Number26 kündigt Nutzern

1822direktAktuell scheint Number26 einer größeren Zahl von Nutzern zu kündigen, wie u.a. bei mobiflip nachzulesen ist. Es ist zwar noch nichts bekannt in Sachen Gründe, aber es hat durchaus den Anschein, daß es mit vermehrtem Bargeldbezug der betroffenen Nutzer zusammenhängt. Anscheinend ist Number26 bemüht nach dem Start und der gewaltigen Neukundengewinnung nun in die Gewinnzone zu wollen und sich dabei von Kunden zu trennen, die mehr Kosten verursachen als Einnahmen generieren. Hier weiter lesen

Bargeldlos unterwegs in Polen – ein Selbstversuch

Zehn Tage Urlaub in Polen und das ohne Bargeld auszugeben. Ist das möglich, stößt man da auf Schwierigkeiten? In Deutschland wäre das praktisch unmöglich, wenn man sich nicht großartig einschränkt, aber wie sieht das im östlichen Nachbarland Polen aus?

Wer mit offenen Augen in Polen unterwegs ist, der sieht sie regelmäßig, die kleinen Aufkleber an den Geschäften mit Visa- und Mastercardlogo oder auf dem Thresen die kleinen schwarzen Lesegeräte. Egal ob Dönerbude (gibt es tatsächlich in wachsender Zahl in Polen), Eisdiele, Zeitungskiosk, Friseur, Andenkenladen, Bäcker, Café oder Einkaufszentrum – es gibt hier faktisch überall die Möglichkeit bargeldlos mit der Karte zu zahlen und es spielt dabei keine Rolle wie groß oder klein der Betrag ist. Drei frische Brezeln für 2,97 PLN (knapp 70 Eurocent) mit Kreditkarte bezahlen? Aber gerne doch und das geht natürlich kontaktlos. Karte kurz dran halten, es piept, der Zahlungsbeleg kommt raus und fertig. Und man ist auch kein Alien wenn man in der kleinen Eisdiele oder am Pfannkuchenstand seine gerade erworbenen Leckereien kontaktlos mit Karte bezahlen möchte. Das ist so normal wie es in Deutschland normal ist, daß Bäcker nur Bargeld akzeptieren. Immer häufiger sieht man auch Streetfood-Angebote. Egal ob amerikanische Burger oder Currywurst aus Deutschland, niemand besteht darauf, daß man bar bezahlt. Wieso auch, so hat man doch nach Feierabend weniger zu tun mit Bargeld zählen usw. Hier weiter lesen

Fidor und O2 kooperieren – Smartphonebank entsteht

LogoEin Paukenschlag könnte das werden: O2 hat sich mit der Fidor Bank zusammengetan und gemeinsam soll eine neue Smartphonebank entstehen. O2 hat bereits Erfahrung mit Bankingkooperationen, gab es doch bis vor kurzem die O2 Kreditkarte, die in Zusammenarbeit mit der Barclaysbank herausgegeben wurde.

Nun geht man bei O2 noch etwas weiter und will ein vollwertiges Girokonto anbieten. Das soll über eine neue App komplett geführt werden können. In Zeiten wo viele Banken Probleme haben ihre bisherigen Girokontomodelle weiter zu finanzieren, hat man sich bei O2 und Fidor etwas Neues ausgedacht. Hier weiter lesen

Bald Negativzinsen für Sparkassenkunden?

Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, verkündete auf dem Sparkassentag, daß es nicht mehr auszuschließen ist, daß die Sparkassen in Zukunft bei Privatkunden Negativzinsen für Sparguthaben berechnen. Grund dafür ist das anhaltende Zinstief und die Negativzinsen, die die Banken selbst gegenüber der EZB für Spareinlagen zahlen sollen. Diese Negativzinsen machen sich speziell in Ländern wie Deutschland stark bemerkbar, wo die Menschen in erster Linie Geld auf Girokonten, Tagesgeldkonten und Sparbüchern horten. Hier weiter lesen

Postbank: Kostenloses Girokonto bald Vergangenheit?

Bei der Postbank bekommt man Probleme mit der anhaltenden Niedrigzinsphase und so überlegt man hier durchaus zu Maßnahmen zu greifen, die bisher im Bereich der Privatkunden eher nicht eingesetzt wurden. So kann es durchaus sein, daß Privatkunden der Postbank auch Strafzinsen für Guthaben zahlen müssen, ein Novum in Deutschland. Zwar seien Negativzinsen im Privatkundengeschäft nur schwer vorstellbar, doch die Postbnank möchte selbige nicht gänzlich ausschließen. Spätestens 2017 soll ein neues Preismodell bei der Postbank starten und da wird es dann wohl einige Einschnitte geben. Biswher wurde das kostenlose Girokonto durch die Spareinlagen quersubventioniert. Das geht nun nicht mehr wegen der Niedrigzinsphase. Das klassische Girokonto mit zahlreichen kostenlosen Leistungen steht also auch auf der Kippe. Wie lange es in der Form noch angeboten werden kann, will man bei der Postbank nicht genauer definieren, aber spätestens 2017 wird wohl damit Schluß sein. Hier weiter lesen