Unterwegs in Italien ohne Bargeld

Eine Bahnrundreise führte mich nach Verona und Milano und natürlich ging es dabei auch um die Frage ob man in Italien ohne Bargeld auskommt oder ob dies gar nur schwer möglich ist.

Hotel und Bahnfahrkarten hatte ich vorab online gebucht und bezahlt, ergo also via Kreditkarte. Bahnfahrkarten waren bei allen genutzten Bahnunternehmen online erhältlich. An den Bahnhöfen in Verona und Milano gab es zudem auch entsprechende Automaten in ausreichender Zahl, falls man seine Fahrkarten eher kurzfristig kaufen wollte. Aber auch in Italien gilt: frühzeitiger Fahrkartenkauf spart jede Menge Geld.

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Verona bargeldlos erleben

Für den ersten Abend, nach Ankunft im Hotel, hatte ich einen Schnitzelladen mir ausgesucht. Die Bedienung lächelte als ich fragte ob ich mit Karte zahlen könne. Kein Problem natürlich. Für 15 € gab es ein riesiges Schnitzel mit Pommes, etwas Süßkram und ein alkoholfreies Getränk. Kontaktloses Bezahlen natürlich kein Problem. Auf dem Rückweg in einer Bar eine Zwischenstation eingelegt und zwei Gläser Wein getrunken. Auch hier war es problemlos möglich die 7 € kontaktlos mit Mastercard zu zahlen.

Hilton Honors Credit Card 150x95Am anderen Tag ging es tourimäßig zu Fuß kreuz und quer durch Verona. Zwischendurch wurde immer wieder eine kleine (oder größere) Pause gemacht. Egal ob kleine Espressobar oder Spaghetti-to-go-Laden, überall wurden Kreditkarten genommen. Selbst Dönerläden (ja, die gibt es inzwischen auch in Italien, aber nicht ausprobiert) nehmen hier Karten. In einem Supermarkt wurde zwischenzeitlich noch der Vorrat an alkoholfreien Getränken aufgefüllt. Da ging das Bezahlen natürlich auch kontaktlos.

Am Abreisetag wurde noch Geld im Bahnhof Verona Porta Nuova ausgegeben. In einer Filiale von Cotton&Silk wurden günstig Klamotten gekauft und dann gab es noch einen Cappuccino in einer Bäckerei im Bahnhof. Auch hier konnte man natürlich kontaktlos bezahlen.

Fazit: Bargeldlos bezahlen in Verona ist kein Problem. Bargeld benötigt man hier wirklich nicht. Nur wenige Espressobars oder Pizzerien nehmen ausschließlich Bargeld. Die kann man problemlos meiden.

Mailand bargeldlos erleben

Advanzia Mastercard GoldNur 24 Stunden war ich in Mailand, somit gab es auch weniger Gelegenheit Geld auszugeben. Direkt nach Ankunft mit dem Zug gab es einen Espresso im Obergeschoss des Bahnhofs. Dann wurde eine Tageskarte für den ÖPNV gekauft. Das geschah im Untergeschoss von Milano Centrale, dem Hauptbahnhof, an einem personenbedienten Schalter und natürlich wurde hier bargeldlos bezahlt. Später gab es dann in einem kleinen Café einen Snack, der ebenfalls mittels Kreditkarte kontaktlos bezahlt wurde. Der Wein in einem Weinlokal in Chinatown konnte ebenso mittels Karte bezahlt werden wie auch das Abendessen in einem Chinarestaurant. Dann ging es auf dem Rückweg zum Hotel noch in so eine Art Eckkneipe. Da gab es noch ein Glas Wein und auch hier war es kein Problem selbiges mit Karte zu zahlen. In Deutschland wäre letzteres undenkbar gewesen. Am anderen Tag wurde vor der Weiterfahrt in die Schweiz noch bei Carrefour Express in der Nähe vom Hauptbahnhof etwas zu trinken gekauft und dann wurde Italien wieder verlassen.

Auch in Mailand war es also absolut problemlos möglich ohne Bargeld auszukommen. Allerdings sind nicht überall entsprechende Akzeptanzaufkleber an den Türen oder Fenster der Läden zu finden. Im Zweifel also nachfragen oder vorab mal an der Kasse gucken ob man da irgendwo ein Kartenlesegerät sieht.

Die Akzeptanz von Visa und Mastercard ist top. Mit American Express kommt man dort eher nicht weit, die wird eher nur in Hotels und teuren Läden oder Restaurants genommen. Wer nur mit einer Amex nach Italien reist, ist damit eher aufgeschmissen.

2 Antworten auf „Unterwegs in Italien ohne Bargeld“

  1. Wie ist es um die Akzeptanz von Maestro bestellt? Wurde überall dort, wo MasterCard ging, auch Maestro akzeptiert? Danke!

    1. Ich habe zwar keine kontaktlose Maestro und daher nicht so drauf geachtet, aber da wo Akzeptanzaufkleber angebracht waren, war auch das Maestro-Logo abgebildet.

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