Deutsche sind Aktienmuffel

Die Zinsen für Tages- und Festgelder sind seit Jahren auf einem historischen Tiefststand, zum großen Teil sogar unterhalb der Inflationsrate. Dennoch sind die Deutschen echte Aktienmuffel. Sie bekommen lieber fast gar keine Zinsen als das sie ihr Geld der Börse anvertrauen.

Lediglich 11 % der Deutschen investieren ihr Geld an der Börse, ein absoluter Tiefststand. Die Deutschen sind nach dem Platzen der Finanzblase mit ihren Auswirkungen immer noch verängstigt, dabei hat sich die Börse längst wieder von ihren damaligen Tiefständen erholt und wer damals nach der Crash einstieg, der konnte bis heute relativ problemlos sein Investment verdoppeln. Die Zinsen am Kapitalmarkt dagegen kennen seitdem nur eine Richtung: nach unten. Eine Ende der Niedrigzinsphase ist noch immer nicht in Sicht.

Wer also vermeiden möchte, daß seine Ersparnisse letztlich immer weniger wert sind, der sollte sich mit dem Gedanken beschäftigen sein Geld an der Börse zu investieren. Streut man seine Investments möglichst breit und beschäftigt sich vorab mit den ausgewählten Wertpapieren intensiv, egal ob Aktie, Fonds oder Zertifikat, dann kann man sein Risiko relativ gering halten, dafür aber gute Gewinnen abstauben.

Aber auch hier gilt: nur Geld an der Börse anlegen welches man wirklich nicht kurzfristig benötigt. Denn bei allen guten Chancen, die die Börse bietet, sind hier tägliche Kursschwankungen immer einzukalkulieren und wenn man dann kurzfristig das Geld benötigt, kann dies schon mal bedeuten, daß man zu einem aktuell schlechten Kurs verkaufen muß und dabei ggf. sogar noch Verluste macht.

Dennoch: die Chancen sind langfristig an der Börse immer größer als die Risiken, also ruhig mal ranwagen und etwas Geld an der Börse platzieren.

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