Trade Republic: Neuer Discount-Broker will den Wertpapiermarkt umkrempeln

Wer Wertpapiere kauft oder verkauft, der zahlt dafür Gebühren. Die sind, je nach Bank, unterschiedlich hoch. Im Vergleich mit Ländern wie den USA viel zu hoch sogar. Auch das dürfte ein Grund sein, weshalb Deutschland in Sachen Geldanlage in Wertpapieren immer noch anderen Ländern weit hinterher hinkt.

Das deutsche Fintech Trade Republic will das nun ändern.

Trade Republic schraubt die Gebühren auf einen Tiefsstand. Das Depot ist kostenlos, eine Jahresgebühr dafür fällt nicht an. Bei Wertpapiertransaktionen werden keine eigenen Gebühren berechnet, die Fremdgebühren betragen nur 1 €. Mit anderen Worten: man kann bei jedem Kauf oder Verkauf im Durchschnitt einen zweistelligen Betrag an Gebühren sparen, wenn man die Transaktion über Trade Republic abwickelt. Hier weiter lesen

Girocard: Transaktionszahlen wachsen 2018 beträchtlich

Girocard hat die Zahlen für das abgelaufene Jahr 2018 veröffentlicht und die haben es wirklich in sich. Über 3,79 Milliarden Transaktionen wurden 2018 abgewickelt, das ist eine Steigerung um 19,2 % im Vergleich zu 2017. Eine so starke Steigerung ist für ein Scheme absolut ungewöhnlich. Langsam aber sicher scheinen also auch die Deutschen daran Gefallen zu finden ihre Einkäufe bargeldlos zu bezahlen.

Im gleichen Zeitraum lag der mit der Girocard getätigte Gesamtumsatz bei 187,4 Milliarden Euro, ein Plus von 15,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Schon hier ist zu erkennen, daß der Umsatz etwas weniger stark wächst als die Transaktionen. Daran lässt sich bereits gut erkennen, daß die durchschnittliche Transaktionssumme weiter sinkt. Diese Entwicklung ist faktisch bei allen Kartenarten zu verzeichnen.

Girocard Entwicklung 2018
Girocard Entwicklung 2018
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BW-Bank: Kontoführungsgebühren steigen ab April 2019

Unliebsame Post erhalten derzeit die Kunden der BW Bank. Zum 01.04.2019 werden die Gebühren der Girokonten angepasst. Für die meisten Kunden dürfte das bedeuten, daß es teurer wird.

Die Änderungen bei den Girokonto-Modellen der BW Bank im Überblick:

BW extend online Girokonto

Kontoführungsgebühr alt: 3,50 €
-beleglose Überweisungen inklusive
-Echtzeitüberweisungen inklusive
-Debitcard inklusive
-Zahlungseingangsbuchungen inklusive
-beleghafte Buchungen = 1,50 € Hier weiter lesen

Bahncard 100 kaufen: Geld sparen durch Kredit

Wer viel mit der Bahn fährt, z.B. Pendler zur Arbeit, für den kommt schnell eine Bahncard 100 als Fahrkarte in Betracht: eine Jahresnetzkarte, mit der man ein Jahr lang alle Züge nutzen kann.

Der Preis für eine Bahncard 100 2. Klasse beträgt 4.395 €, für eine Bahncard 100 1. Klasse werden 7.435 € verlangt.

Nicht jeder kann oder will diesen Betrag mit einmal bezahlen. Dafür hat die Bahn ein Abo-Modell, bei dem 406 € bzw. 689 € pro Monat fällig werden. Rechnet man das auf ein Jahr noch, kommt man auf einen Preis von 4.872 € für die Bahncard 100 2. Klasse bzw. 8.268 € für die Bahncard 100 1. Klasse. Die Bahn lässt sich diese Ratenzahlung also sehr gut bezahlen. Der Aufschlag beträgt 10,85 % bzw. 11,2 %. Hier weiter lesen

Penny: jetzt kann man auch mit American Express bezahlen

American Express Green CardPenny hatte sich lange Zeit gelassen mit der Akzeptanz von Kreditkarten. Erst im letzten Quartal 2018 wurde die Akzeptanz von Visa und Mastercard eingeführt, nachdem alle anderen Discounter diesbezüglich schon längst davongeprescht waren. Nun, ein Vierteljahr später, hat man die Akzeptanz auch auf American Express ausgeweitet.

Bei Amex wird man sich sicher freuen, denn so kommen mit einem Schlag rund 2.000 weitere Akzeptanzstellen in Deutschland dazu. Im klassischen Lebensmitteleinzelhandel kann man inzwischen fast flächenddeckend auch mit Amex bezahlen, lediglich bei den Edeka Märkten gibt es da noch Unterschiede. Hier weiter lesen