Haspa: Depotgebühren steigen um 30 %

Post bekommen derzeit rund 100.000 Kunden der Hamburger Sparkasse (Haspa). Darin findet sich der Hinweis auf eine Gebührenerhöhung beim Haspa Wertpapierdepot. Die Gebühr berechnet sich vom Bestandswert des Depots und betrug bisher 0,15 %. In Zukunft werden aber 0,195 % fällig. Was auf den ersten Blick gar nicht viel erscheint, sieht dann doch schon etwas anders wenn man mal den Taschenrechner zückt.

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Ein Depot mit einem Bestand von 50.000 € kostete bisher 75 €. In Zukunft werden 97,50 € dafür fällig. Je größer der Wertpapierbestand, desto höher also der Gebührenbetrag. Wer ein leeres Depot,also ohne jeglichen Wertpapierbestand bei der Haspa hat, zahlte bisher gar nichts. Für dieses Depot werden nun zukünftig 10 € fällig.

Da kann man sich schon fragen ob ein Wechsel der depotführenden Bank nicht sinnvoll erscheint. Die meisten Wertpapiergeschäfte werden heutzutage eh online erledigt, sodaß ein Depot nicht zwingend bei einer Filialbank geführt werden muß. Bei Onlinebanken fallen in der Regel keine Depotgebühren an, lediglich Wertpapierumsätze werden natürlich in Rechnung gestellt. Das ist aber bei Filialbanken natürlich ebenso der Fall.

Manch Onlinebank versüßt den Depotwechsel zudem noch mit Bonusgutschriften, die abhängig vom Wert der übertragenen Wertpapiere sind. Häufig gibt es außerdem Rabatte (bis zu 100 %) auf den Ausgabeaufschlag beim Kauf von Fondsanteilen oder andere Sonderaktionen bei denen sich der eine oder andere Euro zusätzlich sparen lässt.

Bleibt abzuwarten wie viele Kunden der Haspa nun zumindest mit ihrem Depot den Rücken kehren. Die Einsparungen für die Kunden dürften so niedrig nicht sein.

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