Robert Basic hatte ja kurz vor Weihnachten versucht seinen Twitteraccount zu verkaufen (und war bisher kläglich gescheitert damit). Er wollte für seine rund 5.000 Follower mindestens 50.000 Euro haben, sprich jeder seiner Follower sollte 10 Euro wert sein.

Ist es wirklich so teuer Follower zu generieren (und zu halten)? Was bringen mir die Follower wirklich? Kann man darüber Aufträge generieren, Kunden gewinnen?

Diesen Fragen möchte ich in den nächsten Wochen intensiv nachgehen. Zuerst einmal geht es um die Followergenerierung. Regelmäßig sinnvolle Informationen zu twittern und selbst anderen zu folgen bringt natürlich einen guten Stamm an Followern. Um auch mal andere Möglichkeiten zu testen habe ich ein Twittergewinnspiel gestartet bei dem es ein Samsung S5230 zu gewinnen gibt.

Das Samsung S5230 hat einen Wert von ca. 120 Euro. In den ersten knapp 24 Stunden nach Start des Gewinnspiels konnten dadurch 100 neue Follower gewonnen werden. Da das Twittergewinnspiel noch bis 15.02.2010 läuft, dürfte sich diese Zahl in den nächsten Woche noch immens erhöhen.

Nach Ablauf des Gewinnspiels wird dann geprüft wieviele der durch das Gewinnspiel gewonnenen Follower dem Account weiterhin folgen. Dank RSSfriends ist dies recht einfach nachzuvollziehen und ich werde entsprechende Statistiken ausarbeiten im wöchentlichen Rhythmus über ca. 4-8 Wochen nach Beendigung des Gewinnspiels.

Interessant wird dann auch sein, wie stark sich durch die erhöhte Followerzahl die Zugriffe auf gepostete Links verändern werden.

Twitter ist ein interessantes Tool und noch gibt es viel zu wenig detaillierte Analysen über die Einsatzmöglichkeiten von Twitter. Mit diesem Gewinnspiel lege ich einen Grundstein für zukünftige Analysen durch mich. Über das Ergebnis werde ich dann hier auf diesem Blog berichten.

Je nach Ergebnis der Auswertungen werden dann zur Untermauerung der Analyse weitere Twittergewinnspiele organisiert um dem ganzen eine entsprechende Beweisgrundlage zu schaffen.

Das neue Mega-Keyword für alle SEO’s ist “Behindertenparkplätze”. Wie ich jetzt darauf komme? Nun bei Xing treibt sich seit einiger Zeit ein gewisser Markus L. herum.

Was muß man zu Markus L. wissen?

Nach eigenem Bekunden hat er zwei SEO-Bücher gelesen und nun bietet er auf seiner Webseite natürlich auch SEO, weil er ja jetzt der Profi dafür ist. Welch ein Profi er ist merkt man dann an Fragen wie:

ich habe mich auf http://www.kledy.de registriert, blicke aber nicht was ich da tun kann?

Dabei ist das dann noch eine der harmlosen Fragen. Man merkt also, er hat es richtig drauf. Ich versteh halt auch nicht, wie man etwas anbieten kann als Dienstleistung was man nicht wirklich beherrscht. Wäre ja so als wenn ich mir jetzt alle Folgen der Schwarzwaldklinik anschauen und mich dann als Chirurg selbständig machen würde.

Nun hat er sich damit gebrüstet in den Top10 für “Behindertenparkplätze” zu sein, wobei er da nun auch bereits wieder auf Seite 2 rausgerutscht ist. Wer sucht auch schon nach einem Singlekey wie “Behindertenparkplätze”?

Genau, eigentlich niemand. Laut dem Google Adwords Keyword Tool gibt es 320 Suchabfragen nach dem Singlekeyword “Behindertenparkplätze“. Kein Wunder, wenn man da auch mit einer sehr schwachen Seite entsprechend weit vorne steht.

Und warum sucht niemand nach “Behindertenparkplätze”?

Es gibt zwar mehrere Millionen Behinderte in Deutschland, aber nicht jeder davon hat auch Anspruch auf einen Behindertenparkplatz. Dazu kommt, das es z.B. auf den Parkplätzen von Supermärkten überall Behindertenparkplätze gibt, ebenso in Parkhäusern. Daher braucht man danach nicht wirklich suchen.

Was will uns also dieser Beitrag sagen?

