KFZ-Versicherung vergleichen und sparen beim Wechsel

Immer zum Jahresende hin beginnen die KFZ-Versicherungen mit der großen Werbeaktion, denn dann endet zum Jahresende für die meisten Autofahrer die Laufzeit ihres Versicherungsvertrages. Allerdings verschiebt sich das immer mehr, denn seit einiger Zeit gehen Versicherungen dazu über bei Neuverträgen diese nicht mehr unterjährig bis zum Ende des laufenden Jahres auszustellen, sondern stattdessen den Vertrag auch auf 12 Monate festzulegen. In den nächsten Jahren wird es dadurch also immer mehr dazu kommen, daß die große Wechselwelle am Jahresende ausbleibt und die Leute über das Jahr verteilt ihre KFZ-Versicherungsverträge wechseln können, weil dann der 12-Monate-Vertragszeitraum endet. Bei meinem aktuellen Auto ist das jetzt bereits so. Aber noch ist der 31.12. der Stichtag für viele Autofahrer in Deutschland, wenn es um ihre KFZ-Versicherung geht.

Geld sparen lässt sich häufig durch einen Wechsel des Versicherungsunternehmens, doch die vielfach angepriesenen mehreren hundert Euro sind da nur in den allerseltensten Fällen rauszuholen. Ersparnisse im mittleren zweistelligen Eurobereich dürften da eher die Regel sein, doch sind auch solche Beträge nicht zu verachten.

Welche Faktoren beeinflussen die Versicherungsprämie der KFZ-Versicherung?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die auf die Höhe der Versicherungsprämie Einfluss nehmen. Manche kann man beeinflussen, andere nicht. So hat man auf die Typklasse des Fahrzeugs und die Regionalklasse des Zulassungsortes keinen wirklichen Einfluss, höchstens man achtet bereits vor dem Autokauf darauf ein Fahrzeug mit niedriger Typklasseneinstufung zu kaufen.

Doch es gibt auch Faktoren, die man direkt beeinflussen kann. So kann eine Jahreskarte für den ÖPNV ebenso beitragsmindernd wirken wie der Besitz einer Bahncard. Wer eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzt, zahlt ebenso weniger wie Autobesitzer, die ihr Auto regelmäßig in einer abschließbaren Garage abstellen. Rabatte gibt es auch für Leute, die im öffentlichen Dienst tätig sind, egal ob als Arbeiter, Angestellte oder Beamte. Und auch Wenigfahrer werden mit niedrigeren Prämien belohnt. Wer zudem seine Versicherungsprämie einmal jährlich bezahlt, zahlt auch einige Prozent weniger als bei vierteljährlicher oder monatlicher Zahlweise.

Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko?

Um die Haftpflichtversicherung kommt ein Autofahrer nicht herum, denn die ist Pflicht wenn das Auto am öffentlichen Verkehr teilnehmen soll. Darüber werden alle Schäden abgedeckt die man selbst mit seinem Auto anderen schuldhaft zufügt. Je länger man schadenfrei fährt, desto mehr sinken die Jahresbeiträge.

Keine Pflicht sind Teilkasko- und Vollkaskoversicherung. Letztere beinhaltet automatisch auch die Teilkaskoversicherung. Lediglich bei geleasten Fahrzeugen kann es sein, daß der Leasinggeber auf den Abschluss einer Vollkaskoversicherung besteht.

Die Teilkaskoversicherung deckt Schäden am eigenen Fahrzeug ab, die nicht durch Dritte ersetzt werden, z.B. Wildschäden, Glasschäden, Hagelschäden u.ä. Die Vollkaskoversicherung deckt zusätzlich auch noch sämtliche sonstigen Reparaturschäden ab, wenn man selbst einen Schaden am eigenen Fahrzeug verursacht hat.

In der Regel wird empfohlen eine Vollkaskoversicherung für Fahrzeuge bis zu 5 Jahre Fahrzeugalter abzuschließen. Darüber hinaus schließen die meisten nur noch eine Teilkaskoversicherung ab.

Letzten Endes muß aber jeder selbst entscheiden welcher Versicherungsschutz ihm sein Auto wert ist.

Wer jetzt noch die Autoversicherung wechseln möchte, sollte sich beeilen. Die Kündigung des Altvertrages, sofern dieser zum Jahresende ausläuft, muß dann bis zum 30.11. beim bisherigen Versicherer vorliegen. Der Neuabschluß kann aber auch erst danach erfolgen.

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