Gebührenerhöhungen bei der Volksbank Dortmund

Und wieder dreht eine Filialbank an der Gebührenschraube. Dieses Mal ist es die Volksbank Dortmund, die zum 01.10.2017 kräftig die Gebühren für ihre 40.000 Bestandskunden erhöht. Für Neukunden gelten die neuen Gebührensätze bereits, aber wie viele Neukunden wird man mit solchen Preisen noch für sich gewinnen können?

Die Volksbank Dortmund gibt zwar an, daß dies die erste Gebührenerhöhung seit 12 Jahren sei, dafür hat die es aber auch in sich.

Das Komfort-Konto kostet in Zukunft 7,95 € im Monat, anstelle bisher 5,00 € im Monat. Für die Girocard werden 6 € pro Jahr fällig.

Das Klassik-Konto wird in Zukunft mit 2,95 € im Monat bepreist, dafür wird jede Onlinebuchung mit 20 Cent berechnet, jede beleghafte Buchung gar mit 1 €. Für ausgeführte Daueraufträge werden gar 45 Cent berechnet. Die Girocard kostet beim Klassik-Konto der Volksbank Dortmund in Zukunft 12 € im Jahr.

Für Schüler, Studenten und Auszubildende bis 27 Jahren bleibt das Girokonto weiterhin gebührenfrei. Der Rest der Kunden der Volksbank Dortmund darf aber recht tief in die Tasche greifen.

Alternativen zum Girokonto der Volksbank Dortmund

Auch hier gilt: es gibt Alternativen. Wem das Girokonto der Volksbank Dortmund zu teuer ist, der kann immer noch viel Geld sparen. Wer das Komfort-Konto der Volksbank Dortmund nutzt, kann bei einem Wechsel des Girokontos bis zu 101,40 € sparen pro Jahr.

Santander BannerZahlreiche Direktbanken bieten auch heutzutage immer noch kostenlose Girokonten an. Dort sind auch die benötigten Karten in der Regel kostenlos inklusive. Häufig gibt es zudem auch noch zusätzliche Leistungen wie eine kostenlose Kreditkarte. Wer unbedingt eien Filiale vor Ort benötigt, sollte sich das kostenlose Girokonto der Commerzbank etwas näher anschauen, das im Girokontorechner (siehe unten) auch zu finden ist. Auf jeden Fall ist auch 2017 noch immer niemand gezwungen hohe Gebühren für sein Girokonto zu bezahlen.

Girokontowechsel leicht gemacht

Der Wechsel der Bankverbindung ist übrigens so einfach wie nie zuvor. Die Banken sind verpflichtet sich abzustimmen und entsprechende Daueraufträge usw. zu übertragen und die entsprechenden Firmen zu informieren. Das geschieht in der Regel durch verschiedene Tools mit denen man selbst festlegen kann was und wann und wie übertragen werden soll. Die neue Bank kümmert sich dann um alles und schließt auch das Konto bei der bisherigen Bank. Viel Aufwand ist so ein Wechsel des Girokontos also längst nicht mehr und die Ersparnis im dreistelligen Eurobereich dürfte für viele wohl ein zwingendes Argument sein ihr Girokonto bei der Volksbank Dortmund zu kündigen.

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