Touristenfalle Währungsumrechnung – so spart man Geld beim Bezahlen

Man mag es kaum glauben, aber ein Großteil der direkt an Deutschland grenzenden Staaten haben nicht den Euro als Landeswährung: Polen, Tschechien, die Schweiz, Dänemark gehören dazu. Auch beliebte Urlaubs- und Ausflugsziele wie Großbritannien, Schweden oder Ungarn haben eine eigene Währung.

Advanzia Mastercard GoldGerade wenn man sich kurz hinter der Landesgrenze befindet, sieht man häufig Schilder in Geschäften und Lokalen, daß man dort auch in Euro bezahlen könne. Der durchschnittliche deutsche Tourist freut sich, spart er sich doch den Gang zur Wechselstube oder zum (fremdsprachigen) Geldautomaten und kann bequem mit Euro bezahlen.

Doch damit macht der Tourist zumeist kein Schnäppchen, sondern zahlt massiv drauf.

Umrechnungsbeispiele aus Polen

Zum Zeitpunkt des letzten Polenbesuchs lag der Umrechnungskurs bei ca. 1 : 4,55. Man bekam für einen Euro also 4,55 PLN. Im bewohnten Hotel stand auf dem Tresen der Rezeption ein Schild, daß man in Euro zahlen könne zum Kurs von 1 : 3,80!

Mein Hotelaufenthalt kostete 972 PLN. Der zwar schon im Voraus bezahlt, hätte mich aber bei Zahlung in Euro vor Ort 255,79 € gekostet. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr hätte man beim o.g. Kurs von 1 : 4,55 lediglich 213,63 € bezahlt, also über 42 € weniger! Selbst mit einer Kreditkarte mit 2 % Fremdwährungsgebühr wären es lediglich 217,90 € gewesen.

In der Gastronomie wurde bei Zahlung in Euro konsequent zum Kurs von 1 : 4 umgerechnet. Zwar etwas besser als der Umrechnungskurs im Hotel, aber immer noch meilenweit vom offiziellen Wechselkurs entfernt.

Da in den deutschen Nachbarländern Kartenzahlung noch weiter verbreitet ist als hierzulande, obwohl sich das hier auch inzwischen massiv gebessert hat, ist es auch kein Problem ohne Bargeld und nur mit Kartenzahlung im Urlaub auszukommen.

Daher sollte man im Ausland, speziell dort wo der Euro keine Landeswährung ist, möglichst immer mit Karte und in Landeswährung zahlen. So kommt man in den allermeisten Fällen am günstigsten weg und zahlt nur das was man wirklich zahlen muss. Horrende Aufschläge kann man so umgehen. Wichtig ist dabei nur, daß man möglichst eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr nutzt, z.B. die Advanzia Mastercard Gold oder die Barclaycard Visa. So hat man noch mehr vom Auslandsurlaub und kann mit seinem Urlaubsbudget mehr erleben.

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