Sparplan-Gebühren: so kann man gebührenfrei Wertpapiere kaufen

Zum Juni hatte der Broker Onvista Gebühren für Wertpapiersparpläne eingeführt. Für viele Kunden von Onvista, aber auch viele andere die ihr Geld anlegen möchten, stellt sich daher die Frage ob und wie man um derartige Gebühren herum kommt.

Welche Gebühren können bei Wertpapiersparplänen anfallen?

Zwei Arten von Gebühren gibt es, auf die man achten sollte. Bei Fonds gibt es einen sogenannten Ausgabeaufschlag. Der kann bis zu 5 % betragen und wirkt somit wertmindernd aus. Diese 5 % muß man dann durch Kurssteigerungen erst einmal aufholen um dann auf +/- 0 zu kommen und erst dann fängt man an Gewinne mit dem Fonds zu machen.

Desweiteren sind Transaktionsgebühren möglich, egal ob es sich um Aktien, ETF oder herkömmliche Fonds handelt. Auch diese wirken sich natürlich negativ aus, wenn es darum geht möglichst schnell mit dem gekauften Wertpapier Gewinne zu machen.

Gebühren bei Wertpapiersparplänen reduzieren

Es geht aber auch ohne all diese Kosten. Wer in Fonds, sei es als Einmalanlage oder als Sparplan, investieren möchte, der muß heutzutage nicht mehr zwingend Ausgabeaufschläge zahlen. Spezielle Fondsdepots bei Brokern wie ebase oder der Fondsdepotbank bieten dabei die Möglichkeit Fonds ohne Ausgabeaufschläge zu kaufen. Auch Transaktionsgebühren werden dort nicht separat berechnet.

FondsSuperMarkt

Die Ersparnis durch den Wegfall dieser Gebühren kann also recht hoch ausfallen. Nachteil dieser Fondsdepots: Wer auch Aktien, Zertifikate oder Optionsscheine handeln möchte, kann dies darüber nicht tun. Diese Depots sind einzig für Fonds und ETF gedacht. Gerade aber Kleinstanleger sind mit einem Investment in einen Fonds oder ETF sowieso zumeist besser beraten, da diese breiter gestreut investieren. Von daher ist diese Einschränkung bei der Depotführung für viele Menschen auch zu vernachlässigen.

Soll es unbedingt ein Depot sein, das auch andere Wertpapiere aufnehmen kann, ist das Depot der comdirect bank durchaus zu empfehlen. Hier gibt es zudem jährlich wechselnde Fonds und ETF, die ohne Ausgabeaufschlag gekauft werden können.

Man kann also schon bei der Wahl des Brokers jede Menge Geld sparen, was sich dann letztlich positiv auf die Rendite auswirkt. Daher kann es sich durchaus bezahlt machen den Broker zu wechseln, wenn dort bestimmte Leistungen nicht (mehr) gebührenfrei angeboten werden. Gerade auch bei Sparplänen, die ja in erster Linie Teil der Altersvorsorge sein sollen, sollte man das Thema Gebühren im Auge behalten, damit die Rendite nicht durch die Gebühren zu großen Teilen wieder aufgefressen wird. Von daher: Augen auf bei der Brokerauswahl und dann macht es viel mehr Spaß Geld in Sparplänen anzulegen.

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