Mein persönliches Zahlkartenportfolio

Immer wieder werde ich gefragt, welche ich Karten ich empfehlen kann oder gar selbst nutze. Nun ist jeder Mensch anders, hat andere Prioritäten, aber vielleicht hilft meine Auflistung dem einen oder anderen Ordnung in sein persönliches Zahlkartenportfolio zu bringen.

Grundsätzlich gibt es zwei Einsatzszenarien für mich zu beachten: innerhalb und außerhalb der Eurozone. Das ist wichtig wegen den Fremdwährungsgebühren, die viele Karten bei Nutzung außerhalb der Eurozone berechnen. Diese Gebühren kann man aber umgehen.

Karteneinsatz innerhalb der Eurozone

  • Payback American Express Card
  • Wo auch immer es geht, setze ich diese Karte ein. In den letzten Jahren ist die allgemeine Akzeptanz von American Express in Deutschland immer besser geworden. Bei Onlineeinkäufen zahle ich grundsätzlich via Paypal und habe auch dort die Amex hinterlegt. Bei 0,5 % Cashback in Paybackpunkten kann schon einiges im Jahr zusammenkommen, was man sich auf diese Weise wiederholen kann. Da die Karte dauerhaft kostenlos ist, rentiert sie sich für mich auf jeden Fall.

  • Barclaycard Visa Gold
  • Überall dort wo American Express nicht genommen wird, kommt meine Barclaycard Visa Gold zum Einsatz. Das ist aber immer seltener der Fall, Lidl und Kaufland sind da bei den großen Ketten noch die Ausnahmen, die keine Amex akzeptieren und wo ich dann die VisaCard zücke. Ansonsten noch in Restaurants oder kleineren Geschäften, da geht Amex häufig auch nicht.

  • Fidor Smart Mastercard
  • Dreimal monatlich kommt auch die Mastercard meines Fidor Smart Girokontos zum Einsatz, damit ich den NoCash-Bonus (2 €) bekomme. Ansonsten kommt die Karte nur zum Einsatz wenn irgendwo keine Mastercard aber Maestro akzeptiert wird.

  • 1822Mobile Girocard
  • Noch seltener wird die Girocard von 1822Mobile benötigt. Nur für den sehr seltenen Fall, daß ich ausschließlich mit Girocard bezahlen kann, liegt die Karte bei mir bereit. In Westdeutschland kommt sowas wohl häufiger vor als hier in Ostdeutschland. Daher ist das sozusagen die allerletze Reserve in meinem Kartenportfolio.

    Karteneinsatz außerhalb der Eurozone

  • Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold
  • Nachdem Fidor Fremdwährungsgebühren einführte, habe ich mir für diese Zwecke die Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold zugelegt, die inzwischen auch NFC beherrscht und ein eigenes Kreditlimit hat, daß man auch „trainieren“ kann, sodaß es mit steigender Nutzungsdauer auch wächst. Da bei Bargeldbezug hohe Zinsen fällig werden würden, wird die Karte nur für bargeldlose Zahlungen eingesetzt. Zum seltenen Bargeldbezug außerhalb der Eurozone greife ich dann eher auf Revolut zurück.

  • Revolut Mastercard und VisaCard
  • Als Reserve fürs Ausland habe ich die Mastercard sowie die VisaCard von Revolut. Auch diese Karten berechnen außerhalb der Eurozone keine Fremdwährungsgebühren und sind somit ideal für derartige Einsätze.

    Mit diesem Portfolio bin ich für alle Eventualitäten gerüstet. Demnächst wird bei Revolut noch die Maestro hinzukommen, die in Kürze dort verfügbar sein soll. Das wird es dann gewesen und damit bin ich für die Zukunft perfekt ausgestattet.

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