Fidor Smartcard ab 07.03.2018 mit Fremdwährungsgebühr

Die Fidor Smartcard war bisher meine 1. Wahl wenn es um bezahlen mittels Karte in Ländern außerhalb der Eurozone ging. Der Grund dafür war einfach: es wurden keine Fremdwährungsgebühren berechnet. Nun kam gestern ein Newsletter der Fidor Bank mit der Mitteilung, daß ab 07.03.2018 Fremdwährungsgebühren in Höhe von 1,5 % beim Karteneinsatz außerhalb der Eurozone anfallen.

Damit fällt ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Karte weg. Außer dem Gehaltsbonus und dem No Cash-Bonus gibt es dann immer weniger Vorteile der Fidor Smartcard in Verbindung mit dem Fidor Smart Girokonto.

Welche Alternativen gibt es zur Fidor Smartcard?

Diese Frage stellen sich jetzt bestimmt mehrere Nutzer. Die Zahl der Kreditkarten ohne Fremdwährungsgebühr ist nicht unbedingt groß, einige wenige gibt es aber dennoch.

N26 Mastercard

120x76Das kostenlose Girokonto von N26 beinhaltet eine Mastercard bei der bei Kartenzahlung keine Fremdwährungsgebühren anfallen. Wer damit außerhalb der Eurozone Bargeld abhebt, dem werden allerdings 1,7 % Fremdwährungsgebühren berechnet.

Advanzia Mastercard

Advanzia Mastercard GoldEine weitere Alternative ist die Mastercard der Advanzia Bank. Diese Karte ist kontounabhängig, hat also ein eigenes Kreditlimit, das sich selbständig anpasst. Nachteil dieser Karte: man muß die monatliche Rechnung selbständig überweisen, der Betrag wird nicht automatisch eingezogen. Ein weiterer Nachteil sind exorbitante hohe Zinsen bei Bargeldbezug (über 22 % p.a.). Bargeld sollte man mit dieser Karte also definitiv nicht abheben! Ein Vorteil der Karte ist aber das kostenlos enthaltene Versicherungspaket. Wer mit den beiden Schwachpunkten der Karte keine Probleme hat, der kann hier entspannt zugreifen.

Revolut Mastercard

Eine weitere Alternative stellt die Mastercard von Revolut dar. Die Karte ist komplett kostenlos, hat keine Fremdwährungsgebühren und bietet zusätzliche Möglichkeiten Währungen zu tauschen. Für was man sich letztlich entscheidet, muß jeder selbst wissen. Ich selbst werde erstmal auf die Revolut Mastercard setzen.

Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit in den sauren Apfel zu beißen und die 1,5 % Fremdwährungsgebühren einfach zu bezahlen, wenn man die Karte weiterhin auch außerhalb der Eurozone nutzt. Allerdings sind gerade Fremdwährungsgebühren etwas für das man keinen direkten Gegenwert bekommt. Von daher sollte man sich schon überlegen ob man sich diese Gebühren nicht lieber spart. Das sollte man aber auch davon abhängig machen wie oft man selbst eigentlich in die Gelegenheit außerhalb der Eurozone etwas mit Karte zu bezahlen.