Negativzinsen bei Girokonten nicht zulässig

300x250Weil die Volksbank Reutlingen Negativzinsen auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten ankündigte, klagte die Verbraucherzentrale dagegen und bekam recht. Das Landgericht Tübingen schloss sich der Argumentation der Verbraucherzentrale an und verbot die Erhebung von Negativzinsen auf Guthaben von kostenpflichtigen Girokonten. So kam das Landgericht zu der Entscheidung, daß „in einem Nebeneinander von Kontoführungsgebühren für das Girokonto einerseits und einem Entgelt von 0,5 Prozent pro Jahr für die Verwahrung von Einlagen eine unangemessene Benachteiligung der Bankkunden“ liegt. Dabei ist es egal ob diese Negativzinsen zuvor vereinbart wurden oder nicht, so das Landgericht Tübingen im Kostenentscheid gegenüber der Volksbank Reutlingen. Hier weiter lesen

Girocard nimmt Fahrt auf

Auf der Infoveranstaltung der Deutschen Kreditwirtschaft 2018 gab es ein paar ganz nette Zahlen. So wurde 2017 erstmals die Grenze von 3 Milliarden Transaktionen mittels Girocard überschritten. Rund 3,18 Milliarden mal wurde mittels Girocard in 2017 bezahlt. Das sind über 8,71 Millionen Transaktionen pro Tag.

Aktuell werden rund 10 % der Girocard-Transaktionen von Kunden von Sparkassen und Volksbanken/Raiffeisenbanken kontaktlos ausgeführt. Im Dezember 2017 lag dieser Wert noch bei 5 %, hat sich also binnen fünf Monaten verdoppelt. Es ist also davon auszugehen, daß dieser Wert weiter steigt. Wie schnell dies sein wird, hängt auch davon ab, wie sich die Hardware dafür entwickelt. Aktuell können ca. 60 % der Terminals girocard kontaktlos abwickeln, bis Jahresende soll dieser Wert bei 75 % liegen. Je häufiger man also auf Kartenterminals trifft bei denen girocard kontaktlos funktioniert, desto schneller wird die Akzeptanz dafür auch steigen. Hier weiter lesen

Fidor Pay offiziell gestartet

160x600Seit heute ist Fidor Pay offiziell gestartet. Damit können Kunden der Fidorbank, die dort ein Girokonto UND eine Mastercard haben, nun mit dem Smartphone und der Fidor Banking App bezahlen.

Zuerst muß man eine individuelle PIN festlegen in der App und dann noch eine Sicherheitsfrage auswählen und dazu eine Antwort erstellen. Das war es dann auch schon an Vorbereitung. Aktuell funktioniert Fidor Pay nur mit Android-Smartphone, die eine NFC-Schnittstelle besitzen. NFC muß dabei aktiviert sein. Eingesetzt werden kann Fidor Pay überall dort wo man auch jetzt bereits mittels Mastercard kontaktlos bezahlen kann. Hier weiter lesen

Museale Zahlungsmethoden in Deutschland

Am Wochenende besuchte ich das Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum in Gifhorn. Immerhin 12 € Eintritt werden dafür fällig, das ca. 15 ha große Gelände betreten zu dürfen. Aber nicht nur die Mühlen stammen aus einer anderen Zeit, auch die Zahlungsmöglichkeiten. Ausschließlich bar konnte man seinen Eintritt bezahlen und auf die Frage nach Kartenzahlung bekam ich eine Antwort von der Kassiererin, die auch zum Ausdruck brachte, daß man wohl nicht der erste sei, der danach fragte. Hier weiter lesen

Advanzia Mastercard bald mit eigener App?

Kunden eines der Kreditkartenprodukte der Advanzia Bank bekamen kürzlich Post per Mail. Darin ging es um Änderungen der AGB und um die DSGVO. Wer einen Blick in die geänderten AGB geworfen hat, dem dürfte etwas aufgefallen sein. Darin wurde nämlich eine App erwähnt und die Möglichkeit Pushmeldungen bei Kartenumsätzen zu erhalten.

Hier bestellen!Bisher ist von dieser App hier in Deutschland noch nichts zu sehen, doch wird es sicher Gründe haben weshalb man das in die AGB geschrieben hat, die ab 01.08.2018 in dieser Form Gültigkeit haben. Ob dann auch gleich im August eine App rauskommt, wird man zum gegebenen Zeitpunkt dann sehen. Für die Advanzia Bank wäre die App allerdings ein Quantensprung, denn das bisherige Web-Backend ist dann doch etwas altbacken und Kartenumsätze sind dort mit mehreren Tagen Verzögerung erst ersichtlich. Hier weiter lesen