Es kommt nicht nur darauf an, daß man irgendwo vorne steht, es kommt auch darauf, daß es Sinn macht irgendwo zu ranken. Wenn niemand nach einem bestimmten Begriff sucht, dann macht es keinen Sinn darauf zu optimieren. Letztendlich geht es ja bei Suchmaschinenoptimierung darum qualifizierten Traffic auf eine Webseite zu lotsen, woraus sich dann eine entsprechende Konversion ergibt.

Im Fall “Behindertenparkplätze” wäre eine lokale Optimierung auf “Behindertenparkpltz + Ortsname” insgesamt wohl bedeutend ertragreicher in Bezug auf die Besucherzahlen, wenn auch etwas aufwendiger, will man alle Orte in Deutschland abdecken. Allerdings sollte man dann auch über ein Verzeichnis aller in Deutschland vorhandenen Behindertenparkplätze verfügen. Auch daran mangelt es auf der Webseite von “Super-SEO”. Markus L. ;-)

Es muß nicht immer Wordpress sein hab ich mir gedacht und mal zum Test ein Blog auf blogger.com aufgesetzt. Der eindeutige Vorteil von blogger.com ist, daß man sich nicht um ständige Scriptupdates kümmern muß. Ein Nachteil dagegen ist, daß es viel zu wenig themes für blogger.com zur Auswahl gibt. Dennoch hab ich ein einigermaßen passabel aussehendes Theme gefunden und implentiert. Heute kam nun noch die dafür angefertigte Headergrafik dazu.

harz-header

In den nächsten Wochen folgen dann natürlich noch weitere Fotos und sobald wir hier wieder schneefrei sind und die Natur Blüten trägt gehts wieder auf Fototour in den Harz. Dann werden noch viel mehr Fotos folgen.

Bin gespannt wie sich die blogger.com-Software so schlägt. Sie ist ja doch etwas einfacher gestrickt als Wordpress. Denke aber mal, daß blogger.com für einige Dinge durchaus eine sinnvolle Alternative zu Wordpress sein kann und gerade wenn ich an die ständigen Updates denke die dann bei diesem Blog wegfallen.

Beachten sollte man natürlich auch, daß blogger.com zu Google gehört und Google seine Blogsoftware natürlich auch sehr mag. ;-) Das kann unter Umständen durchaus ein Pluspunkt mehr sein im Kampf um ein gutes Ranking in den Serps.

Wenn ich es zeitlich schaffe werde ich hier mal Wordpress und blogger.com ausführlich vergleichen, ansonsten kann ich jedem nur raten sich auch ruhig mal ein Testblog auf blogger.com einzurichten.

Heute bekam ich mal wieder eine SEO-Anfrage von einem Onlineshop. Der Shop enthielt so viele marketingtechnische Fehler, daß ich hier mal einige davon auseinandernehmen möchte, damit andere Shopbetreiber nicht die gleichen Fehler machen. Das ganze geschieht natürlich vollkommen anonym.

Herzlich Willkommen Gast! Möchten Sie sich anmelden? Oder wollen Sie ein Kundenkonto eröffnen?

Diesen Satz hat sicher jeder schon einmal gelesen und sich dabei gefragt: “Was soll der Mist?”. Genau, denn das ist die wohl dämlichste Begrüßung die einem entgegengeworfen werden kann. Als Internetnutzer möchte ich beim Aufsuchen eines Onlineshops mich erst einmal umschauen und dann ggf. etwas kaufen. Mich irgendwo anmelden oder gar ein Kundenkonto anlegen möchte ich aber garantiert nicht als erstes.

Wer diesen Satz noch in seinem Shop stehen hat sollte ihn schnellstens entfernen. Das sind wohl noch einige laut Google.

Aus diesem Satz läßt sich zudem schnell erkennen, daß hier XTCommerce als Shopsystem zum Einsatz kommt.

Der nächste Fehler der in dem Shop gemacht wurde war dann schon etwas ausgefallener. Ich konnte mir als Besucher alle Produkte zwar anschauen, bekam die Preise jedoch erst angezeigt wenn ich mich mit meinen Benutzerdaten zuvor eingeloggt hatte! Mal abgesehen von der juristischen Fragwürdigkeit dieser Vorgehensweise baut man damit gegenüber den potentiellen Kunden eine zusätzliche Hürde auf die nur die wenigsten wohl nehmen werden und sich so eher der Konkurrenz zuwenden. Wenn man das mal auf ein Ladengeschäft ummünzt würde das so aussehen, daß man die Preise im Aldi erst gezeigt bekommt, wenn man sich vorher mit seinem Personalausweis ausgewiesen hat.

