Postbank schafft kostenloses Girokonto weitestgehend ab

Nun ist es auch bei der Postbank soweit, das kostenlose Girokonto wird abgeschafft. Ausnahmen gibt es nur noch für Personen unter 26 Jahre und für Leute mit einem monatlichen Gehaltseingang von über 3.000 €. Der Rest wird in Zukunft für sein Girokonto in die Tasche greifen müssen. Die monatlichen Gebühren für das Girokonto liegen je nach Kontomodell zwischen 1,90 € und 9,90 €.

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Den Kunden bleiben nur zwei Möglichkeiten: entweder zähneknirschend die neuen Gebühren in Kauf nehmen oder das Girokonto wechseln. Trotz der Niedrigzinsphase gibt es immer noch zahlreiche Girokonto diverser Onlinebanken bei denen keine Grundgebühr zu zahlen ist. Im Vergleich zu den neuen Kontomodellen der Postbank lassen sich so also zwischen 23 € und 98 € im Jahr sparen.

Die Gründe für die Preisanpassung liegen übrigens laut Postbank in der Niedrigzinspolitik der EZB. Dadurch generiert die Postbank weniger Erträge und sucht daher nach anderen Wegen um Gewinne zu machen. Gebühren für Girokonten sind daher für die Postbank eine Möglichkeit die Gewinne zu erhöhen. Es dürfte jedoch auch bei der Postbank jedem klar sein, daß dies auch dazu führen wird, daß einige Kunden die Bank wechseln werden.

1822direktEin Girokontowechsel ist auch heutzutage kein großer Aufwand mehr. Immer mehr Banken bieten auch die Möglichkeit per Videoanruf die Verifizierung vorzunehmen und somit den Weg zum Postamt zwecks Postident sich zu ersparen. Selbst die Information diverser Unternehmen, die vom eigenen Girokonto abbuchen, wird häufig von den Banken übernommen oder zumindest durch diverse Serviceangebote stark vereinfacht. Also kein Grund einen Girokontowechsel auf die lange Bank zu schieben, wenn man auf diese Art und Weise einiges an Geld sparen kann.

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