Produkte. Man muß dann nur noch auf die entsprechenden Produkte verlinken und das wars dann schon.

Ich hab auch mal geschaut, was ich denn eventuell gebrauchen könnte und mich für folgende drei Produkte entschieden:

Siemens Gigaset S450 SIM Titanium

Siemens Gigaset S675

Speedlink SL6467

So, das sind mal meine drei Wünsche, mal schauen ob der “Weihnachtsmann” mir davon einen erfüllt.

Und wer sich meinen Shop mal etwas genauer anschauen möchte, der findet ihn hier.

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