Wie gesagt, es geht hier nicht um den Kauf selbst sondern lediglich um die Preisanzeige. Daß ich bestimmte Altersverifikationen einbauen kann bzw. in bestimmten Produktbereichen sogar muß wenn es um den Kauf geht ist das eine, aber doch noch nicht bei der reinen Preisanzeige.

Das nächste was mir auffiel war das Thema Versandkosten. Hierzu sollte ich per Mail (!) den Shopbetreiber anschreiben und nachfragen wie hoch die Versandkosten für mein Wunschprodukt sind. Dies widerspricht nicht nur den geltenden gesetzlichen Vorgaben sondern ist für den potentiellen Kunden mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Die Absprungrate dürfte spätestens jetzt bereits bei 100 % liegen.

Ich hatte dem Shopbetreiber meine Bedenken mitgeteilt und ihm empfohlen sich juristischen Rat für seinen Shop einzuholen bevor er ihn optimieren läßt. Zurück kam eine Abwesenheitsmitteilung mit dem Hinweis auf den Betriebsurlaub des Shops.

Betriebsurlaub im Onlineshop?

Hallo, der Shop ist 24 h rund um die Uhr an jedem Tag erreichbar, da kann man doch nicht einfach so Betriebsurlaub machen! Jetzt stellt man sich das ganze mal in Verbindung mit der Versandkostenanfrage vor. Anstelle meiner Antwort was mich der Versand kosten würde, käme die Mitteilung, daß der Shop noch bis dann und dann Urlaub macht.

Wer einen Onlineshop eröffnet sollte sich klar werden, daß damit das Thema Urlaub gestorben ist bzw. daß man dafür sorgen muß, daß sich jemand während des Urlaubs vernünftig um den Shop kümmert. Man stelle sich vor Amazon schließt seinen Shop mal für zwei Wochen wegen Betriebsferien oder Inventur. Ich denk so mancher Onlineshopbetreiber ist noch nicht im Internet richtig angekommen und will vieles aus dem Offlinebereich einfach 1 zu 1 in die Internetwelt übernehmen. Das geht aber in ca. 100 % der Fälle schief.

Liebe Onlineshopbetreiber bitte versetzt euch bei allem was ihr tut auch mal in eure Kunden. In 99 % aller Fälle seid ihr nicht die einzigen die ein bestimmtes Produkt anbieten. Es gibt immer noch andere Mitbewerber in eurem Segment und wenn ihr erfolgreicher werden wollt als die Mitbewerber, dann müßt ihr einfach besser sein als diese.

Je geringer die Hürden für ihre Shopbesucher sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit daß aus den Besuchern auch zufriedene Kunden werden.

Über Ecato habe ich hier im Blog schon berichtet und daher spar ich mir das jetzt hier.

Ecato hat nun eine API für ihr Script herausgegeben und sucht nun findige Wordpress-Entwickler die ein entsprechendes Plugin entwickeln. Zu gewinnen gibt es auch etwas, nämlich einen DELL XPS ONE 24. Das ist ein All-in-One-PC der in einem 24″ Monitor integriert ist. Das spart also viel Platz im Büro. Das schmucke Gerät hat einen Wert von ca. 1.500 Euro.

Doch nicht nur einen PC kann man gewinnen, sondern man kann mit dem eigenen Plugin auch noch kräftig finanziell absahnen in Form einer Umsatzbeteiligung. Das dürfte wohl den Wettbewerb noch interessanter machen.

Die eingereichten Plugins werden von einer fachkundigen Jury auf Herz und Nieren geprüft und letztendlich wird ein Gewinner durch die Jury ermittelt. Bis zum 17.01.2010 kann man sein Wordpress-Plugin einreichen, eine Woche später erfolgt die Bekanntgabe des Gewinners.

Alles Wichtige zum Wettbewerb kann man auch noch mal bei Ecato nachlesen. Ich bin schon gespannt, was da so bei rauskommt.

Allen Webentwicklern viel Spaß bei dem Wettbewerb!

« Vorherige SeiteNächste Seite »