Volksbank Emmerich: 38 Cent Gebühr bei Kartenzahlung

Während allerorts der bargeldlose Zahlungsverkehr vorangetrieben wird, geht die Volksbank Emmerich in die andere Richtung. Seit Anfang März wurden nicht nur die Gebühren für Onlineüberweisung von 0 auf 5 Cent heraufgesetzt, nein es wurden auch Gebühren für Kartenzahlungen eingeführt. Wer jetzt mit seiner Bank- oder Kreditkarte der Volksbank Emmerich irgendwas, unabhängig vom Betrag(!), bargeldlos bezahlt, dem berechnet die Volksbank Emmerich pro Zahlungsposten 38 Cent!

LogoNur mal als Vergleich: wer bei der Fidor Bank kein Bargeld abhebt und drei (oder mehr) Kartenzahlungen im Monat macht, bekommt sogar 2 € No Cash-Bonus gezahlt.

Die Volksbank Emmerich begründet das übrigens mit gestiegenen Kosten und beweist damit lediglich, daß sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt und sich verkalkuliert hat. Anstelle den bargeldlosen und Online-Zahlungsverkehr zu fördern und somit die Kosten für Bargeldvorhaltung zu reduzieren, geht man hier in die entgegengesetzte Richtung.

1822direktAls Kunde der Volksbank Emmerich sollte man nun gut überlegen ob man derart rückwärts gerichtetes Verhalten seiner Bank wirklich unterstützen möchte. Trotz Zinstief und Kostendeckelung im Kreditkartenbereich gibt es immer noch eine Menge Banken mit kostenlosen Girokonten, wo man für das persönliche Nutzungsverhalten nicht bestraft wird. Ein Kontowechsel geht schnell und erfordert nur einen geringen Aufwand. Dafür kann man dann aber unter Umständen eine ganze Menge Kosten sparen. Geld, daß man lieber für Dinge ausgibt, die einem selbst mehr bringen, als für Kontoführungsgebühren oder Gebühren für Kartenzahlung.

Und vielleicht merkt auch die Volksbank Emmerich schon bald, daß sie sich mit diesen Gebührenveränderungen eher ins eigene Knie geschossen hat. Wenn die Kunden sich entscheiden zu anderen Kreditinstituten zu wechseln, wird man wohl irgendwann auch in Emmerich die getroffenen Entscheidungen nochmal überdenken.

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