Am letzten Freitag fand der Leipziger SEO-Stammtisch statt und auch ich war dabei gewesen. Da ich gestern noch ein paar Termine hatte, kommt der Artikel dazu erst jetzt.

Um 18 Uhr sollte es eigentlich losgehen, doch da ich schon früher in Leipzig war, traf ich mich mit Tobias und Gerd schon etwas früher. In der Bar war der Kaffeeautomat kaputt, sodaß wir gleich mit nem Bier anfingen, bevor wir dann nochmal kurz die Location wechselten um doch noch zu einem Cappucino zu kommen.

Nach 18 uhr füllte es sich auch bald recht gut und es kam zu zahlreichen recht interessanten Gesprächen. Nach ca. einer Stunde wußten wir dann auch, daß die beiden jungen Damen und der blonde Jünglich auch dazu gehörten. Bis dahin hatten eisy und seine beiden Mitarbeiterinnen nämlich still und schweigsam etwas abseits gesessen und das ganze beobachtet.

Da ich dieses Mal ein Hotelzimmer genommen hatte, war sogar mit Wasserbetten ausgestattet, konnte ich auch was alkoholisches zu mir nehmen. Die Cocktailkarte fand ich aber für meine Gewohnheiten etwas spärlich, weshalb ich dann doch beim Radeberger blieb.

Der ganze Abend war sehr angenehm, das Büfett war sehr lecker und die Zeit verging recht schnell. Gegen dreiviertel zwei hab ich mich dann verabschiedet, einige hartgesottene sind wohl aber noch bedeutend länger unterwegs gewesen.

Ich werde auch das nächste Mal wieder mit von der Partie sein und mal schauen, vielleicht stell ich hier in Magdeburg auch nochmal einen Stammtisch auf die Beine.

Wer übrigens ein paar Eindrücke gewinnen möchte, der kann sich hier die Fotos dazu anschauen.

Im letzten Beitrag habe ich beschrieben, wie man sich den Firefox auch marketingtechnisch zu Nutze machen kann. Heute nun möchte ich mich diesbezüglich dem Thema Wordpress widmen.

Wordpress ist eine Blogsoftware die ebenfalls Open Source ist. Dadurch hat praktisch jeder die Möglichkeit an Wordpress mitzuarbeiten sowie neue Themes und Plugins für Wordpress zu entwickeln. Somit ergeben sich dadurch auch Möglichkeiten dies seotechnisch auszunutzen.

Wordpress Plugins:

Wordpress Plugins dienen dazu in die Wordpress-Software bestimmte Funktionen zu integrieren die standardmäßig in Wordpress nicht enthalten sind bzw. bestimmte enthaltene Funktionen zu deaktivieren oder zu modifizieren. Inzwischen gibt es fast nichts wofür es kein Wordpress-Plugin gibt und doch kommen regelmäßig neue Plugins dazu.

Hier gilt es anzusetzen und nach Möglichkeit ein Plugin zu entwickeln, das es in dieser Form bis dato nicht und dennoch von vielen Wordpress-Nutzern benötigt wird. Sicherlich erfordert die Suche danach vorab etwas Geduld und Phantasie, doch hat man so eine Nische gefunden und ein entsprechendes Plugin entworfen, wird sich dies sicher rechtschnell rumsprechen. Blogger berichten nämlich gerne über solche Plugins und dadurch hat man dann die Möglichkeit auch entsprechende Links für seine abzubekommen. Letzteres wirkt sich dann natürlich wieder positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen aus, denn letztendlich sind dies alles freiwillige Links und das wird Google auch entsprechend erkennen und positiv bewerten.

Wordpress Themes:

Themes für Wordpress gibt es wie Sand am Meer, doch wenn man mal etwas bestimmtes sucht findet man es häufig trotzdem nicht. Somit wird es auch immer wieder weitere neue wordpress-Themes geben. Fast jeder Webdesigner macht es, nämlich im Footer seines Themes Links zu seiner Webseite einbauen. Viele Theme-Nutzer entfernen diese Links zwar, doch nicht alle und so hat man dadurch die Möglichkeit sich über gute ins Netz gestellte Themes neue Links zu beschaffen. Es kann sich daher also lohnen einige Wordpress-Themes zu entwickeln udn kostenlos zum Download anzubieten. Verschiedene Webseiten haben sich auch auf die Vorstellung solcher Themes spezialisiert, wodurch man weitere Links von diesen Seiten erhält und außerdem auch den Bekanntheitsgrad seines Themes weiter erhöht. Es macht auch Sinn das Theme in mehreren Sprachen anzubieten, da manche dieser Seiten z.B. nur deutschpsrachige Themes vorstellen.

