Neuigkeiten von Revolut: Bitcoins, Visacard, Maestro

Revolut hatte ich hier und hier bereits vorgestellt.

Das britische Fintech entwickelt sein Konto- und Kartenprodukt immer weiter und ergänzt es um neue Funktionen.

Einführung von Visa-Card

Gestartet war Revolut mit einer Mastercard. Nun gibt es auch eine Visa-Card. Zur Zeit ist die Herausgabe der Visa-Cards zwar noch für einen geschlossenen Kreis von Leuten, aber als virtuelle Karte erhalten schon jetzt alle eine Visa-Card. Die physische Revolut Visa-Card wird auch bald für alle erhältlich sein. Die Konditionen sind dabei die gleichen wie für die Revolut Mastercard. Wer möchte kann sich natürlich beide Karten bestellen, da es immer wieder vorkommt, wenn auch selten, daß einzelne Akzeptanzstellen nur eine der beiden Karten akzeptieren. Somit hätte man dann immer die richtige Karte dabei. Nebenbei bleibt anzumerken, daß Mastercard zumeist aber die geringfügig besseren Umrechnungskurse hat. Wer damit aber nur seinen Burger bezahlen will, wird wohl keine signifikanten Unterschiede feststellen. Bei größeren Beträgen könnte das anders aussehen. Mit der Wahlmöglichkeit zwischen Visa und Mastercard bietet Revolut dann ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal unter den Fintechs.

Geplante Einführung einer Maestro-Karte

Auf Twitter wurde es noch einmal bestätigt: in Kürze wird Revolut auch eine Maestrocard mit NFC-Funktion rausbringen. Damit wären dann die wichtigsten Karten gesammelt bei einem Anbieter verfügbar und Revolut wäre DAS ideale Angebot für all jene, die viel auch im Ausland unterwegs sind. Länder wie die Niederlande setzen seit Jahren auf Maestro, dort sind Visa und Mastercard-Akzeptanzstellen weniger verbreitet. Auch hierzulande gibt es noch zahlreiche Akzeptanzstellen wo man zwar mit Maestro oder V-Pay zahlen kann, aber nicht mit Visa und Mastercard. Damit gäbe es neben der N26 Maestro dann eine weitere Maestrokarte in Deutschland, die NFC unterstützt.

Bitcoins kaufen bei Revolut

Ebenfalls möglich ist es seit kurzen direkt in der Revolut-App auch Bitcoins zu kaufen. Die aktuell gültigen Kurse, die sich sekündlich ändern, werden direkt in der App angezeigt. Weitere Kryptowährungen sollen wohl noch folgen.

Revolut bald mit Banklizenz

Zudem hat Revolut eine eigene Banklizenz beantragt. Sobald diese erteilt ist, stehen dem Unternehmen noch mehr Möglichkeiten offen. Dann dürfte es wohl auch bald eigene länderbezogene IBAN geben, also nicht nur die jetzigen GB-IBAN.

Mit den neuen Features hat Revolut gute Chancen zum Marktführer der Fintechs auch hier in Deutschland zu werden. Aber auch die etablierten Banken müssen nun noch mehr aufpassen, daß sie nicht den Anschluss verlieren.

2 Antworten auf „Neuigkeiten von Revolut: Bitcoins, Visacard, Maestro“

  1. Du solltest noch ergänzen, dass der Krypto-Kauf nur für Premium-Kunden zur Verfügung steht. Ich war da als „Normalo“ sehr enttäuscht.
    Und statt einen mit Features zu überwältigen sollte mal eine deutsche Lokalization der App durchgeführt werden, auch optisch ist die App wenig hübsch. Das ist imho dringender nötig als manch anderes.

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