Yomo Girokonto im Test

Das kürzlich vorgestellte Girokonto von Yomo ist nun in der Betaphase und als einer der ersten konnte ich es testen.

Wie bereits vorab bekannt, wird das Konto ausschließlich via Smartphone verwaltet und das betrifft auch die Kontoeröffnung. Da die Legitimation via Videochat erfolgt, sollte man sich zu dieser Zeit am besten in einem stabilen WLAN befinden oder eine sehr gute LTE-Anbindung haben.

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Kontoeröffnung des Yomo Girokontos mittels App

Ähnlich wie die Webseite, wirkt auch die App mit ihren Farbverläufen recht bunt. Ist sicher Ansichtssache ob man das so mag oder nicht.

Die Kontoeröffnung verläuft recht einfach mittels der App.

Nur beim Startbildschirm wird klar, daß die Sparkassengruppe hinter Yomo steckt. Danach bekommt man davon erstmal nicht mehr viel mit. Das bekannte Sparkassen-S sucht man vergebens.

Zuerst wird man nach seiner Mobilfunknummer gefragt, denn das Konto wird direkt damit verknüpft.

Yomo GirokontoYomo Girokonto

Als nächstes werden das Passwort für den Login in die App und die Pin festgelegt. Letztere benötigt man für Überweisungen und ähnliche Dinge innerhalb der App. Diese Pin ist NICHT für die Girocard gedacht! Dafür bekommt man eine separate App zugeschickt.

Yomo GirokontoYomo Girokonto

Danach kommt die Abfrage der persönlichen Daten wie Name, Anschrift und Geburtsdatum usw. Und dann kommt die obligatorische Schufabfrage. Allerdings ist bei meinem Beta-Testkonto bisher keine Abfrage der Schufa erfolgt und auch kein Eintrag. Ob alle teilnehmenden Sparkassen etwas an die Schufa melden, bleibt also offen.

Yomo GirokontoYomo Girokonto

Danach wird es interessant, denn jetzt muß man auswählen bei welcher Sparkasse das Yomo-Konto eröffnet werden soll. Man kann sich für eine von aktuell zehn Sparkassen entscheiden. Es gibt auch jeweils einen Link zum jeweils gültigen Preisverzeichnis, sodaß man vorher noch die einzelnen Sparkassen und ihre Konditionen miteinander vergleichen kann.

Als nächstes folgt die Verifizierung mittels Videoident. Man sollte auf jeden Fall eine stabile Internetanbindung haben und seinen Personalausweis bereithalten.

Yomo GirokontoYomo Girokonto

Das Prozedere dauert so ca. 5-10 Minuten. Dann bekommt man noch eine TAN als SMS zugeschickt und muß damit die Richtigkeit aller Angaben am Ende bestätigen. Wenige Minuten später ist das Konto dann eröffnet.

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Yomo Girokonto

Das Yomo-Girokonto im Test

Die App ist ansonsten recht simpel aufgebaut. Nachdem Login sieht man seinen aktuellen Kontostand und die Buchungsvorgänge. Unten ist das Yomo-Symbol. Wenn man da drauf klickt geht ein Bereich mit vier Logos auf: Feedback, Service, Einstellungen, Geld senden.

Feedback enthält die Möglichkeit direktes Feedback zur App zu geben. Service enthält so etwas wie eine FAQ. Einstellungen ermöglicht es die Girocard zu aktivieren oder deaktivieren und die Yomo-Pin zu ändern. Geld senden erklärt sich von selbst.

Was (bisher) nicht geht ist die Anlage von Daueraufträgen. Ob das noch kommt, was sicher sinnvoll wäre, weiß ich nicht. Auch Terminüberweisungen sind aktuell nicht möglich.

Testüberweisung zugunsten wie auch zulasten des Yomo-Kontos wurden recht fix bearbeitet. Das verläuft sehr reibungslos.

Die zum Konto gehörende Girocard soll binnen weniger Tage hier sein. Sie ist mit der neuen Girocard kontaktlos ausgestattet und einem Maestro-Cobranding. Maestro funktioniert aber nur gesteckt, Paypass wurde nicht implementiert.

Ob sich Yomo gegen N26 und Fidor behaupten kann, wird sich zeigen. Dazu kann man jetzt noch keine Aussage treffen.

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