Fazit: Wordpress eignet sich sehr gut zur Linkbeschaffung, auch wenn man etwas Arbeit und/oder Geld vorab investieren muß.

Jeder kennt Programme wie Firefox oder Open Office. Doch wie kann man solche Open Source-Programme marketingtechnisch ausnutzen und geht das überhaupt?

Das erste Beispiel welches ich hier beschreiben möchte beruht auf dem Browser Firefox.

Der Firefox ist ein Browser der als OpenSource-Programm erschienen ist, sein Code ist also frei verfügbar. Dadurch wird es erleichtert Themes, Plugins und Toolbars für den Browser zu programmieren. Das haben inzwischen auch einige größere Unternehmen erkannt und machen sich so etwas zunutze.

Beispiel ebay: Das bekannte Auktionshaus hat für den Firefox eine Sidebar programmiert in der man seine Auktionen die man auf beobachtet gesetzt hat mitverfolgen kann. Zudem wird zwanzig Minuten vor Auktionsende ein Popup eingeblendet, daß auf das jeweilige Auktionsende hinweist. Zudem kann man direkt über diese Sidebar auch bei ebay suchen, spart sich also zuvor das aufrufen der Seite ebay.de

Eine komfortable Sache also, die ebay sich mit dieser Sidebar ausgedacht hat. Der Erfolg gibt ebay auch Recht, denn so eine Sidebar erfüllt mehrere Zwecke auf einmal:

Kundenbindung - ebay-Nutzer werden durch diese Sidebar stärker an die Plattform gebunden, da sie im Browser entweder ständig an der Seite aktiviert ist oder zumindest durch ein Logo in der oberen Menüleiste immer auf sich aufmerksam macht. Der Nutzer wird also immer wieder an ebay erinnert, was sich positiv auf das Nutzungsverhalten auswirken kann.

Kundengewinnung - Jemand der sich, auch das ist möglich, eine Firefox-Version mit integrierter ebay-Sidebar runterlädt und installiert wird so schnell mit dem Unternehmen ebay vertraut gemacht und kann somit unter Umständen als Neukunde gewonnen werden. Wenn der Neukunde dann durch Nutzung der Sidebar schnell das findet wonach er sucht und das dann unter Umständen auch noch recht günstig dort erwerben kann, wird auch er schnell an das Unternehmen gebunden.

Es kann sich aber auch für kleinere Onlineshops lohnen, diesem Beispiel zu folgen. Wenn man seinen Kunden eine Toolbar anbietet durch sie z.B. via Ticker über neue Produkte oder Sonderangebote informiert werden, kann man auf diesem Wege die Kundenbindung verstärken. So kann man auf einfache Weise neue Stammkunden gewinnen. Für die Vermarktung so einer Toolbar bieten sich verschiedene Wege an und hier sollte man dann schauen welche Möglichkeiten da im Einzelfall wirklich optimal wären. Darauf werde ich in einem separaten Artikel noch einmal eingehen.

Je nachdem in welcher Branche man tätig ist, kann es sich auch lohnen ein Theme für Firefox zu entworfen und kostenlos zum Download anzubieten. dies ist z.B. eine Möglichkeit für Webdesigner und Grafiker auf sich aufmerksam zu machen. Ist das Theme ansprechend wird es sich schnell rumsprechen und auch in Blogs usw. Erwähnung finden. Dies ist dann häufig auch mit einem Link auf die Webseite des Themeerstellers verbunden, was sich auch positiv für die Webseite des Themerstellers auswirken kann. Ähnlich funktioniert dies auch mit sinnvollen Plugins, vielleicht auch mit einem das ein gewisses Problem was der eine oder andere Nutzer hat beseitigt. Hier können sich dann Programmierer entsprechend mit einem solchen Plugin einen besseren Bekanntheitsgrad verschaffen.

Eigentlich dachte ich ja, so langsam dürfte jeder wissen, auf was man da achten sollte und was unwichtig ist, doch tagtäglich bekommt man z.B. in der Webtest-Gruppe bei Xing seiten vorgestellt, wo man nur mit dem Kopf schütteln kann, wenn man einen Blick in den Head-Bereich des Quelltextes wirft.

