Spartipp: Zinsbelastung senken beim Dispokredit

Trotz diverser Ermahnungen aus der Politik und trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus im Allgemeinen, hat sich in den letzten Jahren recht wenig bei den Zinsen für Dispokredite getan. Noch immer verlangen viele Banken für die Einräumung eines Dispokredits Zinssätze die sich um die 10 % und teilweise auch drüber bewegen.

Dabei sind reguläre Ratenkredite durchaus bereits zu Zinssätzen zwischen 2 und 4 % zu bekommen. Wer einen Dispokredit in Anspruch nimmt, der sollte daher prüfen ob dies regelmäßig oder doch nur im Ausnahmefall passiert. Bei regelmäßiger Nutzung ist zu empfehlen stattdessen einen Ratenkredit aufzunehmen und den monatlich abzuzahlen, um so die Zinsbelastung signifikant zu senken.

Wer das nicht möchte oder für den sich das nicht wirklich lohnt, da der Dispo eher selten und nur in kleinerem Umfang in Anspruch genommen wird, für den bietet sich der unabhängig vom Girokonto angebotene Rahmenkredit an, den verschiedene Banken im Angebot haben. Er funktioniert wie ein Dispokredit, ist aber häufig bedeutend günstiger als an das Girokonto gekoppelte Dispositionskredite. Zinsen werden auch dort nur für den in Anspruch genommenen Teil des Rahmenkredits gezahlt.

Bank11direkt verlangt zum Beispiel im ersten Jahr nur 4,99 % p.a., die sich danach auf immer noch recht günstige 7,99 % p.a. erhöhen. Der Unterschied zu den von zahlreichen Banken verlangten Zinssätzen ist also alles andere als gering und kann sich dadurch bei dem einen oder anderen durchaus signifikant bemerkbar machen.

Also Zinssätze vergleichen, Inanspruchnahmeverhalten des bisherigen Dispokredits vergleichen und dann entscheiden ob die Ablösung durch einen Ratenkredit oder die Beantragung eines separaten Rahmenkredits die bessere Lösung ist um die eigenen Zinsbelastung zu reduzieren.

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