Mit diesem Beitrag möchte ich also ein paar grundlegende Dinge erklären, die wohl den meisten meiner Stammleser eigentlich bekannt sein dürfte, zumindest hoffe ich das doch.

Der Title-Tag:

Der Title-Tag ist ein wichtiges Attribut, zumindest aus Suchmaschinenoptimierersicht. Er sagt dem Besucher der Seite und auch den Suchmaschinen um was es auf der gerade besuchten (Unter-)Seite eigentlich geht. Der Title-Tag wird von den Suchmaschinen ausgelesen und fließt zu einem gewissen Teil mit in das Ranking in den Serps ein. Er sollte auf jeder Unterseite individuell gestaltet sein und Auskunft darüber geben, was man auf dieser Unterseite findet. Reine Keywordaufzählungen sollte man allerdings unterlassen.

Die Description:

Die Description ist auch ein sehr wichtiges Attribut. Sie sollte ebenso wie der Title-Tag für jede Unterseite individuell erstellt werden und Auskunft darüber geben, was man auf dieser Seite findet. Im Gegensatz zum Title-Tag kann sie auch etwas ausführlicher sein. Die Description wird von den Suchmaschinen, sofern sie vernpnftig ausgefüllt ist, auch als Snippet verwendet und in den Serps angezeigt. Dieser Snippet kann mit darüber entscheiden, ob ie Suchmaschinennutzer auf das jeweilige Suchergebnis klicken. Daher sollte man sehr sorgfältig bei der Erstellung der Description sein.

Die Keywords:

Früher war es recht einfach in den Suchmaschinen vorne zu stehen, man mußte nur genügend Begriffe in den Metag-Tag Keywords packen und schon hielten die Suchmaschinen die jeweilige Seite für wichtig bei dem Begriff. Diese Seiten sind lange vorbei und heutzutage ignorieren die meisten Suchmaschinen diesen Meta-Tag völlig. Wer ihn trotzdem nutzen möchte, der sollte nicht mehr als 5-10 sinnvolle Keywords dort reinpacken, alles andere wirkt spammig.

revisit-after:

Der revisit-after-Tag ist einer dieser Tags die nun wirklich niemand braucht. Keine der großen Suchmaschinen interessiert sich dafür, ob man dort 1 day oder 30 day oder was auch immer reinschreibt. Dem Suchmaschinenrobot dürfte da wohl nur ein kleines schmunzeln zu entlocken sein, aber das wars denn auch schon. Das kann man sich also völlig sparen.

language:

Der language-Tag kann durchaus wichtig sein, nämlich dann wenn man eine mehrsprachige Seite. Damit kann man dem Suchmaschinenrobot klar, welche Sprache die jeweilige Unterseite hat und so kann er sie entsprechend einordnen.

Author:

Dinge wie der Author-Tag sind unwichtig. Sie haben für die Suchmaschinen keine wirkliche Bedeutung und so kann man auf diesen Tag aus SEO-Sicht verzichten.

Soweit von mir eine kurze Zusammenfassung zum Thema Meta-Tags. Vielleicht schaut ja mal der eine oder andere nun in den Quelltext seiner Seite rein um zu prüfen was bei ihm dort drin steht.

Bereits hier hatte ich über den Open-Soruce-Tag geschrieben und nun rückt derTermin (11.10.2008) immer näher. Auch wenn ich derzeit auch so schon gut ausgelastet bin werde ich dennoch dort einen Vortrag halten über Open Source Software aus Marketingsicht. Der Vortrag wird vsl. um 16.30 Uhr beginnen.

Wer mehr über den Magdeburger Open Source Tag erfahren möchte, der findet die Informationen auf dieser Webseite. Das Programm findet man hier zum nachlesen, auch wenn es noch nicht ganz komplett ist.

Ich bin gespannt, wieviel Besucher zu der Veranstaltung kommen und vielleicht findet sich dort unter den Zuhörern auch der eine oder andere Lesen dieses Blogs.

Ich hab mich übrigens dazu entschlossen dieses Projekt auch finanziell als Sponsor zu unterstützen. Solche Dinge unterstütze ich gerne, da ich das schon als sinnvoll erachte, daß Open Source gefördert wird.

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